Rezension zu The White Sniper von Charles Storey

10.06.2020 – Wer keine Eröffungsvarianten lernen möchte, sondern einfach nur Schach spielen will, findet mit Charley Storeys "White Sniper" ein schönes Universalsystem. Philipp Hillebrand hat sich die DVD angesehen.

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Von Philipp Hillebrand

Universalsystem mit Scharfschützen auf g2

Wer als Anziehender stets nach dem objektiv stärksten Zügen sucht, sei es mit einem 1.d4 oder 1.e4  Aufschlag, der muss einen enormen Pflegeaufwand betreiben, damit diese Grundannahme gelingen kann. Einen anderen Weg schlägt der englische FM Charles Storey auf seiner neuesten DVD vor. Einigen Schachspielern ist er sicher durch seine Publikationen und digitalen Werke zum Black Sniper bekannt. Sofern es gestattet ist, zieht man in einer Tour die Züge 1…g6, 2…Lg7 und 3…c5 durch. Dabei ist ein wesentliches Anliegen schnellst möglich Chaos auf dem Brett zu entfachen, damit die Farbe der Spielfiguren keine Rolle mehr spielt. Anders schaut es allerdings aus, wie der Autor sein Weißrepertoire konzipiert!

The White Sniper

The White Sniper is characterised by three moves against any black setup: 1.g3 2.Bg2 and 3.c4 though not necessarily in that order. Think of The White Sniper as a Hyper- Accelerated Sicilian Dragon against anything that Black plays.

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Nunmehr soll alles viel ruhiger und überschaubarer gestaltet sein, denn die Idee ist es, in aller Ruhe den Damenflügel belagern zu können. Dazu sollen typische Mittel- und Endspieltypen aus der Sizilianischen Verteidigung genutzt werden, allerdings mit vertauschten Farben. Viele Schachspieler haben wenig Vertrauen in Eröffnungen mit vertauschten Farben, denn generell sind Eröffnungen für einen Nachziehenden ja eher auf Ausgleich ausgelegt, sodass ein Mehrtempo mit vertauschten Farben nicht allzu viel einbringt. Das ist grundsätzlich wohl auch stichhaltig, aber der Wert der praktischen Herangehensweise ist nicht zu leugnen, und auch 1.d4 nebst 2.Lf4 gilt nicht gerade als schärfster Versuch um auf Vorteil zu spielen, aber die Popularität ist aktuell höher denn je um Stellungen aufs Brett zu bekommen die einem Liegen und gut spielbar sind. Genau das, kann The White Sniper auch bieten. Oft kommt es zu Stellungen, die dem Engländer sehr ähnlich sind, oder durch Zugumstellungen ist man laut Eco Code sogar offiziell dort angelangt. Ein wesentliches Merkmal der Eröffnungsphilosophie ist die Geduld, denn der Lg2 lauert halt wie ein Scharfschütze darauf alles auf der Diagonalen h1-a8 zu erlegen mit der Absicht das Gegenspiels des Nachziehenden zu vereiteln.

Entsprechend „kurz“ schaut das Inhaltsverzeichnis auf dem Ersten Blick aus: Nach der Einführung gibt es einen Block zum sog. puren White Sniper. In drei Videoclips geht es darum, dass der Nachziehende die Offerte annimmt um ein Breites Zentrum zu errichten.

Der zweite Block beschäftigt sich in fünf Clips beliebten Abspielen gegen Sizilianisch (Achtung, hier sprechen wir über vertauschte Farben!) und behandelt den Beschleunigten Drachen, den Geschlossenen Sizilianer, Aufbauten mit …Lc5 (z.B. im Sinne des Sozin Angriffs oder auch des Jugoslawischen Angriffs) und zwei Alapinvarianten.

Der Dritte Block umfasst „alle übrigen Aufbauten“. Das aber anhand von 10 Clips und es werden u.a. Königsindische Aufbauten, das Damengambit, Slawische Strukturen und die Holländische Verteidigung betrachtet.

