Text: Anja Blum, Grafing
Bereits seit hundert Jahren dient das ikonische Spiel Filmemachern als Motiv, heute öfter denn je. Eine Ausstellung in Grafing zeichnet diese Entwicklung nach.
Natürlich freuen sich Schachfans immer, wenn ihr Lieblingsspiel im Film einen Auftritt hat. Und sei es auch nur ein kleiner, als Requisite. Oftmals sei es aber so, dass damit auch eine gewisse Enttäuschung einhergehe, sagt Schachexperte Georg Schweiger aus Baldham. Denn leider seien häufig Fehler gemacht worden, von einem falsch aufgestellten Brett bis hin zu unsinnigen Zügen. Es sei sogar so, schreibt Schweigers Kollege Johannes Fischer aus Nürnberg, dass ein geübter Schachspieler die Figuren schlicht anders anfasse als ein Schauspieler, der nur selten mit König, Dame und Co. in Berührung gekommen sei. Eine authentische Darstellung hält er deshalb für schwierig.
Die gute Nachricht aber ist, dass die Filmemacher nach den Worten der beiden Schachkenner in jüngster Zeit viel dazulernen. ...
Vollständiger Artikel in der Süddeutschen Zeitung...
Ausstellung "Schach und Film" in der Stadtbücherei Grafing: Eröffnung am Freitag, 17. Oktober, um 19 Uhr.
Am Samstag, 15. November, um 19 Uhr spricht Helmut Pfleger über "Schach vor 60 Jahren". Die Bücherei ist geöffnet dienstags von 9 bis 13 Uhr, mittwochs, donnerstags und freitags von 15 bis 19 Uhr sowie sonntags von 9 bis 12 Uhr. Die Ausstellung endet am 30. November.
Capitol-Filmtheater Grafing: Am Mittwoch, 22. Oktober, läuft die "Schachnovelle" (Verfilmung von 2021), am Mittwoch, 29. Oktober, "Bauernopfer – Spiel der Könige" (2014) und am Montag, 24. November, "Das Wunder von Marseille" (2019). Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt frei.
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