Martin Breutigam: Königsindische Verteidigung - Ein modernes Repertoire
Rezension von Christian Höthe
Jedesmal, wenn eine neue DVD oder ein neues Buch zur Königsindischen Verteidigung erscheint, beginnt mein Herz einen Schlag schneller zu schlagen. Warum? Nun - ganz einfach: der Königsinder ist für mich neben dem Königsgambit die wohl romantischste Schacheröffnung überhaupt!
Wer Königsindisch spielt, der scheut nicht das Feuer. Den kümmert kein Bauernminus, kein Springer am Rand, keine chronische Bauernschwäche am Damenflügel, wenn er dafür offene Linien und idealerweise einen Königsangriff vom Zaun brechen kann.
Und so ging es mir auch wieder als ich die neue DVD des Internationalen Meisters Martin Breutigam in der Hand hielt. Sieben Stunden Königsindisch pur, eine Datenbank mit einhundert exklusiven Musterpartien und der übliche interaktive Taktiktest mit Video-Feedback.
Was würde mir hier begegnen? Alter Stoff in neuer Verkleidung oder mal ein wirklich neuer Ansatz?
Es gibt so unendliche viele literarische Vorgänger zum Königsinder, das die Latte höher kaum liegen könnte. Die wohl bekanntesten Bücher sind von Nunn, Bronstein, Boleslawsky, Bologan, Gallagher, Bojkov, Watson, Gufeld, Kotronias und Vigorito, um nur einige zu nennen. Es gibt zudem ebenso viele gute und weniger gute DVDs zu dieser beliebten Konter-Eröffnung, die einst Bobby Fischer und Garry Kasparov solch beeindruckende Erfolge beschwerte, das ihre Popularität geradezu überproportional anwachsen musste.
Also was erwartet den geneigten Käufer beim Kauf dieser neuen Chessbase-DVD von Breutigam? Und würde meine relativ hohe Erwartungshaltung womöglich zu einer Enttäuschung führen?
Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis liess bei mir sogleich Spannung aufkommen:
1. 01: Königsindisch - Vorwort [14:43]
2. Königsindisch 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6
3. 02: Klassische Variante 7.d5 - Nakamura,H - Morozevich,A [25:37]
4. 03: Klassische Variante 8.dxe6 - Farago,I - Bacrot,E [21:02]
5. 04: Klassische Variante 9.Dc2 - Kozma,J - Polugaevsky,L [15:37]
6. 05: Klassische Variante 7.0-0 - Eljanov,P - Morozevich,A [19:19]
7. 06: Klassische Variante 7.0-0 Te8 8.h3 - Eljanov,P - Maze,S [12:30]
8. 07: Awerbach Variante 8.Le3 - Li,S - Ding,L [14:28]
9. 08: Awerbach Variante 9.dxe6 - Gelfand,B - Ding,L [25:26]
10. 09: Awerbach Variante 8.Lf4 - Aleksandrov,A - Wojtaszek,R [22:07]
11. 10: Die Variante 6.Le3 - Stefanova,A - Zhigalko,A [14:28]
12. 11: Vierbauernangriff - Banikas,H - Radjabov,T [20:41]
13. 12: Saemisch 7.dxc5 - Mchedlishvili,M - Bacrot,E [14:55]
14. 13: Saemisch 7.Sge2 - Sasikiran,K - Ding,L [15:10]
15. 14: Makogonow Variante 6.h3 - Aronian,L - Ding,L [31:41]
16. 15: Makogonow Variante 5.h3 - Tomashevsky,E - Grischuk,A [11:55]
17. 16: Fianchetto Variante 6...c6 - Zubov,A - Ponomariov,R [17:18]
18. 17: Fianchetto Variante 6...Sc6 - Karpov,A - Fressinet,L [12:36]
19. 18: Varianten mit e3 - Tomashevsky,E - Ding,L [16:22]
20. 19: 5.Ld3 und 5.Sge2 - Moiseenko,A - Ding,L [21:47]
Mein erster Gedanke ging in etwa in diese Richtung: "Interessant. Er scheint Systeme mit schwarzem c7-c5 zu bevorzugen, das gefällt mir!" Aber schauen wir nun etwas tiefer ins Detail:
Gegen den Vierbauernangriff geht das Konzept gut auf. Der ebenso sympathische wie im Vergleich zu Autoren wie Bologan beispielsweise recht eloquente Breutigam empfiehlt den Übergang in Benoni-Strukturen, wie es unter anderem auch Bologan in seiner Königsindisch-Bibel empfiehlt. Da die gefährlichste Idee des Anziehenden darin besteht, aggressiv mittels e4-e5 im Zentrum durchzubrechen, setzt Breutigam auf Restriktion dieses Vorstosses in Form von Sbd7, Te8 und ggf. De7: 1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. Nc3 Bg7 4. e4 d6 5. f4 c5 6. d5 e6 7. Nf3 ed5 8. cd5 O-O 9. Be2 Nbd7 10. O-O Re8 11. Qc2 Qe7 wie geschehen in der Musterpartie Banikas-Radjabov, die Schwarz, einer der wohl weltbesten Königsindisch-Spieler, instruktiv gewinnt.
