Rangelei um Kandidatenturnier

04.09.2013 – Noch stehen nicht alle Teilnehmer fest, doch die Rangelei um die Ausrichtung des nächsten Kandidatenturniers hat bereits begonnen. Der UGRA-Sportverband hat bereits eine Bewerbung eingereicht. Silvio Danailov, Präsident des Bulgarischen Verbandes und der ECU, droht mit Klage, falls die FIDE erneut auf eine öffentliche Ausschreibung verzichten sollte. Mehr...

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Khanty-Mansiysk bewirbt sich um Austragung des Kandidatenturniers 2014

Der UGRA-Schachverband hat sich Ende August offiziell bei der FIDE als Ausrichter für das Kandidatenturnier 2014 beworben. Der Präsident des Verbandes V.A. Filipenko betonte in seinem Schreiben an die FIDE, dass der Verband alle Auflagen und Forderungen für die Ausrichtung des Turniers zu 100% erfüllen werde. So ist seitens der FIDE ein Gesamtpreisfonds von mindestens 420.000 Euro vorgeschrieben, von denen 95.000 Euro an den Sieger gehen. Neben den Kosten für die Ausrichtung vor Ort inklusive der Unterbringung der Spieler und Offiziellen und deren Anreise hat der Ausrichter an die Mitglieder des Appeals Kommitees 17.000 Euro Vergütung zu entrichten, an die drei Schiedsrichter 13.500 Euro, an den Pressechef 3.500 Euro und den Turnierarzt der FIDE 2000 Euro. Stattfinden soll das Kandidatenturnier 2014 im ersten Quartal des Jahres. Zuletzt hatte UGRA Sport die Frauen-Weltmeisterschaft 2012 ausgerichtet.

Für das Kandidatenturnier qualifiziert sind:

Der Verlierer des WM-Kampfes (Anand oder Carlsen)
Die beiden Finalisten des World Cups (Kramnik und Andreikin)
Die beiden Besten der Grand Prix-Serie (Topalov, außerdem Mamedyarov oder Caruana oder Grischuk)
Die zwei Spieler mit dem besten ELO-Rating zwischen 1.8.2012 und 31.7.2013, soweit nicht schon anders qualifiziert (Aronian und Karjakin)
Ein vom Ausrichter benannter Spieler

Gemäß ihren eigenen Regeln muss die FIDE bis zum 31. Dezember 2013 die Ausschreibung für das Kandidatenturnier veröffentlichen. Auf dem nächsten FIDE Kongress, 30.September bis 10. Oktober in Tallinn, soll darüber diskutiert werden.

Silvio Danailov, Präsident des Europäischen Schachunion und des Bulgarischen Schachverbandes, hat angekündigt, dass sein Verband die FIDE beim Sportgerichtshof in Lausanne verklagen werde, falls die FIDE erneut auf eine öffentliche Ausschreibung des Wettbewerbs verzichtet.

Verhandlungssaal des Sportgerichtshofes

1040 Sofia, Bulgaria, bul. Vasil Levski 75, Adresse aller bulgarischen Sportverbände, auch des Schachverbandes.

Dies war bereits beim letzten Kandidatenturnier der Fall, das im Zuge des Vertrages mit dem Vermarkter AGON ohne Ausschreibung nach London vergeben wurde. Aus diesem Grund wurde die FIDE bereits vom Bulgarischen Verband beim Sportgerichtshof in Lausanne verklagt.

 

Regeln für die Ausrichtung des Kandidatenturniers...

Agenda des 84. FIDE Kongress...

Court of Arbitation for Sports Lausanne

 



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