NEU: Fritz 11

14.11.2007 – Jetzt ist er da! Der neue Fritz 11 hat viel Neues und von allem etwas zu bieten: Mehr Spielstärke und mehr für Ihre Spielstärke, etwas fürs Auge und etwas für den schnelleren Durchblick. Fritz 11 hat gegenüber dem Vorgänger gleich 80 ELO-Punkte zulegen können und überzeugt durch seine weniger spekulativ angelegte strategische Spielanlage. Bahnbrechend für das Training mit Fritz ist die neue Funktion "Rechentraining". Als erstes Schachprogramm überhaupt bietet Fritz 11 die Möglichkeit, die für das Schachspiel zentrale Fähigkeit, Züge und Varianten systematisch vorauszuberechnen, interaktiv zu trainieren. Eine Option mit unerhörtem Potential, denn auf genau diese Fähigkeit kommt es ja bei jedem Zug in jeder Schachpartie an. Neu ist auch das "Wettlösen von Taktikaufgaben" auf Schach.de. Wetten, dass Sie mit dieser neuen Disziplin und Trainingsfunktion viel Gutes für Ihre Wertungszahl im Blitz- und Turnierschach tun können?  Fritz 11 kommt auf einer randvoll gepackten DVD mit 14 Stunden Video-Schachtraining, vertieftem Eröffnungsbuch und aktualisierter Datenbank. Fritz 11 im Shop kaufen...Der neue Fritz 11 - mehr Infos...

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Stärker spielen mit Fritz11

Von Matthias Wüllenweber

Varianten richtig berechnen

Kennen Sie das? Ihr Gegner hat gerade gezogen und Sie rechnen los, beginnen spontan mit einem naheliegenden Zug. Irgendwie gefallen die entstehenden Varianten nicht richtig, und obwohl Sie wieder und wieder Zug für Zug von vorne prüfen, finden Sie keine gute Variante. Also wenden Sie sich nach fünfzehn Minuten einem anderen Kandidaten zu. Wieder sehen alle Fortsetzungen eher unerfreulich aus. War der erste Einfall nicht doch besser? Noch mal dort genau alles prüfen, immer noch keine Verstärkung in Sicht. Dann der erschrockene Blick auf die Uhr, es droht Zeitnot. In diesem Augenblick entdecken Sie einen dritten Zug, der sieht doch ganz gut aus, schnell ziehen, Uhr drücken, fertig…

Beim Schach geht es im Kern um systematische Vorausberechnung. Nichts ist in einer praktischen Partie wichtiger. Die Fähigkeit, auf dem Brett Stellungen deutlich zu „sehen“, die viele Züge in der Zukunft liegen, ist für Ihre Spielstärke so notwendig wie körperliche Kondition für einen Leistungssportler.

In Fritz11 gibt es daher die neue Funktion „Rechentraining“. Sie erzieht zur systematischen Variantenberechnung und schult Ihre visuelle Vorstellung. Die Idee für das Rechentraining entstammt dem Zuschauen bei Live-Übertragungen auf dem Schachserver. Hier blickt man einfach zu oft passiv auf die Hauptvariante des mitlaufenden Schachprogramms. Das bringt bei einigen Zuschauern zudem eine eigentümliche Illusion der Überlegenheit gegenüber den Großmeistern mit sich, weil man anhand der in Sekunden umspringenden Enginebewertung Fehler sofort wahrnimmt, die der Spieler selbst erst nach der Partie begreifen wird.

Fritz11 bietet mit dem „Rechentraining“ eine radikal bessere Möglichkeit, einer Live-Partie zuzuschauen, dabei die eigene Spielstärke zu verbessern und vor allem richtig Spaß zu haben: Man rechnet konsequent selbst mit. Dabei geben Sie die Züge auf dem Brett ein, und diese erscheinen in der Notation. Doch die Figuren verharren in der Grundstellung. Wie in der praktischen Partie können Sie auch illegale Züge ausführen, das ist alleine Ihre Verantwortung.


Berechnete Varianten vor der Überprüfung

Wenn die Berechnung abgeschlossen ist, haben Sie drei Möglichkeiten: 1. Sie prüfen nur die Legalität der Züge. 2. Sie schalten Fritz an und suchen nach taktischen Fehlern. 3. Sie lassen die Qualität Ihrer Varianten durch Fritz bewerten! Gute Züge geben viele Punkte, triviale Züge wenige, taktische Fehler und nicht berücksichtigte wichtige Kandidaten bringen Punktabzug.


Fritz bewertet Ihre Variantenberechnung

In der Live-Partie hat der Großmeister dann inzwischen auch gezogen. Sie werden stolz sein, wenn er tatsächlich „Ihren“ Zug gemacht hat.

