13.06.2019 – Eine Runde vor Schluss steht Magnus Carlsen beim Altibox Norway Chess Turnier bereits als Sieger fest. In Runde 8 spielte Carlsen mit Weiß gegen Yu Yangyi und kam in der klassischen Partie zu einem klaren Sieg. Levon Aronian, der einzige Spieler, der Carlsens Turniersieg noch gefährden konnte, verlor in Runde 8 in der klassischen Partie gegen Fabiano Caruana und so hat Carlsen mit 13 von 16 möglichen Punkten eine Runde vor Schluss vier Punkte Vorsprung und ist vorzeitig Turniersieger. | Foto: Lennart Ootes
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Altibox Norway Chess, Runde 8
In den ersten sieben Runden gewann Carlsen einmal im klassischen Schach und sechs Mal im Armaggedon. Seinen zweiten Sieg im klassischen Schach gelang Carlsen in Runde 8 gegen Yu Yangyi - mit einer typischen Carlsen-Partie.
Carlsen hatte Weiß und kam nach der Eröffnung zu einer leicht besseren Stellung, die in ein Endspiel mit Turm und ungleichfarbigen Läufern mündete, in dem Weiß die Bauernmehrheit am Damenflügel und die besseren Figuren hatte, Vorteile, die Carlsen systematisch ausbaute und schließlich zu einem Sieg verdichtete.
Nach diesem Sieg gegen Yu Yangyi ist Carlsen in 67 Partien in Folge ohne Niederlage, aber die zwei Siege und die sieben Remis in den Partien mit klassischer Bedenkzeit kosten ihn dennoch knapp zwei Elo-Punkte.
Zum endgültigen Turniersieg beim Altibox Norway Chess Turnier verhalf Carlsen dann Fabiano Caruana, Carlsens Herausforderer beim WM-Kampf in London 2018. Caruana gewann mit Schwarz gegen Levon Aronian eine schöne Angriffspartie und damit gab es niemanden mehr, der Carlsen in der Tabelle noch einholen konnte.
In den drei restlichen Partien der Runde fiel die Entscheidung erst im Armageddon. Maxime Vachier-Lagrave spielte mit Weiß gegen Ding Liren und nach einem schnellen Remis in der klassischen Partie gewann Vachier-Lagrave im Armageddon mit Hilfe des Läuferpaars, viel Glück und der Hilfe seines Gegners:
Ein inhaltsloses Remis in der klassischen und eine spannende Armageddon-Partie gab es auch zwischen Alexander Grischuk und Vishy Anand. In der klassischen Partie kam Anand dank seiner guten Theoriekenntnisse mit Schwarz problemlos zu Ausgleich und Remis, im Armageddon überspielte er Grischuk in einer komplizierten mit taktischen Mitteln.
Einen anderen Verlauf nahm das Duell zwischen Shakhriyar Mamedyarov und Wesley So. In der klassischen Partie hatte Mamedyarov Vorteil, aber konnte nicht gewinnen, und auch in der Armageddon-Partie suchte Mamedyarov vergeblich nach einem Sieg. Da beide Partien Remis endeten, gewann So als Schwarzer das Match mit 0,5-1,5.
Johannes FischerJohannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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