New York 1924, Runde 21: Live

24.05.2020 – Zwei Runden vor dem Ende muss José Raúl Capablanca gegen Richard Réti unbedingt gewinnen, um sich noch eine Möglichkeit auf den Turniersieg zu erhalten. Doch das alleine würde dem Weltmeister nicht genügen: Zusätzlich benötigt er noch die Schützenhilfe Doktor Tartakowers, der gegen Emanuel Lasker antreten wird. Gelingt Lasker bereits heute der Turniersieg? Die Antwort gibt es hier, ab 16 Uhr live.

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Das Turnier von New York 1924 wird mit elf Teilnehmern doppelrundig ausgetragen. Wir übertragen hier ab 16 Uhr die Partien live.

 

Partien, live aus New York

 

 



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Buzzard Buzzard 18.05.2020 11:32
Na ja ... Wird Zeit, dass wir wieder selbst die Klötzle schieben ... reelle meine ich, nicht irgendwelche Pixel, die sich auf Knopfdruck bewegen. Ob's anno 2020 noch was wird?
Dirktrol Dirktrol 17.05.2020 07:56
Ich finde die Idee alte Turniere erlebbbar zu machen wunderschoen und freue mich jeden Tag auf die "neuen" Partien. Besonder gefallen mir die zeitgenoessichen Reportagen. Vielen Dank, Herr Schulz!

PS: Zuerich 1953 waere vielleicht auch eine Idee?!
PPS: Das Hotel Alamac wurde im November 1923 als Luxushotel eroeffnet, aber schon 1938 fuer $1000 versteigert.
PPS: Capablancas Niederlage gegen Reti war uebrigens seine erste Turnierpartieniederlage in 8 Jahren.
schachkwak schachkwak 13.05.2020 10:21
Auch Zitate ...

Für ale Eröffnungstheoretiker (von youneo):
Die Chance der Zukunft ist lebensfroher als die Lasten der Vergangenheit. Schaue nach vorne, denke zurück, lerne aus Fehlern und erlebe dein Glück.

Und nicht nur für die Krennwurzn (von GWE):
Auf älteren Fotos sieht man jünger aus.

Für Chessbase (von Schachkwak):
Euer Refresh bei Liveübertragungen im Firefox nervt. Ich schaue mir die vergangenen Züge an und man wird andauernd in die Gegenwart zu einer anderen Partie katapultiert. Sogar, wenn alle Partien schon entschieden sind.
Hmm. ;-)
Krennwurzn Krennwurzn 12.05.2020 05:47
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
Albert Einstein

Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens zubringen werde.
Woody Allen
DerJumbo DerJumbo 08.05.2020 08:15
Ich finde die "Live"-Übertragung auch phänomenal. Weiter so! Und eine kleine Anmerkung: Es wird niemand gezwungen, auf dieser Seite zu verweilen...
sleepy55 sleepy55 07.05.2020 05:31
Also mir gefält es und ich schaue mir das sehr gerne an. Man kriegt einiges von der damaligen Athmosphäre mit und die Partien der alten Meister sind lehrreich. Ich kann gerne noch mehr davon vertragen. Ist wirklich liebevoll gemacht.
Silviolo Silviolo 05.05.2020 07:27
New York 1924 ... Lesenswerte Begleittexte, jedenfalls bisher.

Zu dem Turnier und seinen Partien gibt es aber auch schon
das bekannte und oft gelobte Turnierbuch, von Aljechin.
Das sollte auch in digitalen Zeiten zur Grundausstattung
im Schachschrank, -regal etc gehören.
Damit sollte auch der Turnierverlauf einigermaßen bekannt sein.

Hingegen ist die Literatur zu den bisher von Chessbase
präsentierten Rückblicken eher wenig und schwierig zu bekommen.

Mein persönlicher Wunsch: Interzonenturnier 1948 und
folgendes Kandidatenturnier, 1950.
Da ist die Literatur sehr dünn ...
Herbert Christmann Herbert Christmann 05.05.2020 06:26
@Cembalo Also, mich fasziniert das und ich schaue auch viel zu. Der Vergleich von heute zu damals ist auch hochinteressant; es ist ungeheuer lehrreich zum Beispiel einem Alexander Aljechin bei seinem aggressiven Spiel "zuzusehen". Erst recht Capablanca, ein ganz wunderbarer Positionsspieler. Also kein wirklich an Schach interessierter Mensch kann das uninteressant finden.
Und in der heutigen Zeit, ohne echte Live-Turniere, warum denn nicht auf Seite 1? Viele Grüße

PS: der Artikel über das Jahr 1924, die Fotos und das Turnier war vom allerfeinsten. Vielen Dank Herr Schulz.
Chessiszen Chessiszen 05.05.2020 05:10
@Cembalo Das ist Ihre Meinung.
Wenn es Sie nervt können Sie immer noch andere Artikel lesen...
schachkwak schachkwak 05.05.2020 01:46
Ich finde das äußerst interessant und schalte auch nicht ab, wenn Reti seine Eröffnung z.B. gegen Capablanca spielt. Capablanca, der seit 1921 Weltmeister ist und sich in 3 Jahren anschicken wird, seinen Titel zu verteidigen, also nach 6 Jahren. Er hat vor dem Turnier 59 Spiele seit 1916 nicht verloren und ist damit klarer Favorit.

Das sieht man auch an der Elo-Entwicklung:
http://chessmetrics.com/cm/CM2/Summary.asp?Params=192003SSSSS3S000000000000111000000000000010100

Mit Emanuel Lasker spielt auch ein Deutscher mit. Sein entfernter Verwandter Edward hat Deutschland schon 1914 verlassen. Emanuel Lasker ist zusammen mit Dawid Janowski mit 55 Jahren der älteste Teilnehmer im Feld. Eine beachtliche Leistung, in diesem Alter noch immer mit der Weltspitze mitzuspielen. Er hat den Titel 3 Jahre zuvor verloren. Sein Wunsch, aus gesundheitlichen Gründen den Weltmeisterschaftskampf in kühlere Breitengrade zu verlegen wurde von Capablanca abgelehnt. Nicht zuletzt dadurch hat Capablanca dann auch seine historische Elo-Zahl 2877 erreicht.

Von den 11 Teilnehmern sind also alle beiden noch lebenden Weltmeister anwesend, dazu ein zukünftiger. Janowski und Marshall haben gegen Lasker um die Weltmeisterschaft gekämpft, der Kampf mit Marozy kam nicht zustande, weil Lasker seinen Teil der Sponsorengelder in Amerika erreichte, Marozy aber seinen Teil in Europa nicht. Rubinstein fehlt in diesem Turnier, mit dem der Weltmeisterschaftskampf auch nicht zustande kam.

Von den 11 Teilnehmern hatten 5 jüdische Wurzeln. Überhaupt ist die deutsche Schachtradition in diesen erfolgreichen Zeiten vor allem eine jüdische. Auch weil neben den USA und England auch viele Spitzenspieler gerne nach Deutschland kamen. Zumindest letzteres ist glücklicherweise 100 Jahre später wieder so.
Pemoe6 Pemoe6 05.05.2020 12:47
?
Cembalo Cembalo 04.05.2020 11:41
So schön diese historischen Analysen auch sein mögen, ich gehe davon aus dass 90 % der Leser eher aktuelle Turnierberichte lesen wollen, man kann das ja interssant finden und auch reichlich covern aber muss es denn wirklich auf der Titelseite sein? Ich finde das nervt auf Dauer. Die Leute schalten ja schon ab, wenn nicht Carlsen beteiligt ist. Dann schalten sie bei Reti erst recht ab...
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