Folglich kann The White Sniper auch als Universalsystem betrachtet werden und es stellt sich die Frage, wie man die ersten Züge als Anziehender gestaltet. 1.c4 nebst 2.g3 und 3.Lg2 oder 1.g3 nebst 2.Lg2 und 3.c4 oder auch 1.g3 2.c4 und dann 3.Lg2. Wie so oft haben sinnvolle Zugreihenfolgen stets ihre Berechtigung und es geht darum, was möchte ich meinem Gegner gestatten und was nicht. 1.c4 kann z.B. mit 1…b6 recht clever beantwortet werden, wonach 2.g3 Lb7 3.Sf3 Lxf3 gestattet, aber auch nicht wirklich tragisch ist (Dazu gibt es ein überzeugendes Video). Wer zu 1.c4 greift, möchte meist gerne so früh wie möglich nach schwarzem …d5 dort tauschen, damit das typische Sizilianische Mittelspielthema in den Vordergrund rückt, jenes lautet zwei Zentralbauern gegen einen, um so eine Vorherrschaft in diesem Brettabschnitt zu erzielen. 1.g3 ist demnach der sog. hypermoderne Ansatz nach Richard Reti oder Pal Benkö. Bei diesem Ansatz gestattet man dem Nachziehenden ein breites Zentrum, um es dann zu attackieren.

Genau das wird im ersten Block behandelt:

 

Der letzte Zug 6…Ld6 wirkt ein wenig seltsam. Er ist aber wohl begründet und hat neben der besten Punkteausbeute von 54% für den Nachziehenden auch den höchsten Anwenderschnitt, sprich es ist die Wahl von starken Spielern. Der Läufer deckt den Bauern e5, sodass das übliche taktische Scharmützel um das Bauernopfer b2-b4 jetzt nicht funktioniert, welches nach 6…Le7?! 7.b4! Lxb4 8.Sxe5 möglich wäre. Dies ist ein Standardkniff, den man für beide Seiten kennen sollte. Erwähnt wird er leider nicht auf der DVD. Kurz nach 6…Ld6 bekommt man folgende Stellung:

 

Mit 9.Lg5! wird konsequent das Spiel auf den weißen Feldern verfolgt, denn der Tausch eines schwarzfeldrigen Läufers gegen einen Springer soll dazu führen, dass man seinen Einfluss auf die weißen Felder erhöht. Dies ist ein grundlegendes Konzept der weißen Eröffnungsstrategie.

Nach den Zügen 1.g3 d5 2.Lg2 e5 3.c4 spielen einige Nachziehende auch dxc4, denn um den Bauern auf c4 zurückzubekommen, muss der Anziehende einige Züge mit seiner Dame machen, welche dann auch meist nicht lange auf c4 stehen bleibt. Diese Zeit nutzt der Nachziehend um sich zu entwickeln und er bekommt auch relativ einfach freies Figurenspiel samt gesunder Struktur, aber er hat auch keinen wirklich aussichtsreichen Plan, wie man den weißen Monarchen behelligen könnte:

 

Dies ist eine Art Traumstellung für den Anziehenden. Sein König ist durch den Abtausch des Lg2 nicht wirklich anfälliger geworden und seinem Minoritätsangriff am Damenflügel steht so gut wie nichts im Wege, zumal der Sc6 an den Bauern e5 gebunden ist. Wie schon erwähnt ist es genau solch ein Szenario, welches der Anziehende anstrebt. Kontrolle und geduldiges Vorgehen am Damenflügel, ohne dass der Nachziehende viele Aussichten auf ein Gegenspiel hätte.

