Mannschafts-Europameisterschaft - Kleine Nachlese

02.10.2001 – Mit Norilsky Nikel aus Russland gewann eine der Favoriten die Mannschafts-Europameisterschaft. Nur ein einziges Mal ging eine Partie verloren (Svidler-Grischuk 1-0). Erfreulich aus deutscher Sicht: Lars Thiede (Sfr. Berlin-Neukölln) gewann die Goldmedaille an Brett 5 (6 aus 7!) und Sven Joachim (Werder Bremen, 5,5 aus 7) die Silbermedaille an Brett 6 und eine GM-Norm. Herzlichen Glückwunsch! Kleine Nachlese...

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Kleine Nachlese Europapokal
Von Rainer Knaak


Blick aus dem Fenster


Venezianischer Hafen Rhetinom


Kai mit Leuchtturm

Der 17. Europapokal ist Geschichte, die Zufriedenheit ist ganz allgemein. Die Europäische Schachunion ist mit dem Format sehr zufrieden, die Austragungsform im Schweizer System hat sich bewährt. Die Organisatoren auf Kreta sind glücklich, dass sie die Veranstaltung mit mehreren 100 Teilnehmer erfolgreich über die Bühne gebracht haben. Für die große Mehrheit der Teilnehmer war es eine gelungene Synthese aus Urlaub und der Ausübung ihres Hobbys an einem wunderschönen Ort.

Rein sportlich wurde der Papierform genüge getan – die Mannschaften an der Spitze konnte man da auch von vornherein erwarten. Mit Norilsky Nikel hat eine Mannschaft gewonnen, die eine Anteil sehr junger Spieler (Grischuk, Malakhov) und erfahrener Haudegen (Dolmatov, Glek) besitzt. Die entscheidenden Siege holten: gegen Warschau (Grischuk-Bareev 1-0, Krasenkow-Rustemov 0-1, Gdanski-Glek 0-1), Sarajevo (Dolmatov-Dreev 1-0, Smirin-Grischuk 0-1, Rublevsky-Georgiev 1-0) und St. Petersburg (Rublevsky-Sakaev 1-0, Malakhov-Pigusov 1-0). Man sieht an dieser kleinen Statistik, dass fast alle Spieler an den Bigpoints beteiligt waren. Es ging nur eine Partie verloren (Svidler-Grischuk 1-0).

Aus deutscher Sicht gab es einige kleine „Nebenerfolge“. Lars Thiede, 31, (Berlin-Neukölln) holte mit 6 aus 7 eine Goldmedaille am 5. Brett und Sven Joachim, 32, (Werder Bremen) kam auf 5,5 aus 7, was neben der Silbermedaille an Brett 6 auch eine Großmeisternorm (Normen waren ausdrücklich bei 7 Partien zugelassen) bedeutete. 


Lars Thiede


Sven Joachim

Nebenbei war diese Norm auch ein Indiz dafür, dass sich Werder Bremen häufig an den vorderen Tischen befand. Am Ende fehlte leider im Kampf der letzten Runde gegen Porto ein halber Punkt, um den elogemäßen Rang 10 auch wirklich einzunehmen.

In einem der folgen ChessBase Magazine werden wir ausführlich auf den Europapokal zurückkommen.

1.10.2001/RK

 

 


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