Rosengartenpokal in Forst

30.06.2003 – 30 Mannschaften, darunter 10 Großmeister, kämpften bei der 39. Auflage des Rosengartenpokals in Forst (Lausitz) um einen Preisfonds von 4550 Euro (plus etliche Sachpreise). Vorjahresgewinner König Tegel war auch in diesem Jahr das Maß aller Dinge. In großer Zahl war auch die prominente Forster Familie Knaak erschienen. Neben dem langjährigen Turnierleiter und Organisator Hans (Foto) war Joachim am Start und außerdem auch noch ein Rainer, ein entfernter Bruder aus Leipzig. Mehr...

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Endstand:
1. König Tegel 26:2 43,5
2. Kreuzberg 22:6 38
3. Erfurter SK  21:7 34
4. USC Magdeburg 19:9 34
5. SC Neukölln  19:9 34
6. Leipzig Gohlis 17:11 32
30 Mannschaften


Tegel am Brett

In der Aufstellung Robert Rabiega, Mladen Muse, Rene Stern und Torsten Sarbok war König Tegel klarer Favorit, und obwohl GM Rabiega nicht sein bestes Wochenende hatte, fiel der Mannschaftssieg völlig überzeugend aus.

 

Pokalübergabe

Rene Stern nimmt für Tegel den Pokal aus der Hand des stellvertretenden Bürgermeisters in Empfang, links Turnierleiter Dr. Siegfried Preuß.


Die ersten drei

Von links: Matthias Müller, Casper, Thomas Pähtz, Troyke, Kalinitschew, Tischbierek, Volke, Drazen Muse (verdeckt), Mladen Muse, Sarbok, Rabiega, Stern.

 
Es gibt zwei Besonderheiten beim Forster Rosengartentunier, und sie wurden schon in den 60er Jahren eingeführt: Es wird mit 15 Minuten pro Spieler und Partie gespielt; man ist bei allen Vereinen spielberechtigt, in denen man jemals Mitglied war. Dank dieser prima Einrichtung kann zum Beispiel Rainer Knaak für seinen Forster Verein spielen.


Knaak für Forst


Großmeister Rainer Knaak im ChessBase-Trikot

Ausgedacht hat sich diese Regelung ein anderer Knaak:

 
Hans Knaak, 75, ist der langjährige Turnierleiter und nun u.a. immer noch für die so wichtige Beschaffung der Gelder zuständig.
 


Zum Organisationsstab gehörten auch Bernd Gründel und Marion Thul.
 

Hauptschiedsrichter war wiederum Brandenburgs Landespräsident Hilmar Krüger (rechts), hier im Gespräch mit Raj Tischbierek und Hans Knaak.

 
Die gut dotierte Einzelwertung an den Brettern gewannen diese Herren:
BILD: Sieger an 1 bis 4
Von rechts: Brett 1: Uwe Bönsch (USV Halle), Brett 2: Mladen Muze (Tegel), Brett 3: Rene Stern (Tegel), Brett 4: Drazen Muse (Kreuzberg)

 

 
Rabiega gegen Bönsch

Bundestrainer Uwe Bönsch blieb an Brett 1 ungeschlagen (11,5 aus 14), sein härtester Konkurrent war Thomas Pähtz (10,5 aus 14)

Bönsch gegen Jochen Knaak

Zu einem Duell Bönsch gegen Knaak kam es diesmal auch wieder, allerdings musste Uwe mit dem Bruder des Großmeisters vorlieb nehmen - Joachim Knaak spielte für Forst III. Wie ein Blick auf Uhr und Stellung verrät, hatte der Bundestrainer mehr Probleme als zu erwarten war.


Tischbierek gegen Vogt

Am zweiten Brett spielten sechs Großmeister, hier eins der Duelle.


Jandke gegen Schulz

Manche kriegen nie genug; bei freien Blitzpartien zwischen Manfred Jandke und Karsten Schulz amüsieren sich auch die Zuschauer.

Rainer Knaak/André Schulz
 
 

 


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