Eine aus meinem Verständnis heraus grössere Herausforderung für Königsinder ist die Awerbach-Variante mit frühem Le2 und Lg5. Eine Variante, die Spitzenspieler wie Polugajewsky, Uhlmann und auch der aktuelle Weltmeister Carlsen (zum Beispiel gegen van Wely 2013) mit grossem Erfolg anwenden.
Meiner Meinung nach gelingt es Breutigam hier vorbildlich, dem Schwarzen ein gutes Rezept gegen Awerbach in die Hand zu geben, in dem er ein frühes c7-c5 mit h7-h6 kombiniert, wie es Spitzenspieler und eingefleischter Königsinder Ding Liren gegen Gelfand tat. Nach den Zügen 1. d4 Nf6 2. c4 g6 3. Nc3 Bg7 4. e4 d6 5. Be2 O-O 6. Bg5 c5 7. d5 h6 8. Be3 e6 9. de6 Be6 10. Qd2 Kh7 11. h3 Qa5 12. Nf3 Qb4 13. a3 Qb3 14. Qc1 Nc6 15. O-O Nd7 16. Rd1 Nde5
entstand eine typisch königsindische Struktur mit aktivem Gegenspiel, das für die oft übliche Schwäche auf d6 kompensiert. Und obwohl Schwarz die Partie nach langem Kampf verlor, hatte das so gar nichts mit der Eröffnung zu tun. Ein weiterer Punkt für Breutigam!
Analog entwickelt sich das schwarze Gegenspiel gegen das früher furchteinflössende Sämisch-System und die Seirawan-Variante mit 5. Ld3 und das ungarische bzw. Forintos-System mit 5. Sge2. Der Autor übersieht in seiner Abhandlung weder die Fianchetto-Variante, gegen die es gleich zwei Empfehlungen gibt, noch vorsichtige Systeme mit e2-e3 oder das wiederbelebte und seltene System mit 5. Le2 und 6. Le3, wie es der angriffslustige und stets bestens unterhaltende englische Grossmeister Simon Williams auf seiner Weiss-Repertoire-DVD nach 1. d4 empfiehlt. Breutigam mag in seinen Abhandlungen nicht ganz so komplett sein wie es Bologan ist, der auch auf seltene Fianchetto-Systeme oder Varianten mit Lf4 und Lg5 mit und ohne e2-e4 eingeht, aber das macht er durch Eloquenz und Unterhaltungswert mehr als wett. Dagegen ist Bologan verhältnismässig trocken.
So weit, so gut. Stellen wir nun die unangenehmen Fragen! Seit geraumer Zeit schon stellen sowohl das klassische System mit 5. Sf3 nebst 6. Le2 sowie das Makogonow-System mit frühem h2-h3 die wohl grössten "Bedrohungen" für Königsinder dar. Kramnik gar schaffte es, Mr. King´s Indian Garry Kasparov mit dem klassischen System ganz von seiner Lieblingseröffnung Abstand zu nehmen, obwohl er jüngst beim Blitzen gegen Nakamura 2016 in St. Luis wieder auf den Königsinder zurückgriff. Ein Zeichen für die Langlebigkeit des Köningsinders?
