London Chess Classic: Die Analysen

01.12.2012 – Nach Kramniks etwas überraschendem 1.c4 investierte Judit Polgar vier Minuten für ihren Antwortzug 1... Sf6. Später wählte sie einen Aufbau, bei dem der Läufer normalerweise auf g7 (statt e7) und der Springer auf e7 (statt f6) steht. Das gab Weiß laut Kramnik bequemes Spiel und leichten Vorteil. Judit Polgars Figurenopfer war interessant, "aber ich hatte das Gefühl, das Gegenspiel ist nicht genug", so Kramnik in der gemeinsamen Analyse. "Erst machte ich ein paar seltsame Züge, dann stand ich etwas schlechter, aber schließlich hatte ich einiges Spiel," lautete Hikaru Nakamuras Zusammenfassung seiner Partie gegen Aronian. Magnus Carlsen stand in seiner Partie gegen Luke McShane anfangs unter starkem Druck. Der Engländer zeigte in der Analyse eine hübsche Idee mit Turmopfer und Doppelspringermatt, die aber nicht richtig funktionierte. Bei seinem Zug 27. Kh1 hatte McShane die Entlastungsidee 27...Sxg5 für einen Moment vergessen. Zu den Analysen...

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Fotos und Videos: Pascal Simon

 

Kramnik-Polgar


 

 


Aronian-Nakamura



 

McShane-Carlsen





 

 

Highlights präsentiert von Daniel King

 

 

 

 

 

 

 


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