Pocket PC`s sind leistungsfähige Minirechner mit 150-200 MHz
schnellen Prozessoren, die sehr einfach zu bedienen sind und sich neben den
bisher vorherrschenden Anwendungsgebieten wie Termin- oder Adressverwaltung auch
für anspruchsvollere Anwendungen, wie z.B. Schachprogramme hervorragend eignen.
Aufgrund der relativ geringen Größe bieten sie im Vergleich zu einem normalen
Desktop-Rechner natürlich weniger Hardwarepower.

Aus diesem Grund benötigen diese Rechner auch ein möglichst
"schlankes" Betriebssystem, das einfach zu bedienen ist. Als Betriebsystem für
die Pocket PC`s fungiert Windows CE von Microsoft. Das Betriebssystem wurde für
Computer optimiert, die ohne Festplatte und GHz-Power auskommen müssen. Die
zeigt sich z.B. beim Einschalten des Rechners, wo man nicht wie beim PC das
System aufwendig booten muss. Einfach einschalten und der Rechner steht sofort
zur Verfügung.
Im Lieferumfang von Windows CE ist bereits eine beachtliche
Softwareausstattung enthalten. Spezielle Pocket-Versionen von MS Word, MS Excel,
Outlook, Internetexplorer bieten schon einmal die erforderliche
Grundausstattung, um unterwegs wichtige Daten zu bearbeiten oder zu
kommunizieren. Typisch für einen Mobilrechner sind Anwendungen wie ein
Adressbuch, Kalender, Notizblock, Taschenrechner und selbstredend sind diese
Tools im Lieferumfang enthalten. Obligatorisch ist bei einem Pocket PC die
Dateneingabe mit dem Stift. Die Eingabe der Zeichen funktioniert bei allen
mitgelieferten Programmen gleich (MS Word, Excel, Kalender usw.)
Ausstattung Pocket Fritz
Der von Stefan Meyer-Kahlen entwickelte Pocket Fritz bietet
neben sehr hoher Spielstärke einen beachtlichen Leistungsumfang. Das Schlagwort
"Taschenweltmeister" ist keineswegs übertrieben, denn das eigentliche
Schachprogramm basiert im wesentlichen auf dem WM-Programm Shredder von Stefan
Meyer-Kahlen. 
Pocket Fritz nutzt Techniken wie HashTables und Permanent
Brain.. Das grafische Interface entspricht den gängigen Standards von Windows CE
und bietet neben mehreren Figurensätzen und Brettgrafiken unterschiedliche
Layoutansichten für den Spiel- oder Analysemodus. Sogar ein
Multi-Varianten-Modus ist enthalten. Das Programm erstellt dabei eine Liste der
besten Fortsetzungen mit Stellungsbewertung und Hauptvariante und zeigt sie im
Suchinfo-Fenster an.

Im Bereich der PDA-Rechner wohl unübertroffen ist die
Datenbankschnittstelle von Pocket Fritz. Das Programm setzt auf das universelle
PGN-Format auf und der Anwender kann in diesem Format seine Partien oder
Stellungen speichern, laden oder in themenbezogenen Partiensammlungen verwalten.
Über einen Filter in der Datenbankliste ist es möglich, gezielte Suchabfragen
nach Spielern, Turnier usw. durchzuführen.
Ein echtes "Killerfeature" ist dabei die Suchfunktion für
unsere Onlinedatenbank. Damit kann der Anwender aus Pocket Fritz heraus bei
aktiver Onlineverbindung jederzeit Suchabfragen in unserer Onlinedatenbank nach
der aktuellen Brettposition, Spielern oder Turnier durchführen !
Die Pocket PC`s verfügen über eine Infrarotschnittstelle.
Damit ergeben sich ebenfalls sehr interessante Anwendungsmöglichkeiten. Eine
typische Anwendung: Sie können direkt im Turniersaal eine spannende Partie oder
Stellung zu einem anderen Zuschauer "beamen" und Analysen austauschen.
Die meisten Schachspieler werden gegen Pocket Fritz
kaum eine Chance haben. Um so wichtiger, dass unser spielstarkes Schachprogramm
dem Anwender zahlreiche schachliche Hilfen anbietet. Pocket Fritz hilft seinem
Besitzer mit dem obligatorischen Zugvorschlag und der Anzeige von konkreten
Drohungen.
Pocket Fritz stellt in Pkto. Ausstattung und Features ein
absolut vollwertiges Schachprogramm dar, mit dem man professionell arbeiten
kann.
Systemvoraussetzungen: Pocket Fritz läuft auf Pocket-PCs mit
Windows CE3.0 oder höher, die über eine Stifteingabe verfügen. Zur Installation
ist ein PC mit CD-Laufwerk erforderlich.