Was also empfiehlt der Internationale Meister gegen das Makogonow-System? Ein sehr bekanntes und zugleich enorm abschreckendes Beispiel ist die folgende Partie, die eindeutig ein inspirierendes Plädoyer für die weissen Steine sein könnte - dennoch bringt es Breutigam auf der DVD:
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1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 Bg7 4.e4 d6 5.Nf3 0-0 6.h3 e5 7.d5 a5 8.g4 Na6 9.Be3 Nd7 10.a3 c6 11.Rg1 Rb8 12.Nd2 Ndc5 13.Rb1 Nd7 14.Qf3 Ndc5 15.Qd1 Ra8 16.Rg3 Kh8 17.b4 axb4 18.axb4 Nd7 19.Ra1 Rb8 20.Rxa6 bxa6 21.dxc6 Nb6 22.Qa1 Qc7 23.c5 dxc5 24.bxc5 Na8 25.Qa4 Qa7 26.Nc4 Be6 27.Bd3 Rfd8 28.Ke2 Nc7 29.Nb6 Bf6 30.Bc4 Bxc4+ 31.Qxc4 Ne6 32.Ncd5 Bg7 33.Rf3 Re8 34.c7 Rb7 35.c8Q Rxc8 36.Nxc8 Rb2+ 37.Kf1 1–0
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Tomashevsky,E | 2716 | Grischuk,A | 2810 | 1–0 | 2015 | E90 | Tbilisi FIDE GP | 3 |
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Wie ersichtlich, empfiehlt Breutigam zu meiner grossen Überraschung das System mit frühem e7-e5, das zwar zugleich typisch königsindisches Flair verspricht, aber vielleicht auch dem Anziehenden in soweit entgegenkommt, als dass er "seine" Strukturen erreicht. Ein weiteres Beispiel ist die Partie Aronian-Ding, die mit den folgenden Zügen eingeleitet wird 1. c4 g6 2. d4 Nf6 3. Nc3 Bg7 4. e4 d6 5. Nf3 O-O 6. h3 e5 7. d5 Nh5 8. g3 f5 9. ef5 gf5 10. Ng5 Qe8.
Ich denke, wer als Nachziehender ein grösseres Verständnis für diesen Stellungstyp entwickeln möchte, der kann auch nichts falsch machen, wenn er sich die folgende, schon etwas ältere Partie von Judit Polgar ansieht, die sie in ihrer dreibändigen Biographie ausführlich erläutert:
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1.c4 g6 2.d4 Nf6 3.Nc3 Bg7 4.e4 d6 5.h3 0-0 6.Nf3 e5 7.d5 Na6 8.Be3 Nh5 9.Nh2 Qe8 10.Be2 f5 11.exf5 Nf4 12.Bxf4 exf4 13.fxg6 Qxg6 14.Kf1 Nc5 15.Rc1 Bf5 16.Nf3 Bf6 17.Kg1 Kh8 18.Kh2 Rg8 19.Rg1 Qh6 20.Bf1 Rg7 21.b4 Nd7 22.Bd3 Rxg2+ 23.Rxg2 Bxh3 24.Ne4 Ne5 25.Nxe5 Bxe5 26.Ng5 Bxg2+ 27.Kxg2 Qxg5+ 28.Kf3 Rg8 29.Ke2 f3+ 0–1
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Chernin,A | 2600 | Polgar,J | 2540 | 0–1 | 1990 | E90 | New Delhi | |
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Insgesamt beschlich mich hier etwas das Gefühl, das der Königsinder gegen h2-h3 vielleicht doch ein wenig am Wanken, wenn auch längst nicht am Fallen ist. Aber womöglich hätte man mit einem Benoni-Aufbau wie ihn GM Petrov und IM Watson in ihren jeweiligen Büchern empfehlen, mehr erreichen und der Struktur der DVD, in der c7-c5 dominiert, ein einheitlicheres Bild verleihen können?
Kommen wir nun zur Frage aller Frage - was tun gegen das klassische System? Eine Frage, an der man als Königsinder durchaus schon verzweifeln kann.
Wer sich nicht in das Labyrinth der Hauptvarianten nach 6. Be2 e5 7. O-O Nc6 8. d5 Ne7 begeben will, dem bleiben, so dachte ich, nur folgende Möglichkeiten: erstens, man spielt ein frühes Lc8-g4 gefolgt von Sf6-d7, zweitens man spielt 7. ...ed4: oder das wieder modern gewordene 7. ...Sbd7.