Besonders bei kürzeren Bedenkzeiten wird der Aufzug eines g-Bauern mit h2-h4 oder mit h7-h5 beantwortet, da der Springerbauer als eine Art Aufrollungspunkt fungiert und der dahinter schlummernde Turm aktiviert werden soll. Der Autor ist aber der Meinung, dass dies bei längeren Bedenkzeiten nicht wirklich dramatisch ist für einen Sniper, da der Lg2 ja auch gut das Feld h1 bewacht. Dennoch ist es recht häufig gut, die h-Linie mittels h2-h4 erst einmal geschlossen zu halten, auch wenn dadurch der Zug …g7-g5 an Kraft gewinnen kann. Sehr gelungen sind die strategischen Überlegungen um die diversen Qualitätsopfer, sei es um die aktiven auf c6, damit man den Bauern e5 erobern kann, oder auch die passiven, sprich man lässt einen Turm einstehen, damit man die Überlegenheit auf den weißen Feldern erlangen kann:

 

Der Letzte Zug 23.d3-d4 zeigt sehr schön dieses Thema, welches in dem von Storey präsentiertem Material sehr oft vorkommt. Akzeptiert der Nachziehende die Qualität auf b1, so wird sein König nicht mehr lange überleben können wegen der Invasion der weißen Dame auf dem Feld g6.

Der zweite Block umfasst wie gesagt typische Sizilianische Stellungsbilder und spiegelt einen gebräuchlichen Ausspruch wider: „Der Anziehende gewinnt die kurzen Partien, der Nachziehende die langen“. Es ist also Konsens, dass der Nachziehende mit Sizilianisch langfristige Vorteile in Richtung Endspiel besitzt mit der halboffenen c-Linie und der schon angemerkten Bauernmehrheit. Nunmehr verhilft das Mehrtempo dem Anziehenden zu einer wesentlich besseren Königssicherheit, und gerade dadurch die guten Aussichten zum Mittel- und Endspiel hin:

 

Dies ist eine Art Grundstellung des sog. Beschleunigten Drachen mit nunmehr vertauschten Farben. Dieses Abspiel ist nicht sonderlich kritisch, aber zu lasch darf man es auch nicht handhaben als Anziehender, da der Nachziehende mit …Lg4 und …Sd4 den weißen Sf3 dazu bewegen möchte den Sd4 zu tauschen. Dies ist aber stets mindestens zwei Mal zu bedenken, denn die sich dann ergebende halboffene e-Linie für den Nachziehenden verspricht gutes Spiel gegen den Bauern e2:

 

Wieder hat der Anziehende sehr konsequent b2-b4 in Szene gesetzt und mit seinem letzten Zug 11.Lb2 opfert er abermals die Qualität, damit sich seine Initiative bemerkbar macht. Stellungen solcher Art sind freilich nicht zwangsläufig vorteilhaft oder gewonnen für den Anziehenden, aber sie sind verflixt schwer zu verteidigen für Menschen.

Wie oben bereits einmal angedeutet, haben nicht wenige Spieler ihre Skepsis bei dem Ansatz eine gut spielbare Eröffnungsvariante für einen Nachziehenden mit realistischen Ausgleichsabsichten mit vertauschten Farben trotz Mehrtempo zu spielen, denn solche Varianten blieben nun einmal strak in der Remisbreite ihrer Meinung nach. Ein solcher Fall könnte folgende Stellung sein:

 

Diese Stellung entsteht z.B. nach 1.c4 e5 2.g3 c6 3.Lg2 d5 4.cxd5 cxd5 5.d4 e4. Mit vertauschten Farben z.B. nach 1.e4 c5 2.c3 g6 3.d4 cxd4 4.cxd4 d5 5.e5 Lg7. Der Unterschied ist dann das Zugrecht in dieser Stellung und wenn man die Wahl hat, stellen die meisten Spieler dann eben nicht ihren Läufer nach g7, da dieser dort durch das starke Duo d4/e5 resp. d5/e4 in seiner Wirkung gehemmt ist. Durch den Zug 3.Lg2 hat man sich schon festgelegt und wenn man dann den Lg2 ein weiteres Mal zieht, z.B. sogar nach f1 zurück, dann hat man am Ende des Tages anstatt eines gewonnen Tempos gar eines weniger! Es ist also eine sinnvolle Behandlung der Stellung notwendig, wenn man sich schon festgelegt hat mit seinem Königsläufer!

