08.08.2022 – Das hochdramatische Spitzenspiel zwischen Usbekistan und Indien 2 endete mit einem für Usbekistan glücklichen 2:2. Deutschland besiegte Israel ebenfalls mit Caissas Hilfe. Die deutschen Frauen unterlagen der Ukraine knapp mit 1,5:2,5. Im Frauenturnier hat Indien die besten Chancen auf Gold. | Fotos: Schachbund, ChessBase India, Lennart Ootes
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Die 44. Schacholympiade ist nun wirklich auf die Zielgerade eingebogen. Das Spitzenspiel der vorletzten Runde bestritten keines der arrivierten Spitzenteams, sondern die Jugendlichen aus Usbekistan und Indien, letztere als Indien 2 unterwegs und mit zumeist 16-17 Jahren sogar noch etwas jünger als die jungen Männer aus Usbekistan.
Die beiden Jugendtrupps lieferten sich einen echten Spitzenkampf auf Biegen und Brechen, der am Ende 2:2 ausging. Eigentlich hätten die Inder das Match gewinnen müssen, doch ihr strahlender Held dieser Schacholympiade Gukesh war diesmal ein Unglücksrabe.
Die andere Seite:
Praggnanandhaa glich Gukeshs Missgeschick mit seinem Sieg über Javokhir Sindarov aus. Die beiden übrigen Partien endeten remis.
In den Verfolgerduellen setzte sich Armenien gegen Aserbaidschan mit 3:1 durch. Der Wettkampf fand bestimmt unter zusätzlicher Spannung statt, da zwischen den beiden Ländern ein permanenter Konflikt schwelt, der vor einigen Tagen neu aufgeflammt ist. Angesichts der vielen anderen großen Konfliktherde in der Welt wurde dies aber nur wenig zur Kenntnis genommen.
Die USA besiegte die Türkei ebenfalls mit 3:1. Indien (1) kam zu einem 2,5:1,5-Sieg gegen den Iran.
Die Deutsche Mannschaft traf in der vorletzten Runde aus Israel und hatte hier die Möglichkeit, sich mit einem Sieg noch einmal in die Nähe der Medaillenränge zu bringen.
Vincent Keymer kam zu einem ungefährdeten und souveränen Sieg über Avital Boruchovsky.
An den Brettern drei und vier spielten Dieter Nisipeanu und Dmitrij Kollars remis. Matthias Blühbaum stand jedoch gegen Tamir Nabaty sehr schlecht, nachdem er einen Opfereinschlag vor seinem Königs zugelassen hat. Aber auch der Gegner macht Fehler.
Ein glückliches 3:1 bringt die deutsche Mannschaft mit 15 Punkten auf Platz neun. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte lautet: Deutschland spielt morgen gegen Indien 2. Aber selbst bei einem Sieg über Indien 2 sind die Medaillen außer Reichweite.
Nach dem sehr glücklichen 2:2 gegen Indien 2 hat Usbekistan seine Führung verteidigt, wurde aber nach Mannschaftspunkten (17) von Armenien eingeholt. Armenien spielt morgen gegen Spanien (15), Usbekistan gegen die Niederlande (15). Die Zweitwertung (Olympiade-Sonneborn-Berger-Wertung mit einem Streichresultat) spricht für Usbekistan. An Tisch vier spielt Indien 1 gegen die USA.
Noch spannender ist eigentlich die Frauenolympiade. Vor der zehnten Runde waren vier Teams punktgleich: Polen, Indien 1, Kasachstan und Georgien. An Tisch ein gewann Indien 1 mit 3,5:0,5 sehr klar gegen Kasachstan. Georgien und Polen trennten sich 2:2.
Das deutsche Team hatte sich mit seinem Sieg gegen England in Runde neun auf Platz acht vorgespielt und traf am dritten Tisch auf die Ukraine.
Am Ende des Tages stand ein sehr knappes 2,5:1,5 für die Turnierfavoritinnen aus der Ukraine. Elisabeth Pähtz, Josefine Heinemann und Jana Schneider spielten gegen ihre starken Gegnerinnen remis.
Dinara Wagner hatte gegen Anna Ushenina eine ausgeglichene Stellung, warf diese aber einzügig weg.
Indien eins führt vor der Schlussrunde das Feld alleine mit 17 Punkten an und hat morgen die gute Chance, mit einem Sieg über die USA die Goldmedaille zu gewinnen. An den folgenden Tischen kämpfen die Ukraine gegen Polen und Aserbeidschan gegen Georgien um Silber und Bronze.
Durch die Niederlage gegen die Ukraine sind die Deutschen auf Platz 14 zurückgefallen. Der letzte Wettkampf wird gegen Indonesien gespielt. Bei einem Sieg könnte das Team wieder einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.
Jana Schneider hat weiterhin gute Chancen auf die Goldmedaille an Brett 5 (Brettpreis)
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