Das Turnier ist in erster Linie ein Einzelturnier, doch sind die zehn Spielerinnen und zehn Spieler zudem in zwei Mannschaften "Team Polgar" und "Team Kramnik" eingeteilt. Diese beiden Legenden des Schachs, Judit Polgar und Vladimir Kramnik, fungieren als "Captain" ihrer Mannschaften und moderieren zudem die Veranstaltung live im Internet. In ihrem Teams erhalten die Spieler und Spielerinnen zudem ein Onlinecoaching von namhaften Trainern.
Und natürlich gibt es auch eine Mannschaftswertung, die am ersten Turniertag ein ziemlich kurioses Ergebnis erbracht hat - angesichts der Vielzahl von Partien war ein Unentschieden sicherlich am wenigsten erwartbar gewesen:
It was an amazing first day of the Julius Baer Challengers Chess Tour! You won't believe the team result! It is 25-25!
— Judit Polgar (@GMJuditPolgar) April 8, 2021
Friday Day 2, we start at 15.50 (CET). Follow us! #ChallengersChess #PolgarChallengehttps://t.co/iujSzl6VjZhttps://t.co/w9RTGUoVij pic.twitter.com/C79MmQnr7g
Ihre "Stellung des Tages" entdeckten Polgar und Kramnik in der fünften Runde, als der Amerikaner Awonder Liang seine Gegnerin Gunay Mammadzada (Aserbaidschan) auf hübsche Art und Weise matt setzen konnte:
"The position of the day!" - Kramnikhttps://t.co/SB7yySlMCV#ChessChallengers pic.twitter.com/Un2W5Yjh8X
— chess24.com (@chess24com) April 8, 2021
Karsten Müller hat sich mit dem Schaffen des Inders Gukesh beschäftigt. Fündig geworden ist unser Endspiel-Experte in Runde 2 und Runde 4, als Gukesh jeweils mit Schwarz zu spielen hatte.
Karsten Müller: "Eine leichte Initiative wiegt schwer im Endspiel T+S gegen T+S."
In Runde 4 rettete Gukesh gegen seinen Landsmann Mendonca einen halben Punkt dank eines "großartigen Königsmarsches":