Storey bietet aber hier einen Überzeugenden Ansatz an, welcher exakt in der Philosophie des White Sniper liegt, also ruhiges Vorgehen ohne allzu hohes Verlustrisiko:

 

Durch den Damentausch hat der weiße König wahrlich nicht mehr viel zu fürchten und der Unterschied zwischen dem Lg2 und dem Le6 verspricht eindeutig dem Anziehenden zumindest mehr Freude am Spiel.

Der dritte Block behandelt quasi schon den Rest. Zuletzt wurde Königsindisch wieder deutlich beliebter und Berichte von ChessBase um Fat Fritz haben gezeigt, wie gut die Ressourcen des Nachziehenden im Königsinder bestellt sind. Folglich lautet die Maxime Flexibilität, sowohl im Denken allgemein bei den ersten Eröffnungszügen, als auch die Bereitschaft in Strukturen überzuleiten, welche nicht immer zum puren White Sniper führen:

 

Nunmehr haben wir das sog. Botvinnik System (Bauern auf c4, d3 und e4 und Sge2) auf dem Brett. Oft sind die Partien etwas zäher wegen der verschränkten Bauernketten, aber mit b4-b5 und f2-f4-f5 stehen dem Anziehenden noch zwei Hebel zur Verfügung, wodurch es viele reichhaltige Möglichkeiten gibt seinen Spielpartner zu überspielen.

Für viele 1.d4 Spieler stellen extrem solide Eröffnungen wie z.B. das Orthodoxe oder auch das Angenommene Damengambit eine Herausforderung dar, um einen objektiven Vorteil aus diesen etablierten Eröffnungen zu pressen. Dazu kann man auch die Slawische Eröffnung zählen, an der sich viele Anziehende die Zähne ausbeißen oder sich die Haare raufen auf der Suche nach Möglichkeiten Druck aufzubauen. Storey zeigt sehr instruktiv, welche Vorteile es mit sich bringen kann, seinen d-Bauern noch auf d2 stehen zu haben, denn nicht selten hat der Zug d2-d3 seine Vorzüge:

 

Stellungen dieser Art sind oft schwer abzuschätzen. Wann fällt der schwarze Mehrbauer ins Gewicht oder ist die Initiative des Anziehenden das geopferte Material gänzlich wert? Übliche Ideen sind um das Gambit um b2-b3 aufgebaut, aber auch Ideen um den Sprengungszug d2-d3 liegen in der Luft und der Autor zeigt mit Hilfe eines ungewöhnlichen Springerzuges, wie viel Pepp die Stellung des Anziehenden besitzt.

Mit am besten auf der DVD gefällt mir das Folgende:

 

Der letzte Zug 7…Le6 klammert sich an den Mehrbauern. Auch GM Bologan bespricht diese Stellung in seiner DVD zu der Reti Eröffnung. Sein Ansatz lautet Se5 nebst einem Opfer auf c6 für die Aussicht einen in der Mitte festgehaltenen König mit den Schwerfiguren zu attackieren. Wahrlich ein legitimer Ansatz. FM Storey muss sich aber mit seinen Analysen um das Bauernopfer 8.b3 nicht verstecken gegenüber GM Bologan, denn seine Idee setzt auf langfristige positionelle Kompensation mit Druckspiel am Damenflügel. Eine wesentliche Idee ist es seinen Damenspringer nach a5 zu dirigieren, womit eine schwarze Schwerfigur dazu veranlasst wird den Bauern b7 zu schützen. Mit dem Zug e2-e4 wird gleich drei schwarzen Leichtfiguren das schöne Feld d5 genommen und es fällt dem Nachziehenden schwer sich zu entfalten.

Die hohe Flexibilität an Storeys Repertoirevorschlag sieht man u.a. darin, dass er je nach Zugreihenfolge auch in das sog. Neo Katalanisch eintauchen möchte z.B. nach 1.c4 e6 2.g3 d5 3.Lg2 Sf6 4.Sf3 Le7 5.0-0 0-0 6.b3 c5 7.Lb2 Sc6 8.cxd5 und beide Züge, welche auf d5 zurückschlagen, werden mit d2-d4 beantwortet und bei 8…exd5 9.d4 ist man sogar im Tarrasch gelandet, wohingegen 8…Nxd5 9.d4 oft zu Stellungen führt, wo der Druck des Lg2 gegen den Bauern b7 lange spürbar ist. Dies sind Stellungen, wo es sich lohnt die Partien von GM Kramnik zu studieren.

