Richtlinien für behinderte Spieler

20.02.2013 – Regeln für behinderte Schachspieler Die FIDE hat in jüngster Zeit das das Thema "Schach für behinderte Spieler" groß geschrieben. Auf den letzten Schacholympiaden nahmen jeweils Mannschaften von sehbehinderten, hörbehinderten und körperlich behinderten Schachspielern teil. Während Regeln für Wettbewerbe der entsprechenden Organisationen schon länger sind, war die Behandlung von behinderten Schachspielern in allgemeinen Turnieren bisher noch nicht eindeutig geregelt. Dies wurde nun geändert. Mehr zu den Richtlinien...

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Ende Januar traf sich das FIDE-Präsidium auf Einladung des Armenischen Schachverbandes in Tsakhkadzor, einem bekannten Wintersportort im Zentrum des Landes.

Wenn der Staatspräsident eines Landes gleichzeitig Präsident des Schachverbandes ist, dann weiß man, dass Schach hier Chefsache ist. In Armenien ist das der Fall. Staatspräsident Serzh Sargissian kümmert sich persönlich als Verbandspräsident um die wichtigen Schachstaatsgeschäfte.


Serzh Sargsian

Im Verlauf des Meeting wurden verschiede organisatorische Fragen in Bezug auf Turnier der FIDE behandelt.


General Secretary Mr. Ignatius Leong, President: His Excellency Kirsan Ilyumzhinov,
Deputy President Mr. Georgios Makropoulos, Continental President for Africa Mr. Lakhdar Mazouz

Daneben wurde auch über den Vertrag der FIDE mit Andrew Paulsons Vermarktungsfirma AGON diskutiert. Smbat Lputjan präsentierte das armenische Schach in den Schulen-Programm.

Schließlich wurden "Richtlinien" Regeln für behinderte Schachspieler bei allgemeinen Turnieren verabschiedet. So darf z.B. kein Spieler es ablehnen, gegen einen behinderten Spieler zu spielen. Der Spielsaal muss auch für behinderte Spieler zugänglich sein. Jedes Turnier muss einen Turnierarzt herbeirufen können. Kann ein behinderter Spieler seine Züge nicht selber ausführen, kann dies ein Assistent für ihn erledigen. Falls der Gegner als Assistent fungiert, kann der Schiedsrichter ihm zusätzliche Bedenkzeit gewähren. Manche Punkte der Guidelines klingen selbstverständlich, sind aber bei der Organisation eines Turniers oder Mannschaftskampfe vorher nicht unbedingt bewusst. So benötigt ein Spieler im Rollstuhl mehr Platz, ein sehbehinderter, aber nicht blinder Spieler braucht vielleicht zusätzliche Lichtquellen.

Fotos: FIDE

Download:

Guidelines...

Links:

FIDE-Bericht zur Präsidiumssitzung...

FIDE Handbook for handicapped players...

IPCA - International Physically Chess Association...

IBCA - International Braille Chess Association...

ICSC - The International Committee of Silent Chess...

1st World Chess Games for Disabled...



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