Schacholympiade 2022 in Minsk in Gefahr

von ChessBase
03.09.2020 – Die Schacholympiade 2020 in Moskau ist bekanntlich auf 2021 verschoben. Die Schacholympiade 2022 sollte in Minsk (Belarus) stattfinden, doch die örtlichen Organisatoren dort sind ihren Verpflichtungen offenbar nicht fristgerecht nachgekommen. Die FIDE droht nun mit einer Neuausschreibung.

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Sehr geehrte Mitgliedsverbände und Schachveranstalter: 

Die Schacholympiade 2022 in Minsk (Belarus) sowie eine Reihe von Nebenveranstaltungen sind gefährdet, nachdem die derzeitigen Organisatoren ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind. Gegenwärtig erwartet die FIDE, dass das derzeitige Organisationskomitee ihre endgültige Position bezüglich ihrer organisatorischen und finanziellen Pflichten bestätigt. 

Wenn die Minsker Organisatoren ihren Verpflichtungen in den kommenden Tagen nicht nachkommen, wird die FIDE gezwungen sein, ein neues Gastgeberland für die Schacholympiade 2022 und verwandte Veranstaltungen zu suchen. In diesem Fall würde die FIDE am 7. September eine Ausschreibung für das Recht auf die Ausrichtung der folgenden Veranstaltungen veröffentlichen: 

1. 2022 Weltschacholympiade 2022 und FIDE-Kongress 2022 (Voraussichtlich im August 2022)
https://handbook.fide.com/files/handbook/Olympiad2024.pdf 

2. 2021 FIDE-Weltcup (Voraussichtlich September 2021)
https://handbook.fide.com/files/handbook/WorldCup2021Regulations.pdf 

3. FIDE Frauen-Weltmeisterschaft 2020 (Voraussichtlich im April 2021)
https://handbook.fide.com/files/handbook/WWorldCup2020Regulations.pdf

Die Verbände oder privaten Organisatoren, die eine Bewerbung einreichen möchten, sollten dies vor dem 7. Oktober 2020 über die offizielle E-Mail-Adresse der FIDE tun: office@fide.com. Die FIDE kann zusätzliche Zeit für die Bereitstellung staatlicher Garantien gewähren. Ebenso behält sich die FIDE das Recht vor, diese Frist zu verlängern.

Meldung bei der FIDE...

 


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