Morgen: Jubiläumsturnier der Credit Suisse

21.08.2006 – Drei der bekanntesten Spitzenspieler, die im Kampf um die Weltmeisterschaft eine Rolle spielten und deren Name mit einem K beginnen, sind morgen beim Jubiläumsturnier in Zürich zu sehen: Kasparov, Karpov und Kortschnoj. Das vierte K liefert die Credit Suisse, die den Zuschauern und sich selbst das Turnier zum 150sten Bestehen geschenkt hat. Die beste Frau im Schach Judit Polgar komplettiert das Feld. Veranstaltungsort ist der Lichthof am Zürcher Paradeplatz. Wer morgen dort nicht dabei sein kann, kann die Partien und einen Videostream auch im Fritzserver verfolgen. Beginn: 12.30. Mehr bei Credit Suisse...Mehr...

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Der Zürisee

Um Schachweltmeister zu werden, müsse der Name des Spieler schon mit einem "K" beginnen, heißt es im Schach. Zumindest verbessert das die Chancen erheblich..


Kortschnoj im Lichthof

Nachdem sich Karpov und Kortschnoj 1974, 1978 bei der Nervenschlacht von Baguio City und dann noch einmal 1981 in Meran einige spannende Schlachten um den WM-Thron geliefert hatten, begann auch der Name des Herausforderers der folgenden Generation um den Titel mit einem "K".


Die Altstadt von Zürich

1985 entthronte Kasparov seinen Vorgänger Karpov und lieferte sich in den folgenden Jahren noch mehrere sehr knappe Wettkämpfe mit diesem.

Schließlich wurde Kasparov selbst Opfer eines neuen K-Namensträger und musste 2000 in London den höchsten Titel im Schach an Kramnik weiterreichen. Und im Reigen der FIDE-K.o.-Weltmeisterschaften konnte sich mit Alexander Khalifman 1999 in Las Vegas auch hier ein weiterer K-Mann in die Annalen eintragen. Rustam Kasimdzhanov folgte ihm 2004 beim Turnier in Tripolis in dieser Linie.

Wenn derzeit darüber spekuliert wird, welcher K-Mann denn in Zukunft das Schach als Weltmeister beherrschen könnte, so sind die Namen von Sergey Kiriakov und Magnus Carlsen immer dabei, auch wenn  der Letztgenannte sein zur Schachweltmeisterschaft berechtigendes "K" optisch getarnt hat. Dieses C ist ebenso ein "K" wie das des römischen Kaisers Caesar.

Drei der berühmtesten K-Männer treten morgen gegeneinander in einem Blitzturnier in Zürich an: Karpov, Kortschnoj und Kasparov. Die Vierte im Bunde ist Judit Polgar. Sie ist nicht dadurch auffällig ist, dass ihr Name nicht mit einem "K" beginnt. Sie ist auch noch eine Frau - immerhin die beste.



Auf die Frage, ob Frauen einmal so gut Schach spielen können wie Männer hatte Kasparov einmal mit einem klaren Nein geantwortet. Was denn mit Judit Polgar sei, wurde weiter gefragt. "Judit? Aber sie spielt ja wie ein Mann, " lautete Kasparovs Erklärung.

Wer kann den Zuschauern und sich selbst so ein schönes Turnier zum Geburtstag schenken? Es ist die Credit Suisse, die hiermit ihre 150sten Geburtstag begeht.


Der Zürcher Paradeplatz

Wie jeder bemerkt, beginnt der Name passenderweise mit einem (getarnten) "K". Wir wissen bisher nicht, inwieweit Schach und (Kredit-) Management im Zusammenhang stehen (und welche Rolle das "K" dabei spielt), doch auf Einladung der Credit Suisse wird Garry Kasparov im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung auch Licht in diese Angelegenheit bringen. Morgen geht es jedoch ersta einmal nur um Schach.

Inzwischen hat Kasparov sich der Politik verschrieben. Sein Gegner ist Vladimir Putin, dessen Name mit einem P beginnt. Na, hoffentlich muss Judit Polgar nicht dafür büßen.

Zuschauer in Zürich erhalten kostenlosen Eintritt zu Partien und den Kommentaren von Vlastimil Hort  Die Partien werden außerdem ab 12.30 live auf dem Fritzserver übertragen. Ab 15.30 geben die Großmeister in Zürich Simultanvorstellungen gegen je 20 Spieler.


André Schulz
Fotos: Benjamnin Bartels




 

 

 

 

 


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