Schach tut gut!

von Johannes Fischer
20.10.2020 – Man mag es kaum glauben, wenn man wieder einmal verloren hat und die Welt sehr düster wirkt, aber Schach tut gut. Unter dem Titel "The 10 Best Benefits of Playing Chess" hat die Webseite "Healthline" jetzt aufgelistet, warum das so ist und warum Schach gut für Gesundheit, Geist und Persönlichkeitsentwicklung ist. | Foto: Lennart Ootes (Archiv)

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Zehn gute Gründe, Schach zu spielen

Unter Berufung auf zahlreiche wissenschaftliche Studien nennt "Healthline" zehn gute Gründe, Schach zu spielen und zieht abschließend folgendes Fazit:

Schach fördert Intelligenz, Empathie, Gedächtnis, problemlösendes Denken, Kreativität und die Fähigkeit, zu planen. Schach kann außerdem bei Krankheiten wie Demenz, ADHS oder Panikattacken helfen und versetzt beim Spielen oft in einem Zustand des "Flows".

Doch "Healthline" gibt Leserinnen und Lesern auch ein Wort der Warnung mit auf den Weg:

Wenn Sie überlegen, Schach als Hobby zu betreiben, dann sollten Sie wissen, dass das Spiel zeitraubend und aufreibend sein kann, vor allem, wenn Sie den Ehrgeiz haben, das Spiel besser zu beherrschen oder Turnierschach zu spielen. Ob diese Nachteile mehr wiegen als die potenziellen kognitiven Vorteile für die Gesundheit müssen Sie selbst entscheiden. Sie sind am Zug.

Zum Artikel bei "Healthline"...
 

 


Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".

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