USC Magedeburg zieht sich aus der Bundesliga zurück
Wie wir von Jürgen Kohlstädt erfahren, hat der USC Magdeburg am 20.
September seinen Rückzug aus der 1. Bundesliga erklärt. Damit ist der erwartete
Eklat in der 1. Runde und der in unserem Bericht für möglich gehaltene Prozess
vermieden, aber die Bundesliga hat nach einer Saison Ruhe wieder ihren ersten
Ausfall.
Nach Ansicht des Turnierleiters sind finanzielle Gründe maßgeblich
für den Rückzug: Die Stadtsparkasse, die das Team bisher gesponsert hatte,
verstärke ihr Engagement bei den Fußballern des 1. FC Magdeburg und habe alle
übrigen Sponsormaßnahmen, jedenfalls die für die Schachspieler, gestrichen. Die
Bundesliga verliert eine sehr sympathische Mannschaft, einige sehr gute Spieler
haben in der nächsten Saison kein Engagement - die Regeln schließen ja ihre
verspätete Aufnahme in andere Teams aus.
Der Rückzug eines Vereins ist bitter nicht nur für die Liga
insgesamt, sondern vor allem auch für seine Spieler. Die 1. Doppelrunde in
Magdeburg ist also gesprengt. Nach den Regeln müssten die beiden westdeutschen
Teams aus Solingen und Heiligenhaus nach Berlin zu den SF Neukölln reisen, doch
bemüht sich Herbert Scheidt, die Berliner - zur Zeit auf Kreta im Europa-Pokal
engagiert - nach Solingen einzuladen. Fans
werden den Spielort auf verschiedenen Internetseiten erfahren können.
Christian Zickelbein
Sprecher der Bundesliga-Vereine