Schach oder Fußball?

03.06.2002 – Ein Schachturnier in einer Buchhandlung? Bei Thalia in Bremen ist das schon Tradition. Zum vierten Mal fand am Sonnabend im größten Bremer Buchhaus der "Thalia Team Cup" statt. Der Termin war ambitioniert gewählt: zur gleichen Zeit lief das erste WM-Spiel der Deutschen Mannschaft. Aber auch das war kein Hindernis. Noch bevor die ersten Plakate im April ausgehängt wurden, war das Turnier schon ausgebucht: 43 Kinder im Alter  zwischen 7 und 10 Jahren interessierte an diesem Tag nur das Thema Schach. Die gediegene Atmosphäre einer Buchhandlung und das Spielen vor Zuschauern war natürlich mal etwas anders. Und auch das gibt es nicht alle Tage: als Stärkung spendierte das Buchhaus Thalia für Brezeln und Saft. Eine Mutter meinte: "Wir freuen und schon das ganze Jahr auf dieses Turnier." Mehr...

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Es war wieder ein fröhliches und faires Turnier, bei dem es nicht so wichtig ist, ob ein siebenjähriger Knirps mit der Zughand drückt. Und warum soll bei einem regelwidrigen Zug die Partie sofort verloren sein? Denn das Motto hieß: Spaß soll es machen. Eine Werbung für Schach soll es sein. Die Kunden staunten nicht schlecht, dass so viele Kinder gebannt und mit Begeisterung vor den Schachbrettern saßen. Erst nach 6 Stunden Schach mit Vorgruppenturnier, Gruppenfinale und Super-Fritz Finale standen die Sieger fest: Das Team Ruff Ryders gewann den Thalia Team Cup 2002. Aber auch alle anderen durften sich freuen: Wie jedes Jahr bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde und ChessBase-Software.  Die wichtigste Botschaft kam am Schluss von Thalia-Abteilungsleiter Klaus Keller: "Natürlich gibt es nächstes Jahr wieder einen Thalia-Team Cup!"

Die Gruppe "Rot" in der Reiseführer-Abteilung.

Die Gruppe "Blau" vor den Hobbybüchern.

Der jüngste im Feld: Alexander, 7 Jahre

... aber saustark: 6 Siege aus 11 Runden!

Wie die Großen: Post Mortem Analyse

Die "schnellen Läufer" Finn und Marcel, beide 7 Jahre, holten 10 Brettpunkte und landeten auf dem 5. Platz.

Svenja und Pia vom Team "Speed Schwarz Weiss"

Der Sieg in der Gruppe Blau mußte im Stechen entschieden werden. Beide Mannschaften hatten alle Gegner 2:0 besiegt und im direkten Vergleich 1:1 gespielt. Aber auch das erste Finale endete Remis. Erst in der zweiten Runde besiegten die springenden Springer das Team Ganter 1,5 : 0,5.

Jannis im Finale (Team Ganther)

Das Gruppenfinale: Die springenden Springer (Gruppe Blau) gegen die Ruff Ryders (Gruppe Rot).

Frederik Stelter (Springende Springer): sein Bruder Christoph gewann 1999 und 2000 den Thalia Team Cup.

Die Ruff Ryders holten in der Vorgruppe 17 Punkte aus 18 Partien. Die erste Finalrunde endete 1:1. In der zweiten Runde siegten Andreas und Jürgen mit 2:0.

Das Super-Fritz Finale: alle Kinder spielen gemeinsam gegen Fritz.

Am Notebook: Die "Ruff Ryders".

Für jeden Sieger einen Thalia Team Cup: Andreas und Jürgen

 

Nur im Finale geschlagen: Simon und Frederik (springende Springer)

Alexander, der Kleine: 7 Jahre, 6 Siege und ein großer Pokal für den jüngsten Teilnehmer.

 

Die "schnellen Läufer" rasten von Sieg zu Sieg:  5. Platz für die Finn und Marcel (beide 7 Jahre)

Große Auswahl auf dem ChessBase Tisch: jeder bekam einen Preis!

 

 

Super-Fritz Finale

Ruff Ryders - Fritz  1 : 1

 

Finale:

Springende Springer - Ruff Ryders 0 : 2 (nach 1 : 1)

 

Vorgruppenergebnisse:

Gruppe Rot:

Platz Mannschaft Spieler Punkte
1. Ruff Ryders Andreas und Jürgen 17
2. Adleraugen Tuna und Binder 13
3. Falken Nicolas und Jan-Nikolas 13
4. Thalia Team Sebastian und Jendrik 11,5
5. Waller Jungs Bernd und Ersin 9
6. Teufel Kai und David 7
7.-8. J J Team Jakob und Jannik 6
   Gefährliche Türme Torben und Leonhard 6
9. Schnelle Springer Tim und Benedikt 5,5
10. Starke Türme Svenja und Laura 2

 

Gruppe Blau:

Gruppen-Stichkampf:

Springende Springer 1,5 : 0,5 Ganther

Platz Mannschaft Spieler Punkte
1. Springende Springer Frederik und Simon 19
2. Ganther Tim und Jannis 19
3. Chess Kids Eilen und Alexander 13
4. Tiger Hauke und Alexander 11
5. Schnelle Läufer Finn und Marcel 10
6. Frankreich Nicolas und Cederic 9,5
7. Gröpelinger Jungs Niko und Cord 9
8. Wilde Zwei Tin und Dennis 8,5
9. Zauberschach Mirko, Lennart, Sahand 7,5
10. Speed Schwarz Weiss Svenja und Pia 3,5
11. Ritterburg   0

 



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