08.12.2017 – Nach einem Ruhetag wurde den Zuschauern bei den London Chess Classic reichlich Action geboten. Nepomniachtchi konterte Adams aus. Aronian ging im Königsangriff gegen So aufs Ganze und Nakamura war gegen Carlsen dem Sieg nahe.(Foto: Lennart Ootes)
neu: Fritz 20
Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20: Ihr persönlicher Schachtrainer. Ihr härtester Gegner. Ihr stärkster Verbündeter. FRITZ 20 ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution für ambitionierte Spieler und Profis. Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des ernsthaften Schachtrainings machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ 20 trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
Ihr persönlicher Schachtrainer - Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
FRITZ ist mehr als nur eine Schach-Engine – es ist eine Trainingsrevolution! Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
In diesem Kurs macht Großmeister Ganguly das Rechnen zu einer trainierbaren Fähigkeit – mit einem klar strukturierten Lernpfad für jedes Spielniveau.
39,90 €
Gestern legten die London Chess Classic nach fünf Runden den zweiten Ruhetag ein, heute ging es mit der 6. Runde weiter. In den ersten drei Runden gab es keine einzige entschiedene Partie. In der 4. Runde gelang Fabiano Caruana ein Sieg gegen Sergey Karjakin. In der 5. Runde konnte der US-Großmeister mit italienischen Wurzeln noch einmal nachlegen und besiegte nach einer umkämpften Partie auch Viswanathan Anand. Die Zuschauer sind vom bisherigen Verlauf des Turnier ob der geringen Gewinquote etwas enttäuscht, aber auch, weil viele der Remisen kurz nach der 30-Züge-Grenze vereinbart wurden. Remisvereinbarungen vor dem 30sten Zug sind generell verboten. Bisweilen war zu diesem Zeitpunkt tatsächlich die Luft raus, machmal hatte man aber auch den Eindruck, es hätte noch weiter gespielt werden können.
Die hohe Remisquote muss nicht notgedrungen an mangelndem Einsatzwillen der Spieler liegen. Wenn man die neun besten Spieler der Welt (plus Wildcard des Veranstalters) einlädt und in einem Jahr in fünf Turnieren gegeneinander antreten lässt, dann muss man sich über ein gewisses Maß an Ermüdung vielleicht nicht wundern. Aber das Turnier ist ja noch nicht zu Ende und vielleicht sieht es in der zweiten Hälfte ganz anders aus.
Im Duell der beiden bisher einzig Unterlegenen, Anand und Karjakin, kam die Mikenas-Variante der Englischen Eröffnung aufs Brett und führte schon im 20. Zug in eine Stellungswiederholung. Karjakin hatte in einer bekannten und schon einige Male gespielten Stellung mit 12...Da6 eine vermutlich recht starke Neuerung gebracht, die den Schwung aus dem weißen Spiel nahm. Einige Züge später waren beide Spieler mit einer Zugwiederholung und remis zufrieden.
Doppelsieger Fabiano Caruana traf heute auf Maxime Vachier-Lagrave. Die Spieler folgten bis zum 16. Zug einer Partie Svidler gegen Ivanchuk, Linares/Morelia 2007, die recht forciert in einem Doppelturm-Endspiel mit Leichtfiguren landete. 17.f3 war ein neuer Zug des Franzosen, der am grundsätzlichen Urteil über die Variante nichts änderte - Remis im 36. Zug.
Unentschieden endete auch die Partie zwischen Wesley So und Levon Aronian, eröffnet mit der Spanischen Partie. Mit 15...Lxf2 hatte Aronian für ein materielles Ungleichgewicht gesorgt - zwei Leichfiguren gegen Turm und Bauer -, erhielt Spiel am Königsflügel und gab dann noch eine Qualität, so dass er in der Summe eine Figur weniger hatte.
Nach dem Opfer einer weiteren Figur drohte Aronian mit Matt, doch So zog sich durch den Tausch seiner Dame gegen den schwarzen Turm aus der Affäre. In der Gesamtabrechnung hatte Schwarz nun Dame für Turm, Läufer und Springer, holte sich aber noch ein paar Bauern. Die spannende Partie endete schließlich mit Remis durch Dauerschach. Vielleicht war für Aronian zwischendurch auch mehr drin.
Alexander Yermolinsky hat die Partie kommentiert:
Spannend ging es auch in der Partie zwischen Hikaru Nakamura und Magnus Carlsen zu. Der US-Großmeister hatte diese mit der Schottischen Partie eröffnet. In der strategisch sehr anspruchsvollen Mieses-Variante hatte Carlsen mit 8...Lb7 einen wenig gespielten Zug gewählt. Nakamuras 10.Th3 war dann die erste Abweichung gegenüber den wenigen Vorbildern.
