Schachbund erhält Sonderförderung vom DOSB

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25.01.2023 – Der Deutsche Schachbund beteiligt sich gemeinsam mit den Landesverbänden Berlin, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Württemberg am DOSB-Programm "ReStart - Sport bewegt Deutschland" zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und erhält dafür eine Sonderförderung von 58.000 Euro. | Foto: DOSB/Frank May

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Pressemitteilung

DOSB fördert das deutsche Schach mit 58.000 Euro

DOSB-Präsident Thomas Weikert bei der Vorstellung des neuen DOSB-Slogans bei der DOSB-Mitgliederversammlung im Dezember 2022

Der Deutsche Schachbund (DSB) beteiligt sich gemeinsam mit den Landesverbänden Berlin, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Württemberg am Programm "ReStart - Sport bewegt Deutschland" des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)! Für die erste Säule des Programms "Digital und qualifiziert - Stärkung des ehrenamtlichen Engagements" hat der DSB gemeinsam mit den fünf genannten Landesverbänden einen Förderantrag über die maximal mögliche Fördersumme von 58.000 Euro gestellt. Diesem Antrag wurde vollumfänglich entsprochen, sodass den fünf Landesverbänden und dem DSB für 2023 zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, die sie für konkrete Angebote im Bereich der Ausbildung von Trainer:innen und Schiedsrichter:innen nutzen können.

Der DSB wird seinen Anteil der Gelder für die Neuausbildung der A-Trainer im Bereich Ausbildung und die Neufassung des Rahmentrainingsplans im Bereich Leistungssport verwenden.

Der bestehende Rahmentrainingsplan besitzt zwei große Defizite: Erstens ist er für Athlet:innen und Trainer:innen nur bedingt von praxistauglichem Wert, weil er nur definiert, was - aber nicht wie - trainiert werden soll. Zweitens wird er häufig nur von erfahreneren Trainer:innen mit B- oder gar A-Lizenz genutzt, weil er keine Trainingsmaterialien (z.B. typische Übungsaufgaben, Musterpartien zu bestimmten Themen etc.) beinhaltet.
Im Gegensatz zu erfahrenen Trainer:innen haben jedoch gerade Trainer:innen auf Vereinsebene oder auch mit einer C-Trainerlizenz Schwierigkeiten in der selbstständigen Erstellung von Trainingsmaterialien.

Hier soll die Neufassung ansetzen: Dadurch, dass der neue Rahmentrainingsplan auch gleich Materialien beinhaltet, um die geforderten Kenntnisse, Fertigkeiten und Themen zu trainieren, können Trainer:innen sofort mit dem Rahmentrainingsplan arbeiten. Das Training ist sofort möglich, eigene Trainingsmaterialien müssen nicht erst erstellt werden. Darüber hinaus soll der Rahmentrainingsplan für alle frei und offen zugänglich sein und kostenlos über die Seite des Referats Leistungssport auf der DSB-Homepage heruntergeladen werden können. Somit können alle Trainer:innen und Athlet:innen, die sich verbessern oder ein gutes Training geben möchten, mit dem Rahmentrainingsplan sofort ein Trainingshandbuch mit Trainingsmaterialien herunterladen.

Der Sportdirektor des Deutschen Schachbundes, Kevin Högy, erklärt dazu:

Das ReStart-Programm mit dem Modul "Digital und qualifiziert - Stärkung des Ehrenamtes" kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Aktuell ist es wichtiger denn je, Schachtrainerinnen und Schachtrainer zu qualifizieren und in die Lage zu versetzen, dem gestiegenen Interesse an unserem Sport gerecht zu werden. Der Grundstein dafür wird insbesondere in den Trainerausbildungen der Landesverbände gelegt. Und auch der Deutsche Schachbund trägt mit der Neufassung des Rahmentrainingsplans mit vielen Materialien für die Praxis dazu bei, die notwendige Unterstützung zu geben. Ich danke allen Beteiligten in den Landesverbänden, die an der Antragstellung mitgewirkt haben, sowie dem DOSB und dem Bundesministerium des Innern und für Heimat für die Bereitstellung der Mittel für das ReStart-Programm.

Meldung beim Schachbund...

 


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