07.06.2007 – Im dritten Teil seines Video-Interviews spricht Kramnik über das Problem des
Schummelns im Turnierschach. Seiner Meinung nach wird zuviel geredet und
zu wenig getan, um dem zu begegnen. Die Verwendung von Metalldetektoren an den
Turniereingängen, das generelle Verbot von Mobiltelefonen, vielleicht auch
elektronischer Uhren, sei ein notwendiger Schritt. Auch sollte ein möglicher
Kontakt zwischen Spielern und Zuschauern generell unterbunden werden. Eine
weitere Maßnahme sei die verzögerte Übertragung der Partien, so wie dies jetzt
erstmals in Dortmund realisiert werden wird. Für alle Turniere sollten von der
FIDE in dieser Richtung Standards eingerichtet werden, an die die
Organisatoren sich zu halten hätten. Je früher dies geschehe, desto besser.
Interview mit Kramnik, Teil 3, (engl)...