Polnische Frauenmeisterschaft: Kulon bleibt auf Titelkurs

von Klaus Besenthal
10.08.2020 – Bei der polnischen Frauenmeisterschaft in Ostrów Wielkopolski sind mittlerweile sechs Runden absolviert. Mit 5,5/6 besitzt die Internationale Meisterin Klaudia Kulon weiterhin einen komfortablen 1,5-Punkte-Vorsprung auf Karina Cyfka. Einen weiteren halben Punkt zurück liegt Monika Socko mit 3,5/6 auf Rang 3. | Fotos: Szymon Pieczewski (Polnischer Schachverband)

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MOKATE Frauenmeisterschaft von Polen

Für Klaudia Kulon müsste nun schon eine Menge schief gehen, wenn sie nach den abschließenden drei Runden ohne den Titel dastehen sollte. Gegen die Elofavoritin Socko hat Kulon allerdings noch nicht gespielt, so dass noch einiges an Arbeit vor der Internationalen Meisterin liegt. Und man weiß ja nie: Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt - manchmal liegt genau ein Tag zwischen diesen beiden Gefühlszuständen.

Eine solche Erfahrung musste Joanna Majdan in den Runden 5 und 6 machen. In ihrer Schwarzpartie der 5. Runde gegen Patrycja Waszczuk konnte Majdan zunächst nach origineller Eröffnungsbehandlung einen unwiderstehlichen Mattangriff gegen den König ihrer Gegnerin in die Wege leiten. Das Finish mit einem extrem leistungsstarken Läufer war sehenswert:

 

Runde 6 versorgte Majdan dann noch einmal mit derselben Erfahrung - diesmal allerdings aus der Perspektive der Verliererin. Honorata Kucharska ist die mit Abstand eloschwächste Spielerin im Feld, doch Majdans übereilt vorgetragenen typisch sizilianischen Angriff mit b7-b5 zerlegte die 18-jährige mit gnadenloser Präzision - mit dem nicht minder sizilianisch-typischen Springeropfer auf b5:

 

Auch bei diesem Turnier verfügen Jolanta Zawadzka, Julia Antolak, Anna Kubicka und Monika Socko (v.l.n.r.) coronabedingt über viel Raum - nicht nur auf dem Brett!

Tabelle nach der 6. Runde

 

Partien

 

Turnierseite




Klaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.
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Gsus Gsus 11.08.2020 02:23
Hallo liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,

endlich mal eine direkte Reaktion von Donauspringer! Leider wurde aber der erste Kommentar zu diesem Artikel, der von Donauspringer stammte gelöscht. Offensichtlich wird aber jeder neue Artikel von Donauspringer genutzt, um sich auf der ersten Seite von chessbase zu platzieren.
Achtung Verschwörungstheorie: Ich weiß nicht ob Donauspringer es selbst war oder chessbase...
Jedenfalls ist die Reaktion sehr trollig.
Ich würde mich freuen, wenn die Energie von Donauspringer, statt hier zu schreiben, im Schachverein ausgelebt wird. Insbesondere eine Beteiligung an den zukünftigen Mannschaftskämpfen würde eine direkte Unterstützung bedeuten.

An alle Schachfreunde und Schachfreundinnen:
Unterstützt euren Verein, auch in dieser schwierigen Zeit. Wir leiden alle darunter. Was nützt es, wenn alle für 2-3 Monate normal leben und dann ein erneuter Shoutdown erfolgt.

Meine Recherchen werden ebenfalls nicht entkräftet.
Donauspringer Donauspringer 10.08.2020 09:48
Schön kopiert und viel Spaß bei den Recherchen und überall sieht man Verschwörungen
Gsus Gsus 10.08.2020 09:17
Hallo liebe Schachfreunde und Schachfreundinnen,

Ich möchte zum dritten Mal auf folgendes hinweisen:

Nach meinen Recherchen steckt hinter dem Namen Donauspringer offiziell nach der Auswertung der DSAM Jan Koholka vom SK Langen.
Es handelt sich somit um einen Spieler Jahrgang 2003, hat eine DWZ von 1041. Seit 2016 gibt es kein DWZ gewertetes Turnier mehr, weder ein DWZ gewertetes Open o. ä. noch eine gewertete Mannschaftssaison, nicht in der Jugend und auch nicht bei den Erwachsenen. Ein Schulschach Schnellturnier hat er 2020 mitgespielt.
Ich habe bisher keinen 17 jährigen kennen gelernt, der nach 2 Stunden online Schach so müde wird, dass man von der Maus abrutscht.

Donauspringer hat bereits auch folgendes geschrieben:
Übrigens Karl Es gibt auch Leute die stört eine Maske naturbedingt z.b. Brillenträger, Bartträger. Ich kenne das und will nicht das ich alle paar Minuten wieder die Brille putzen muss.

Nein Corona ist nur eine harmlose Grippe und der Terror muss aufhören, denn ich will auch Mal wieder normal am Brett spielen können.
Zitat Ende

Mit 17 gibt es mit Sicherheit nur sehr Wenige, die einen derartigen Bart haben, wodurch das Tragen eines Mund und Nasenschutzes zu einer derartigen Last wird. Ich habe außerdem ein Bild einer Schülermannschaft mit Jan Koholka gefunden aus Februar 2020. Auf diesem Bild trägt nur ein Junge eine Brille und das ist definitiv nicht Jan Koholka.

Erstens habe ich mitlerweile den berechtigten Verdacht, dass hinter Donauspringer nicht Jan Koholka steckt.
Dies wäre insbesondere interessant, da Jan Koholka bei der DSAM in den C-Turnieren mehrere Preise abgeräumt hat.
Zweitens erinnern mich die Bemerkungen zum Corona Virus, auch an anderer Stelle, an Internet Trolle und andere Personen.
Drittens stimmt die vehemente Forderung von Donauspringer wieder am Brett spielen zu können, insbesondere Mannschaftskämpfe, nicht mit der Inaktivität seit 2016 im Mannschaftsbetrieb überein.
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