Neu: ChessBase Magazin Extra #207

von ChessBase
29.05.2022 – Das neue Extra #207 bietet u.a. über eine Stunde Videotraining mit Elisabeth Pähtz und Ivan Sokolov. Deutschlands beste Schachspielerin stellt in einer kleinen Videoreihe eine ihrer Lieblingswaffen gegen Grünfeld-Indisch vor. Und in Sokolovs Beitrag geht es um ein Thema, das für viele 1.d4-Spieler, gerade auf Vereinsebene, interessant sein dürfte: Der GM aus den Niederlanden zeigt eine Methode, mit der sich gegen das Budapester Gambit bequem ein schöner Vorteil erzielen lässt. "Die Glanzpartie" der Ausgabe kommt diesmal von Jorden van Foreest, der sein Sizilianisch-Experiment (3.Lc4) vom Tata Steel Masters 2022 kritisch beleuchtet. Dazu hält die "Wundertüte" mit 56 kommentierten Partien eine bunte Mischung aus Analysen und Anregungen bereit. Das ChessBase Magazin Extra ist die perfekte Ergänzung zu ChessBase Magazin. Erhältlich als Einzelausgabe oder im Abonnement (6 Ausgaben pro Jahr). Lieferbar auf DVD oder als Download.

ChessBase Magazin Extra #207

Eröffnungsvideos

Ivan Sokolov: Eine Idee gegen das Budapester Gambit

1.d4 Sf6 2.c4 e5 3.dxe5 Sg4 4.e3

Das Budapester Gambit ist vor allem im Vereinsschach beliebt. Dass Weiß objektiv betrachtet das bessere Spiel bekommen sollte, scheint klar zu sein. Aber auf welchem Wege? Wenn Weiß sich auf die Hauptvarianten nach 4.Lf4 oder 4.Sf3 einlässt, ist eine große Menge Theorie zu bewältigen. Ivan Sokolov empfiehlt in seinem Video die Alternative 4.e3, gefolgt von 4…Sxe5 5.f4! – eine Idee, auf den ihn sein Freund, Ivan Salgado, vor kurzem aufmerksam gemacht hat.

Schwarz muss nun erneut mit dem Springer ziehen, entweder nach g6 oder nach c6. In seiner Videoanalyse erläutert Sokolov zunächst, wie Weiß nach 5…Sg6 6.Sc3 Lb4 7.Sge2 a5 8.a3 Le7 9.Sg3 zu einer komfortablen und klar vorteilhaften Stellung gelangt. Nach dem naheliegenderen 5…Sc6 hat Weiß die Wahl, mit 6.Sc3 oder 6.Sf3 fortzusetzen.

Elisabeth Pähtz: Grünfeld-Indisch Fianchettovariante mit 10.h3

Deutschlands beste Schachspielerin stellt Ihnen in dieser Ausgabe eine ihrer Lieblingswaffen gegen die Grünfeld-Indische Verteidigung vor. Nach den Zügen 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sf3 Lg7 4.g3 d5 5.cxd5 Sxd5 6.Lg2 Sb6 7.Sc3 Sc6 8.e3 0–0 9.0–0 Te8 schlägt Elisabeth Pähtz vor, mit 10.h3 dem schwarzen Gegenspiel einen Strich durch die Rechnung zu machen. Zur besseren Übersicht hat sie die verschiedenen Varianten auf vier Videos aufgeteilt. Die Videos liegen nur in englischer Sprache vor.

Video 1: 10…a5 11.d5 Se5 –  Videospielzeit: 06:15 Min.
Video 2: 10…a5 11.d5 Sb4 – Videospielzeit: 10:27 Min.
Video 3: 10…Le6 –  Videospielzeit: 04:28 Min.
Video 4 - Die Hauptvariante dieses Abspiels: 10…e5 11.d5 Sa5 12.Dc2 –  Videospielzeit: 19:59 Min.

Jorden van Foreest steuert "Die Glanzpartie" dieser Ausgabe bei. Beim Tata Steel Masters 2022 führte der junge Niederländer gegen Praggnanandhaa ein Eröffnungsexperiment durch: 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4?!  „Ich wollte diesen Zug schon lange spielen, hatte aber noch keine Gelegenheit dazu bekommen. Endlich war es so weit. Es gibt nicht allzu viele gute Gründe, warum ich den Zug mag, der wichtigste ist wohl, dass er so dumm aussieht. :-)“ erläutert Van Foreest. Doch es ging danach nicht weniger exotisch weiter: Nach den Zügen 3...e6 4.0–0 d5 5.Lb5! dxe4 6.Se5 Dc7 7.Sxc6 bxc6 8.Lc4! entstand folgende Stellung:

„Weiß hat also einen Bauern verloren und seinen Läufer in der Eröffnung dreimal gezogen. …“ Eine sehr originelle Partie mit vielen erhellenden Kommentaren und einem am Ende glücklichen Ausgang für den Niederländer!

In der „Wundertüte“ erwarten Sie neben der Glanzpartie nicht weniger als 56 weitere ausführlich kommentierte Partien! Darunter sind Analysen von Nijat Abasov, Michal Krasenkow, Igor Stohl, Spyridon Kapnisis u.v.a.

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Neu: ChessBase Magazin Extra #207

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