Ein paar Züge später ging Carlsens Springer am Damenflügel im Tausch für drei Bauern vom Brett. Nach weiteren taktischen Verwicklungen entstand schließlich ein Endspiel, in dem Nakamura Turm, zwei Leichtfiguren und drei Bauern in den Kampf werfen konnte, während Carlsen mit Turm und Läufer plus sechs Bauern spielte. Nach und nach reduzierte Nakamura das schwarze Bauernübergewicht und schließlich musste Carlsen mit zwei gegen einen Bauern und einer Minusfigur im Turmendspiel ums Remis kämpfen.
Das machte der Norweger aber mit weltmeisterlicher Hartnäckigkeit, Nakamura verpasste wohl einige bessere Möglichkeiten und am Ende musste er sich mit einem Remis begnügen.
Nehmen Sie Teil an den revolutionären theoretischen Entwicklungen, die die Schottische Eröffnung in den letzten Jahren und Jahrzehnten erfahren hat, und lernen Sie die völlig neuen Pläne für Weiß kennen!
In die Liste der Sieger trug sich heute damit einzig Ian Nepomniachtchi ein. Mit den schwarzen Steinen spielte er einen Najdorf-Drachen-Mix gegen Michael Adams. Die Partie war lange ausgeglichen, dann überschätzte Adams offenbar seine Chancen mit einem Freibauern am Damenflügel und musste schließlich in einem Turmendspiel mit vier gegen drei Bauern ums Remis kämpfen- ohne Erfolg. Im 86. Zug streckte der Engländer die Waffen.
Alexander Yermolinsky kommentiert:
Kommentare von GM Yasser Seirawan, WGM Jennifer Shahade und GM Cristian Chirila, mit GM Maurice Ashley aus London | Quelle: Saint Louis Chess Club on YouTube
Ihr persönlicher Schachtrainer - Egal, ob Sie Ihre ersten Schritte in die Welt des Vereinsschachs machen oder bereits auf Turnierniveau spielen: Mit FRITZ trainieren Sie effizienter, intelligenter und individueller als je zuvor.
Schwierigkeiten bei der Vorteilsverwertung? Häufige Zeitnot? Unerklärliche Einsteller?
Die Ursache all dieser Probleme kann unsauberes und ineffizientes Rechnen sein.
Videos: Felix Blohberger präsentiert die Überraschungswaffe 4...a6 im Vierspringerspiel. Mihail Marin untersucht Englisch mit 1.c4 e5 2.g3 g6 3.d4 exd4 4.Dxd4 Sf6 5.Lg2 Sc6. Dazu gibt es die „Wundertüte“ mit 37 Analysen von Berg, Radjabov u.a.
Petroff oder auch Russisch genannt ist bekannt für ihre Solidität und strategische Vollkommenheit und war ein Grundpfeiler im Repertoire von Elite-Großmeistern wie Fabiano Caruana und Ian Nepomnjaschtschi bei Ihren Teilnahmen an Kandidatenturnieren.
Das Benkö-Gambit ist auf allerhöchstem Niveau zurück – und es ist leicht zu erkennen, warum. Schwarz opfert einen Bauern, um am Damenflügel die Initiative zu ergreifen, und erhält so anhaltenden Druck, aktive Figuren und offene Linien, die Weiß das Leben
Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und kann oftmals d5 in einem Zug spielen und ein Tempo sparen.
Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und dessen Stärke auf der langen Diagonale a1-h8 kommt gerade gegen die Anti-Sizilianer zur Geltung.
Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und kann oftmals d5 in einem Zug spielen und ein Tempo sparen.
69,90 €
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Hier können Sie der Verwendung von Analyse-Cookies und Marketing-Cookies widersprechen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ihre Einstellungen zu Cookies für diese Website
Wir verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um bestimmte Funktionen zur Verfügung zu stellen, die Nutzererfahrungen zu verbessern und interessengerechte Inhalte auszuspielen. Abhängig von ihrem Verwendungszweck können dabei neben technisch erforderlichen Cookies auch Analyse-Cookies sowie Marketing-Cookies eingesetzt werden. Analyse-Cookies und Marketing-Cookies werden eingesetzt, solange Sie nicht durch eine entsprechende Einstellung widersprechen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Auswahl dazu führen kann, dass die Funktionalität des Angebots beeinträchtigt wird. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Technisch erforderliche Cookies
Technisch erforderliche Cookies: Damit Sie navigieren und die Basisfunktionen bedienen können sowie zur Speicherung von Präferenzen.
Analyse-Cookies
Damit wir feststellen können, wie Besucher mit unserem Angebot interagieren, um die Nutzererfahrungen zu verbessern.
Marketing-Cookies
Damit wir relevante Inhalte und interessengerechte Werbung anbieten und auswerten zu können.