
Ein Schachspieler sollte idealerweise jeden Zug seines Gegners "kontrollieren", wie Viktor Kortschnoi es einmal ausgedrückt hat. Samuel Shankland bewies in der letzten Runde des Capablanca-Gedenkturniers noch einmal, dass er diese Kunst beherrscht: Sicherlich brauchte der Amerikaner nicht allzu lange, um die Schattenseiten von Bacallao Alonsos 18.b4?! aufzudecken. Anschließend spielte sich die Partie aus Sicht von Shankland dann fast wie von selber: