Schacholympiade in Turin: Russland dominiert

25.05.2006 – Nach der vierten Runde der Olympiade in Turin führen die Russen das Feld an. Und zwar bei den Herren und bei den Damen. Durch ihren 3:1 Erfolg gegen die Chinesen schlug die russische Mannschaft einen Mitkonkurrenten und setzte sich an die Spitze. Allerdings müssen sie den ersten Platz noch mit den Armeniern teilen, die durch einen klaren 4:0 Erfolg über die Norwegen mit den Russen gleichauf zogen. Auf Platz drei folgen dann die Holländer. Die Deutschen verloren 1,5:2,5 gegen Georgien und rutschten auf Platz 17 ab. Bei den Frauen gelang der russischen Mannschaft ein 3:0 Erfolg gegen Litauen, der ihnen ebenfalls die Tabellenführung bescherte. Die favorisierten Chinesinnen, die in der Vergangenheit bei den Frauen die Olympiade dominiert hatten, in Turin jedoch nicht mit ihren besten Spielerinnen antreten, unterlagen der Ukraine 1:2 und verloren damit wichtige Punkte im Kampf um den Sieg. Die deutsche Frauenenmannschaft remisierte gegen Slowenien. Heute um 15 Uhr geht es weiter, die Partien können live auf dem Fritz-Server verfolgt werden. Die Spitzenpaarung der fünften Runde lautet dabei Russland gegen Armenien.Partien der Runden 1-3, Männer, (pgn)...Partien der Runden 1-3, Frauen, (pgn)...Ergebnisse der Männer bei Wiener Zeitung...Ergebnisse der Frauen bei Wiener Zeitung... Turnierseite...Fotos...

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Die Spitzenpaarung der 4. Runde: Russland gegen China. Vladimir Kramnik, der Weltmeister im klassischen Schach, wirkt gelöst und freut sich wieder aufs Schachspielen. Sein Gegner Bu Xiangzhi wirkt erbnster.


Auch Bareev - hinten im Bild im Gespräch mit Peter Svidler - scheint sich auf den Kampf zu freuen.


Bu wirkt entschlossen und kämpferisch. Am Ende kam er gegen Kramnik zu einem Remis.


Wang Yue, das Brett vier der Chinesen.


Die Mannschaft der Ukraine mit Ivanchuk, Volokitin und Karjakin.


Alexandra Kosteniuk auf dem Weg zum Brett.


ChessBase-Kommentator Yasser Seirawan hat die Dinge gut im Blick.


Gut gelaunt dem dritten Platz entgegen: Die Holländer.


Norwegen (links) gegen Armenien (rechts). Noch schaut Aronian, der in Berlin lebende und für Armenien an Brett spielende Aufsteiger des Jahres 2005 skeptisch. Am Ende gewinnen die Armenier 4:0.


Bei den Frauen spielte Deutschland gegen Slowenien. Elisabeth Pähtz traf dabei an Brett Eins auf Anna Muzychuk.


Noch ein musternder Blick.


Das junge Talent Hou Yifan, Chinas Brett drei. Die chinesische Damenmannschaft tritt in Turin ohne ihre besten Spielerinnen an. Die Ex-Weltmeisterin Xie Jun kümmert sich um ihr Kind, die amtierende Weltmeisterin Xu Yuhua erwartet ein Kind und tritt deshalb nicht an, und Zhu Chen, ebenfalls ehemalige Frauenweltmeisterin, spielt wie ihr Mann für das Männerteam von Quatar.


Wang Yu, Brett zwei der Chinesinnen


Noch kann man vom Sieg träumen, Zhao Xue


Jetzt sind auch die Gegnerinnen da. Die Ukrainerinnen gewannen am Ende 2:1


Die Spitzenpaarung bei den Frauen: Litauen (links) gegen Russland (rechts)


Viktoria Cmylite vertritt Litauen am Spitzenbrett


Ebenfalls stark ist das indische Frauenteam. Links Humpy Koneru, eine der stärksten Spielerinnen der Welt.


Die Engländer. Hier notiert Michael Adams die ersten Züge seiner Partie gegen M. Gurevich. Neben Adams denkt Nigel Short über die richtige Fortsetzung nach.


Indien gegen Ungarn. Vishy Anand, einer der absoluten Stars dieser Olympiade spielt an Brett Eins gegen Zoltan Almasi.


Die deutsche Mannschaft.


Leicht ist das alles nicht.


Die Schweizer Mannschaft (links). An Brett Eins spielt wie schon seit vielen Jahren Viktor Kortschnoi.


Der erste Eindruck täuscht gewiss: Spielt er Schach ist Kortschnoi niemals schläfrig.


Yannick Pelletier


Ein Engländer in Schweizer Diensten. Joe Gallagher, Buchautor, Theoretiker und ein gefürchteter Angriffsspieler.


Florian Jenni


Boris Gelfand


Offensichtlich macht die Olympiade Spass


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