Ein weiteres Gütekriterium jeder Eröffnung ist die Frage, wie es um die symmetrischen Antwortzüge bestellt ist also 1.e4 zu 1…e5, 1.d4 zu 1…d5 und 1.c4 zu 1…c5. Gerade der Letzt Fall erlaubt es dem Anziehenden nicht wenige Züge des Anziehenden zu kopieren mit der Herausforderung, zeig mir doch, was dein Mehrtempo kann:

 

Diese Stellung ist sehr beliebt unter Nachziehenden, denn neben 5…Sf6 kann er vor allem mit 5…d6 oder 5…e6 um einiges mehr als Ausgleich kämpfen. Insbesondere gegen den Zug 5…e6 hat sich 6.h4! als sehr gut erwiesen mit dem Konzept den eigenen König u.U. in der Mitte zu lassen und der Autor liefert dazu stichhaltige Analysen und mit den Partien von GM Grischuk wird einmal mehr ein hervorragender Interpret der weißen Chancen auf Vorteil erwähnt, sprich auch hier lohnt es sich seine Partien zu studieren.

Nach der „theoretischen“ Vorstellung des Materials erhält man die Möglichkeit seine Erkenntnisse in 20 gut ausgewählten Übungsaufgaben unter Beweis zu stellen. Mit Hilfe der Apps stehen die bewährten Trainingsmethoden zur Verfügung, diese reichen über den Drillmodus (Auswendiglernen) bis hin zu dem Ausspielen ausgewählter Stellungen gegen Fritz. Das Bonusmaterial liefert wie gewohnt kompakt den Repertoirevorschlag und die Modellpartien. Der Bereich der Analysen liefert tiefere Einblicke in ein Abspiel, als es in den Videoclips der Fall ist.

Fazit:

Das zweite Werk von FM Charles Storey für ChessBase zum Thema Sniper ist sehr gelungen und zeigt, wie ein vermeintlich harmloser Ansatz sehr nachhaltigen und langfristigen positionellen Druck erzeugen kann, womit gerade nicht wenige Nachziehende gefrustet werden dürften, da ihnen das konkrete taktische Geplänkel fehlt, wie z.B. im Grünfeldinder. Aber auch gegen die ruhigen Ansätze um das Damengambit liefert das Repertoire schlagkräftige Vorgehensweisen. Am meisten Nutzen hat man von der DVD sofern man als Nachziehender gerne zum Sizilianer greift nach 1.e4, denn die Mittelspielstrukturen im zweiten Block decken genau dieses Thema ab. Dadurch, dass der dritte Block zu gänzlich unterschiedlichen Stellungsbildern führt bedeutet keinen Nachteil des vorgeschlagenen Repertoires, im Gegenteil wie ich finde, denn die Abwechslung hilft dabei nicht einseitig einzurosten und man bleibt flexibel im Denken. Vor Allem die Ausführungen zu der Reti Eröffnung sind sehr lehrreich und praktisch wertvoll, sodass ich dieses Produkt uneingeschränkt empfehlen kann! Charles Storey spricht klar und deutlich und man merkt seine didaktischen Qualitäten, da er oft mit prägnanten Wortspielen und sprachlichen Bildern arbeitet, damit man sich Inhalte gut merken kann. Mit Hilfe von Schulenglischkenntnissen lassen sich die Vorschläge um das Repertoire problemlos genießen.

The White Sniper

The White Sniper is characterised by three moves against any black setup: 1.g3 2.Bg2 and 3.c4 though not necessarily in that order. Think of The White Sniper as a Hyper- Accelerated Sicilian Dragon against anything that Black plays.

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