Breutigam findet eine andere Möglichkeit, in dem er 6. Le2 c5 empfiehlt. Ein Zug, von dem ich bisher dachte, dass er maximal in einer Art Maroczy-Stellung enden könnte, wenn Weiss schon nicht ideal fortsetzt. Breutigam bringt als Beispiel die folgende Partie, die recht gut veranschaulicht, welche Art von Igelstellung der Nachziehende hier anstreben sollte:
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1.Nf3 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 Bg7 4.e4 d6 5.d4 0-0 6.Be2 c5 7.0-0 Re8 8.h3 cxd4 9.Nxd4 Nbd7 10.Re1 b6 11.Bf1 Bb7 12.g3 Rc8 13.b3 Qc7 14.Bb2 Qb8 15.Bg2 a6 16.Qd2 Qa8 17.Rad1 h5 18.Re2 e6 19.Qe1 Qb8 20.Ba1 Bh6 21.Bb2 Red8 22.Nc2 h4 23.g4 Bf4 24.Nb4 Nc5 25.Ncd5 Nxd5 26.exd5 e5 27.Nc6 Qc7 28.Nxd8 Qxd8 29.Qc3 Qg5 30.Bc1 Bxc1 31.Qxc1 Qxc1 32.Rxc1 Nd3 33.Rc3 Nf4 34.Ree3 a5 35.Bf1 Kf8 36.a3 Ke7 37.b4 a4 38.f3 f6 39.Kf2 Kd7 40.Ke1 b5 41.cxb5 Nxd5 42.Rxc8 Kxc8 43.Re2 g5 44.Rc2+ Kd8 45.Kf2 Nb6 46.Bd3 d5 47.Bf5 Ba8 48.Rc5 Bb7 49.Ke2 Ba8 50.Kf2 Bb7 51.Ke1 Ba8 52.Kd1 Bb7 53.Kc2 Ba8 54.Kc1 Bb7 55.Kd1 Ba8 56.Ke2 Bb7 57.Kf2 Ba8 58.Rc1 Bb7 59.Re1 Kc7 60.Re2 Ba8 61.f4 Kd6 62.fxe5+ fxe5 63.Rc2 d4 64.Bg6 e4 65.Bf7 e3+ 66.Ke2 Be4 67.Rc5 Nd7 68.Bg6 Bd5 69.Rc8 Nb6 70.Re8 Bc4+ 71.Bd3 Be6 72.Kf3 Bd5+ 73.Be4 Kd7 74.Re5 Kd6 75.Re8 Kd7 76.Re5 Kd6 77.Re8 ½–½
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Eljanov,P | 2733 | Maze,S | 2536 | ½–½ | 2014 | E91 | Gibraltar Masters 12th | 4 |
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Die kritische Fortsetzung, das sagte schon Königsindisch-Guru John Nunn in seiner Monographie, ist zweifellos 7. d5. Weiss spielt auf Raumvorteil und darauf, das schwarze Gegenspiel frühzeitig im Keim zu ersticken.
Breutigam schlägt eine Art der Abwartepolitik vor, in welcher e6 mit Te8 kombiniert wird, ggf. gefolgt vom Manöver Sa6-c7 nebst a6 gespielt und der Abtausch im Zentrum mittels e6xd5 soweit hinausgezögert wird, bis ggf. ein sofortiges b7-b5 im Anschluss an den zentralen Bauerntausch erfolgen kann. Die folgende Partie dient als Musterpartie, zeigt aber meiner Meinung nach auch, wie relativ einfach die weisse Stellung zu spielen ist.
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1.Nf3 Nf6 2.d4 g6 3.c4 Bg7 4.Nc3 0-0 5.e4 d6 6.Be2 c5 7.d5 e6 8.0-0 Re8 9.Nd2 Na6 10.Re1 Nc7 11.Rb1 exd5 12.cxd5 a6 13.a4 b5 14.axb5 axb5 15.b4 Ng4 16.Bxg4 Bxg4 17.Qxg4 Bxc3 18.bxc5 dxc5 19.Qf3 b4 20.Rd1 Nb5 21.Nc4 Bd4 22.Bd2 Nc3 23.Bxc3 bxc3 24.Rbc1 Ra4 25.Ne3 Ra6 26.Nc2 Bg7 27.Ra1 Rxa1 28.Rxa1 Qb6 29.g3 Qb2 30.Qd1 Bh6 31.f4 Rxe4 32.Ra8+ Kg7 33.d6 Rd4 34.Nxd4 1–0
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Nakamura,H | 2767 | Morozevich,A | 2758 | 1–0 | 2013 | E91 | Zug FIDE GP | 9 |
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Zugegeben: es ist alles andere als einfach, dem Nachziehenden ein "einfaches" Rezept gegen die klassische Variante auf den Weg zu geben, wenn man nicht die bei Kotronias und Vigorito bis über den 30. Zug hinaus ausanalysierte Hauptvariante der Mar del Plata-Variante empfehlen möchte. Dennoch finde ich, dass Breutigam hier einen mutigen Weg beschritten hat, in dem er versucht, eine verhältnismässig selten gespielte Variante zu rehabilitieren und neu zu analysieren. Und zudem darf man nicht vergessen, welchen Überraschungseffekt 6. Le2 c5!? auf Ihre Gegner haben wird. Das verlang mir Respekt ab!
Fazit: nicht so komplett wie Bologan, aber dafür umso unterhaltsamer und inspirierender! Sieben Stunden zum Königsinder und einige neue originelle Ideen, die Ihre Gegner überraschen werden und der Erprobung in der Praxis harren - hoffentlich durch Sie?!?
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Martin Breutigam: Königsindische Verteidigung- ein modernes Repertoire
• Videospielzeit: 7 Std.
• Interaktiver Taktiktest mit Videofeedback
• Exklusive Datenbank mit 100 Modellpartien
€ 29,90
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