25.06.2015 – Nach einer halben Stunde war Veselin Topalov erlöst: Vishy Anand war in der neunten und letzten Runde des Norway Chess mit einem schnellen Remis zufrieden und so sicherte sich Topalov mit 6,5 aus 9 den Turniersieg. Anand teilte Platz zwei und drei mit Hikaru Nakamura, der gegen Aronian gewann. Giri spielte Remis gegen Caruana und wurde Vierter. Carlsen überzog und verlor gegen Hammer, Vachier-Lagrave und Grischuk trennten sich Remis. Mehr...
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Anish Giri hatte vor der Runde ein schnelles Remis zwischen Topalov und Anand vorhergesagt und er sollte Recht behalten. Anand ging kein Risiko ein und machte mit Schwarz keinerlei Anstalten auf Gewinn und um den Turniersieg zu spielen. Topalov kam das sehr gelegen und mit einem schnellen Remis nach nur 18 Zügen sicherte er sich den Turniersieg und ein Preisgeld von 75.000$.
Anand sicherte sich durch das Remis den geteilten zweiten bis dritten Platz und ein Preisgeld von 45.000$. Mit drei Siegen und sechs Remis blieb er ungeschlagen und spielte ein souveränes Turnier.
Platz zwei im Turnier, Platz zwei der Live-Weltrangliste: Vishy Anand
Dritter nach Wertung wurde Hikaru Nakamura, der in Runde neun mit Schwarz gegen Levon Aronian gewann. Nakamura spielte mit Schwarz von Beginn an aggressiv und setzte Aronian mit einem frühen Vorstoß des h-Bauern unter Druck. Aronian fand keine Möglichkeit, seinen König in Sicherheit zu bringen und verlor im 24. Zug eine Qualität, wonach die Partie praktisch entschieden war. Aronian quälte sich noch bis zur Zeitkontrolle im 40. Zug, dann gab er auf.
Hikaru Nakamura blieb beim Norway Chess Turnier ungeschlagen und festigte seine
Stellung als einer der fünf besten Spieler der Welt.
Levon Aronian kämpft weiter mit einer anhaltenden Formkrise.
Mit 3 aus 9 landete er punktgleich mit Jon Ludvig Hammer auf
dem geteilten 9. bis 10. Platz und wurde nach Wertung Neunter.
Anish Giri (Foto: Norway Chess)
Anish Giri sicherte sich mit einem problemlosen Schwarzremis gegen Fabiano Caruana den vierten Platz. Mit zwei Siegen und sieben Remis blieb er genau wie Anand und Nakamura ungeschlagen. Gegen Caruana bewies er einmal mehr gute Eröffnungswahl. Er überraschte Caruana mit dem Offenen Spanier und gab von Beginn der Partie an das Tempo vor. Doch Caruana behielt die Übersicht und konnte die schwarzen Drohungen neutralisieren und kurz nach der Zeitkontrolle stand ein vollkommen ausgeglichenes Turmendspiel auf dem Brett.
Fabiano Caruana gewann in Runde zwei gegen Magnus Carlsen,
aber wird mit 4 aus 9 und dem fünften Platz nicht ganz zufrieden sein. (Foto: Norway Chess)
Auf Platz sechs landete Maxime Vachier-Lagrave. Er kam nach seinem unspektakulären Schwarzremis gegen Alexander Grischuk in der Schlussrunde ebenfalls auf 4 Punkte aus 6 Partien.
Maxime Vachier-Lagrave (Foto: Norway Chess)
Zeitnotkandidat Alexander Grischuk wurde mit 3,5 aus 9 Achter. (Foto: Norway Chess)
Der siebte Platz ging an Magnus Carlsen, der ein rabenschwarzes Turnier hatte. In Runde überspielte er den späteren Turniersieger Veselin Topalov mit technisch brillantem Schach, verlor dann aber nach Zeit, weil er die Bedenkzeitregelung nicht kann. Von diesem Schock schien er sich das ganze Turnier nicht wirklich zu erholen. Er holte nur einen halben Punkt aus den ersten vier Partien, doch in der zweiten Hälfte des Turniers schien er sich nach Siegen gegen Grischuk und Aronian wieder gefangen zu haben. Aber in der Schlussrunde verdarb er das Turnier endgültig. Er spielte mit Schwarz gegen Jon Ludvig Hammer von Beginn an extravagant und riskant und stand bereits nach der Eröffnung schlechter und hatte nach frühem Damentausch auch wenig Aussichten auf Gegenspiel. In der Folge spielte Hammer weiter gut und kam so in der Schlussrunde zu seinem ersten Sieg in diesem Turnier.
Weltmeister Magnus Carlsen (Foto: Norway Chess)
Jon Ludvig Hammer (hier beim Rilton Cup 2014, Foto: Lars OA Hedlund)
Johannes FischerJohannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".
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