Magdeburg zieht zurück

21.09.2001 – Die Bundesligamannschaft des USC Magdeburg war am meisten von der Änderung der Regelung für die so genannten Schachdeutschen betroffen und hatte gegen die Durchsetzung Protest beim Deutschen Schachbund eingelegt. Gestern, kurz vor Beginn der Saison, hat der Verein seine Mannschaft zurückgezogen: der Sponsor habe sein Engagement eingestellt. Nun muss die Bundesliga in der nächsten Saison mit nur 15 Erstligisten spielen, da die Spielpläne nicht mehr geändert werden können. Mehr vom Sprecher der Liga...

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USC Magedeburg zieht sich aus der Bundesliga zurück

Wie wir von Jürgen Kohlstädt erfahren, hat der USC Magdeburg am 20. September seinen Rückzug aus der 1. Bundesliga erklärt. Damit ist der erwartete Eklat in der 1. Runde und der in unserem Bericht für möglich gehaltene Prozess vermieden, aber die Bundesliga hat nach einer Saison Ruhe wieder ihren ersten Ausfall.

Nach Ansicht des Turnierleiters sind finanzielle Gründe maßgeblich
für den Rückzug: Die Stadtsparkasse, die das Team bisher gesponsert hatte, verstärke ihr Engagement bei den Fußballern des 1. FC Magdeburg und habe alle übrigen Sponsormaßnahmen, jedenfalls die für die Schachspieler, gestrichen. Die Bundesliga verliert eine sehr sympathische Mannschaft, einige sehr gute Spieler haben in der nächsten Saison kein Engagement - die Regeln schließen ja ihre verspätete Aufnahme in andere Teams aus.

Der Rückzug eines Vereins ist bitter nicht nur für die Liga insgesamt, sondern vor allem auch für seine Spieler. Die 1. Doppelrunde in Magdeburg ist also gesprengt. Nach den Regeln müssten die beiden westdeutschen Teams aus Solingen und Heiligenhaus nach Berlin zu den SF Neukölln reisen, doch bemüht sich Herbert Scheidt, die Berliner - zur Zeit auf Kreta im Europa-Pokal engagiert - nach Solingen einzuladen. Fans
werden den Spielort auf verschiedenen Internetseiten erfahren können.

Christian Zickelbein
Sprecher der Bundesliga-Vereine



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