Russland mit den besten Jugendspielern

26.08.2012 – Die Jugendeuropameisterschaften 2012, die vom 16. bis 26. August in Prag stattfanden, standen im Zeichen Russlands. Russland stellte mit 186 Teilnehmern und Teilnehmerinnen nicht nur das größte Kontingent an Spielern, sondern war mit fünf von zwölf möglichen Goldmedaillen auch die erfolgreichste Nation. Besonders bemerkenswert waren dabei der Sieg der erst 14-jährigen Aleksandra Goryachina (Bild) in der Gruppe G(irls)18 und die Elo-Performance von 2668, die Vadim Moiseenko bei seinem Sieg in der Gruppe B(oys)18 erzielte. Polen holte zwei Goldmedaillen, Deutschland erreichte mit dem 7. Platz von Josefine Heinemann in der G14 und dem 9. Platz von Anja Schulz in der G18 zwei Top-Ten-Platzierungen.Turnierseite..., Ergebnisse der deutschen Delegation...Mehr...

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Bilder (Bernd Vökler)

1.173 Spieler und Spielerinnen aus 46 Ländern gingen bei der Jugendeuropameisterschaft 2012 an den Start, mehr als je zuvor. Doch die ausgezeichnete Organisation war dieser hohen Teilnehmerzahl mehr als gewachsen. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler:

"Der Bürgermeister von Prag hatte die Delegationsleiter und Offiziellen zum Empfang ins Rathaus gebeten. Im wunderschönen Art Deco Saal sprachen die Honoratioren der EM ihre Dankesworte. Anders als bei manch anderen derartigen Veranstaltungen kann ich mich den Lobgesängen in vollem Umfang anschließen. Die JEM Prag 2012 ist sehr gut organisiert und bisher gibt es kaum Kritikpunkte. Einzig das Essensbuffet entspricht nicht immer 4-Sterne-Standard. Als Ehrengast wurde der Executive Direktor der ECU, Herr Vladimir Sakotic, gleichzeitig Ausrichter der JEM 2013 in Montenegro begrüßt.

Ein weiterer Gast war nun bereits zum fünften oder sechsten Mal dabei. James A. Stallings von der Universität Dallas/Texas vergibt jedes Jahr zwei Stipendien an die und den EuropameisterIn U16. Damit profiliert sich die amerikanische Uni in Europa und gegenüber den anderen Schachstandorten in den USA.


Prof. James Stallings

Dem Ruf des "Dollars" folgten bereits die deutschen Nationalspieler Leonid Kritz, Georg Meier sowie jüngst Niclas Huschenbeth. Sie alle verbinden auf diese Art ihr "Schach Know how" mit dem Studienwunsch und bekommen dafür sogar Geld.

Deutschland erreicht mit Josefine Heinemann, G14, Platz 7, und Anja Schulz, G18, Platz 9 zwei Mal Top-Ten-Platzierungen."


Josefine Heinemann war mit 6,5 aus 9 die erfolgreichste deutsche Punktesammlerin.


Anja Schulz


Bernd Vökler

Gespielt wurde in 12 Kategorien, erfolgreichste Nation war Russland mit fünf Goldmedaillen.

Die Sieger und Siegerinnen der einzelnen Kategorien:

B18: Vadim Moiseenko (Russland)
G18: Aleksandra Goryachkina (Russland)

B16: Kasper Drozdowski (Polen)
G16: Marja Tantsiura (Ukraine)

B14: Jan-Krzysztof Duda (Polen)
G14: Katsiaryna Beinenson (Weißrussland)

B12: Haik Martirosyan (Armenien)
G12: Anastasia Avramidou (Griechenland)

B10: Andrey Esipenko (Russland)
G10: Anastasia Zotova (Russland)

B8: Tsvetan Stoyanov (Bulgarien)
G8: Mariya Kutyanina (Russland)

Vadim Moiseenko, Asaf Givon und Gal Drnovsek erzielten IM-Normen.

Alle Partien



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