Schacholympiade: Bilder und Video von der Schlussfeier

von ChessBase
11.08.2022 – Am Dienstag Abend endete die 44. Schacholympiade mit der Schlussfeier und den Siegerehrungen ebenso prächtig wie sie begonnen hatte. Tänzer und Musiker boten ein buntes Rahmenprogramm. Die nächste Schacholympiade wird 2024 in Ungarn stattfinden. Bilder und Video... | Fotos: Lennart Ootes, Mark Livshitz und Stev Bonhage (FIDE)

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Pressemitteilung der FIDE

Sieger der 44. Schacholympiade in Chennai gekrönt

FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich übergibt die olympische Flagge an den Präsidenten des ungarischen Schachverbandes

Die Abschlusszeremonie der 44. Schacholympiade von Chennai fand gestern Abend im Jawaharlal-Nehru-Stadion in Anwesenheit des Ministerpräsidenten von Tamil Nadu, M.K. Stalin, des FIDE-Präsidenten Arkady Dvorkovich, des stellvertretenden Präsidenten und GM Viswanathan Anand sowie anderer Persönlichkeiten statt. 

Während des ereignisreichen Abends überreichten die Behörden Medaillen und andere Preise an alle Gewinner. Ministerpräsident M.K. Stalin überreichte die Medaillen an die Sieger in der offenen Kategorie - Gold für die Ukraine -, während FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich die Siegertrophäe der offenen Sektion an GM Ivan Sokolov, den herausragenden Trainer und Kapitän der jungen usbekischen Mannschaft, überreichte.

Zwischen den Preisverleihungen wurde unter anderem ein "Tanzdrama" über die Entwicklung des Sports in Tamil Nadu aufgeführt. Zu den Tänzen gehörten "jallikattu - kannamoochi" (Versteckspiel), "udal vithai vilaiyattu" (Gymnastik), "kabaddi" und sathurangam (Schach)

Das Publikum war auch begeistert von der Tanzgruppe V. Unbeatable, die durch ihren Sieg bei der Show "America's Got Talent" im Jahr 2020 bekannt wurde. Viele andere großartige Darbietungen belebten den Abend.

 

 

Am Ende der vierstündigen, unterhaltsamen Veranstaltung schloss FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich die 44. Olympiade, und die olympische Fahne wurde an Laszlo Szabo, den Präsidenten des ungarischen Schachverbands, übergeben - Budapest wird Gastgeber der 45.

Medaillen für die einzelnen Bretter

Obwohl die Schacholympiade im Wesentlichen eine Mannschaftsveranstaltung ist, wurden für die besten Leistungen an jedem einzelnen Brett Brett Preise vergeben. Um sich für eine Medaille zu qualifizieren, mussten die Spieler mindestens acht der elf Partien absolviert haben. Dennoch gingen viele der Spieler über die volle Distanz. 

Die überwiegende Mehrheit der Spielerinnen und Spieler war bei der Siegerehrung anwesend und nahm ihre Preise entgegen: Das Fehlen des Weltmeisters blieb jedoch nicht unbemerkt. Es gab großen Applaus, als die Geschwister Praggnanandhaa, R. und Vaishali, R. am dritten Brett gemeinsam auf dem Podium standen und Bronze gewannen.

Platzierungen: Gold - Silber - Bronze

Brett 1 Offene Sektion: GM Gukesh, D - GM Abdusattorov, N - GM Carlsen, M

Brett 1 Frauen Sektion: GM Cramling, P - Roebers, E - GM Abdumalik, Z

Brett 2 Offene Sektion: GM Sarin, N - GM Theodorou, N - GM Yakubboev, N

Brett 2 Frauen Sektion: GM Batsiashvili, N - GM Muzychuk, A - WGM Balajayeva, K

Brett 3 Offene Sektion: GM Howell, D - GM Erigaisi, A - GM Praggnanandhaa, R

Brett 3 Frauen Sektion: WIM Kiolbasa, O - GM Ushenina, A - IM Vaishali, R

Brett 4 Offene Sektion: GM Vakhidov, J - GM Pultinevicius, P - GM Santos Latasa, J

Brett 4 Frauen Sektion: WCM Mungunzul, B - FM Malicka, M - IM Tania, S

Brett 5 Offene Sektion: GM Bartel, M - GM Hovhannisyan, R - GM Onyshchuk, V

Brett 5 Frauen Sektion: WGM Schneider, J - WGM Fataliyeva, U - WGM Divya, D

Kategorie-Preise

Bei der Olympiade werden die Mannschaften je nach Stärke in fünf Kategorien eingeteilt, und für die besten Ergebnisse werden Kategorie- oder Sektionsmedaillen vergeben. Für die meisten Länder sind diese Medaillen eine Gelegenheit, ihre schachlichen Fortschritte zu bestätigen. 

In der offenen Sektion gewann Usbekistan (Gesamtsieger) die Goldmedaille in der Kategorie A, Moldawien gewann die Kategorie B, Tunesien die Kategorie C, Libyen die Kategorie D und die Malediven die Kategorie E. 

Bei den Frauen gewann die Ukraine (Gesamtsiegerin) die Goldmedaille in der Kategorie A, Litauen gewann die Kategorie B, Albanien die Kategorie C, Kenia die Kategorie D und Eswatini die Kategorie E. 

 

 

Der Gaprindaschwili-Pokal

Die fünfte Frauenschachweltmeisterin Nona Gaprindashvili, die 1978 als erste Frau überhaupt den FIDE-Großmeistertitel erhielt, nahm im Laufe ihrer Karriere erfolgreich an Männerturnieren teil und gewann unter anderem 1963/4 das Hastings Challengers Turnier. 

Der nach ihr benannte Pokal zeichnet die kombinierte Überlegenheit einer Mannschaft in beiden Sektionen aus. Drei Mannschaften waren punktgleich - Indien, USA und Indien B -, aber der Pokal ging aufgrund eines besseren Tiebreaks an Indien. 


 

Normen für den Großmeistertitel

Viele Spieler kämpfen um Olympia-Titelnormen, da eine Neun- bis Elf-Runden-Norm äußerst nützlich sein kann, um einen Großmeistertitel (GM) zu erlangen. 

Die Anforderungen wurden - inoffiziell - von den folgenden Spielern erfüllt:

Dragos Ceres, Viktor Gazik, Conor Murphy, Raja Panjwani, Fy Antenaina Rakotomaharo, Ivan Schitco, Alisher Suleymenov, Jingyao Tin. 

Darüber hinaus wurden die Normen für die Großmeisterinnen (WGM) inoffiziell von Bat-Erdene Mungunzul und Turmunkh Munkhzul, beide aus der Mongolei, erfüllt.

Die vollständigen Endstände, einschließlich der Mannschafts- und Einzelleistungen, sind auf der offiziellen Website der Olympiade zu finden: https://chessolympiad.fide.com/open-standings.

Die vollständigen Ergebnisse der 11. Runde sind auf der offiziellen Website der Olympiade zu finden: https://chessolympiad.fide.com/open-results.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Turniers: http://chessolympiad.fide.com.

Text: IM Michael Rahal, FIDE-Pressesprecher, Chennai

Live-Video von der Schlussfeier

Beitrag bei der FIDE...


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