London: Carlsen holt auf

12.12.2010 – Das Duell der Spitzenreiter, Anand und McShane, endete heute unentschieden. In der Berliner Variante hatte der Weltmeister mit den weißen Steinen zwar eine leichte Initiative, konnte aber den Engländer nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Auch in der Partie Adams gegen Kramnik stand ein Klassischer Spanier auf dem Brett. Mit 4.d3 war der Engländer der Berliner Variante aus dem Weg gegangen, holte aber weder aus der Eröffnung, noch aus dem weiteren Verlauf der Partie etwas heraus. Die beiden übrigen Partien wurden entschieden. Magnus Carlsen bezwang David Howell mit den schwarzen Steinen. Nach ruhigem Verlauf in der Najdorf-Variante überspielte der Norweger seinen Gegner schließlich im fortgeschrittenen Mittelspiel. Die zweite Entscheidung brachte die Partie zwischen Hikaru Nakamura und Nigel Short. Der Brite spielte die Steiner Variante des Marshall-Gambits. Doch am Ende landete er in einem verlorenen Läuferendspiel. In der Londoner Drei-Punkte-Tabelle hat Carlsen nun an der Spitze gleich gezogen.Turnierseite...Tabelle, Partien, Bilder...

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Foto und Text: John Saunders


Blick auf Whithall vom St. James Park aus. Die Regierungsgebäude stehen dicht gedrängt zusammen wie in einem Märchenfilm.
 



Kaum zu glauben, aber dieses Haus hier steht im Herzen von London. Es ist das so genannte "Swiss chalet" im St. James Park und nur wenige Minuten vom Sitz des Prime Ministers, 10 Downing Street, entfernt.



Ein Pelikan im St.James Park. Nicht gerade eine eingeborene Spezies in diesen Breiten. Die Pelikane wurden aber schon vor Hunderten von Jahren hier eingeführt und sind seitdem hier sesshaft. Ich hätte gerne angenommen, dass die Pelikane aus Sizilien stammen (Sizilianische Pelikanvariante), aber es war der russische Botschafter, der diese 1664 an König Charles II überreichte.


Diese Einwohner hier entsprechen schon eher englischen Traditionen...


... und das ist die "Queen Vic Statue"

Ihr Gatte war Prince Albert und im Hyde Park steht das Geschenk der Queen für ihren geliebten Ehemann:


1962 kommentierte das Satire-Magazin "Private Eye" das Albert Memorial mit der Zeile "Englands erster Mann im All".

 

Drei-Punkte-Tabelle:


 

 

 














 

 

 



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