Rechentraining ist natürlich nicht auf den Schachserver beschränkt. Meistens werden Sie im klassischen Fritz eine Partie oder Trainingsstellung laden und dort so lange rechnen, wie sie wollen. Sie werden überrascht sein, welch deutliche Fortschritte Sie nach halbwegs konsequentem Rechentraining bald spüren.

Taktikwettkampf trainiert Blitzschach

Vielleicht geht es Ihnen wie mir, und Sie spielen viele Blitzpartien auf dem Schachserver. Ihre Elozahl pendelt dabei seit langem um einen konstanten Mittelwert. Das soll sich nun ändern, mit Fritz11 werden Sie ein besserer Blitzspieler. Nun, wie beim Rechentraining ist natürlich Ihre Bereitschaft notwendig, dazu Zeit und Energie einzusetzen. Wir können allerdings garantieren, dass es großen Spaß machen wird.

Im Blitz geht es darum, in kürzester Zeit elementare Taktik zu erfassen. Material zweizügig wegnehmen, ein verstecktes Matt drohen, gegnerische Einsteller sofort bestrafen. Der Taktikwettkampf auf dem Schachserver leistet genau das: In einer fünf Minuten dauernden Serie schickt Ihnen der Server so viele Stellungen, wie Sie lösen können. Das sind keine tiefen Kombinationen, sondern sie bekommen sogar einzügige Matts vorgesetzt, die allerdings immer aus realen GM-Partien stammen.

Klicken Sie hier und lassen Sie sich die neue Funktion im Videobeispiel demonstrieren...

Der Taktikwettkampf heißt Wettkampf, weil Ihre mittlere Lösegeschwindigkeit in eine Elo-Zahl umgerechnet wird. Diese Zahl drückt eine Mischung aus Spielstärke und Fleiß aus. Fleiß, weil man versuchen kann, eine gewisse Zahl von Stellungen auswendig zu lernen, obwohl die Datenbank auf dem Server in ständigem Wachstum begriffen ist.

Der Taktikwettkampf ist klar auf Blitzschach zugeschnitten. Wir versprechen trotzdem, dass Sie dadurch auch in langen Partien stärker werden.


Eloauswertung beim Taktikwettkampf

Was fürs Auge

Es gibt einen Bereich von Fritz, in dem künstlerische Gestaltung die Hauptrolle spielt: Die 3D-Welten. Für Fritz11 haben die 3D-Entwickler Stefan Huschenbeth und Jeroen van den Belt eine neue abstrakte Personifizierung des Schachprogramms erfunden. Im Gegensatz zu den aufwändigeren Charakteren „Schachtürke“ und „Mia“ lässt sich das magische Auge in jedem 3D-Brett einschalten. Auf dem Brett umherwandernde Laserstrahlen zeigen den Rechenvorgang der Engine und simulieren, wohin das Programm gerade „blickt“.

Spielstärke der Fritz-Engine

Die Entwicklung der Fritz-Engine war in der Vergangenheit durch die Wettkämpfe Mensch gegen Maschine bestimmt. Nachdem dieses Thema aktuell etwas in den Hintergrund zu treten scheint, konnten sich Frans Morsch und Mathias Feist bei Fritz11 einmal voll auf die klassischen Wesenszüge eines Schachprogramms konzentrieren und vor allem die Effizienz der Suche verbessern. Das Schachwissen von Fritz10 und damit der Charakter des Programms wurde in einen neuen Suchansatz übertragen, der durch spezielle Heuristiken sehr viel tiefer „sieht“. Die für das Schach gegen Menschen wichtigen spekulativeren Terme der Stellungsbewertung fallen dabei insgesamt etwas nüchterner aus. Wir erhoffen uns davon einen deutlichen Elosprung von mindestens 80 bis 100 Punkten. Dazu wird auch das aktualisierte und vertiefte Eröffnungsbuch von Alex Kure beitragen.

DVD jetzt voll

Das Fassungsvermögen einer einzelnen DVD reicht gerade noch für Fritz11 aus. Der Grund sind die enthaltenen 14 Stunden hochklassigen Videotrainings. Spieler wie Kramnik, Kasparov, Shirov, Kasimdzhanov, Kortschnoj und Pfleger sprechen direkt zu Ihnen und vermitteln Ihnen in packender Weise die verschiedensten schachlichen Themen. Wenn Sie nach hartem Rechentraining noch auf unterhaltsame Weise etwas lernen wollen, lehnen Sie sich zurück und nehmen einfach eine Privatstunde bei einem berühmten Spieler.


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