Rechtes gegen linkes Alsterufer

09.02.2006 – Am Dienstag fand im Congress Center Hamburg (CCH) mit Hilfe des langjährigen Sponsors. dem Airport Hamburg, zum 31sten mal das Turnier der Hamburger Schulen "Rechtes gegen linkes Alsterufer" statt. Erstmals wurde der Wettbewerb 1958 mit damals 160 Schülern ausgetragen. Seit 1978 findet es kontinuierlich jedes Jahr statt und ist nach der Teilnehmerzahl gemessen das größte Schachturnier an einem Ort. In diesem Jahr haben sich über 2600 Schüler beteiligt und im Laufe der Zeit haben fast 70.000 Hamburger Schüler teilgenommen. Einen einsamen Rekord stellte in diesem Jahr Janine Stejskal auf. Sie hatte als Vierjährige zum ersten mal mitgespielt und nahm in diesem Jahr zum 15sten mal teil. Seite des Veranstalters...Bericht und Fotos...

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Rechtes gegen linkes Alsterufer 2006

Das Turnier der Hamburger Schulen "Rechtes gegen linkes Alsterufer" ist eines der größten Schachturniere der Welt und das größte überhaupt, das geschlossen an einem Ort stattfindet. In diesem Jahr übertraf man die Teilnehmerzahlen des letzten Jahres noch um 200 Schüler; über 2600 Schüler aus den Schulen Hamburgs und den Schulen des Umlandes fanden diesmal den Weg zum Turnier.

Wer 2600 Schüler unterbringen will, braucht eine große Halle. Diese wird vom Congress Centrum Hamburg zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr bevölkerten die Schüler den großen Festssaal mit Empore zwei weitere Säle. Veranstalter ist die Hamburger Sport-Bildungsbehörde in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Schachverband. Als Sponsor der Veranstaltung zeichnet seit Jahren der Airport Hamburg verantwortlich. Dessen Vertreter, Matthias Quaritsch, betonte die Bedeutung von "Rechtes gegen linkes Alsterufer" als sozialer Event für die Schüler aus verschiedenen Stadtteilen Hamburgs.

Eigentlich geht es bei "Rechtes gegen linkes Alsterufer" allein um das Treffen der Schulen und deren Schüler zum Schach spielen. Das Gewinnen steht nicht im Vordergrund, aber etwas Wettbewerb muss sein. Alle Mannschaften, die gegen ihre Gegner mit 8:0 gewonnen habe, bekommen deshalb eine Auszeichnung in Form einer Urkunde. Unter den 8:0-Siegern wird außerdem der Gewinner des Pokals ausgelost. Außerdem gibt es natürlich noch das Gesamtergebnis im Vergleich der beiden Alsterufer. In diesem Jahr gewann das linke Alsterufer gegen das rechte Alsterufer mit 690,5 - 653,5. Den Pokal gewann das Emil-Krause-Gymnasium.

Neben dem Schulschach-Wettkampf gab es außerdem am Nachmittag ein Turnier der Traditionsschulen und das Ehemaligenturnier. Schüler, die am Vormittag ihre Partien bald beendet hatten, konnten gegen Dr. Hauke Reddmann simultan spielen oder ihre mit Fritz und Fertig Schach spielen.


Über 2600 Schüler waren auf drei Säle verteilt


Schach im Parkett und auf der Empore


Ulrich Perschon (re.) ist schon ewig im Organisationsteam


Hier werden die Ergebnisse erfasst


In Hamburg gibt es viel St. Pauli-Fans


André van der Velde (li.)


Offizielle: Michaela Petermann, Christian Zickelbein, André van der Velde


Andreas Albers ist überall dabei


Matthias Quaritsch vom Hamburg Airport, der seit Jahren das Turnier erheblich unterstützt:

Matthias Quaritsch...
 

Kinder, Kinder






Was nun....?


Hmmmm....


Schicke Kopfbedeckung


Hier wird doch nicht etwa vorgesagt?

Jugend-Kultur:


Im Laufe der letzten Jahre hat sich Schach mehr und mehr auch zum Mädchensport entwickelt.


Blick über die Schulter der Mannschaftskollegin


Maike und...


... Nele von der SG des GUB sind auch schon Veteranen des Schachs, obwohl man es ihnen nicht ansieht.




Voll krasses Spiel


Aber hallo. Hier wird doch nicht etwa per Mikrosender gecheatet?

Mützen:

Das Wichtigste beim Schach ist ein warmer Kopf, könnte man fast meinen, wenn man die vielseitigen Bemühungen sieht, die obere Kopfhälfte aus "stylische" Art und Weise zu verschönern. Mag sein, ist aber für das Schachspielen nicht so wichtig, denn das Gehirn arbeitet bekanntlich am besten bei 9 Grad C.







Das Aufsetzen von Kappen erfordert besondere Sorgfalt. Der Kappenschild kann wahlweise nach rechts oder links zeigen. Die Kappe so aufzusetzen, dass der Schild nach hinten zeigt, ist etwas altmodisch, immerhin aber noch deutlich besser, als den Schild nach vorne zu setzen (links). Im Bild hat der Junge rechts alles richtig gemacht. Der junge Mann links liegt entweder voll daneben, oder aber ist seiner Zeit schon wieder weit voraus.

Schach am Boden:


Wer keinen Platz an einem der Tische fand, hockte sich eben auf die Erde und spielte dort.


Erst zwei...


...dann drei...


.. es werden immer mehr!


Lehrer und Eltern, angespannt, aber zufrieden.

Einen besonderen Rekord stellte Janine Stejskal auf. Sie spielte als Vierfährige das erste mal beim Turnier "Rechtes gegen linkes Alsterufer" mit und hat seitdem ununterbrochen teilgenommen, in diesem Jahr zum fünfzehnten und leider aber auch letztem mal. Rekord! So gut wie alle Partien hat sie gewonnen und auch diesmal besiegte sie ihren Gegner, der sich etwas weniger Publicity für seine Partie gewünscht hätte.


Janine Stejskal spielte Schach und gab Interviews

Zu seinem Pech drehten aber die Kollegen vom TV-Sender Hamburg Eins einen langen Beitrag über das Schulturnier und führten mit der Rekordhalterin ein Interview.




Hamburgs Stadtsender Hamburg 1

Zum Programm der Veranstaltung gehörten außerdem Ständer von Schachhaus Mädler, Saitek Mephisto und ChessBase. Wer wollte, konnte gegen Fritz und fertig spielen. Wie immer erwies sich das smarte Schachlernprogramm mit Kanalratte Fred Fertig als wahrer Kindermagnet.



Kindermagnet: Fritz und Fertig

André Schulz

 

 

 

 

 

 

 


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