Schachtraining mit Almira Skripchenko

01.12.2004 – Im letzten Mai unternahm die ChessBase-Mannschaft ihre jährliche betriebliche Ausflugsmaßnahme nach Helgoland. Obwohl das gewählte Transportmittel nicht eben langsam war, blieb doch Zeit für ein kleines Quiz. Das Team, größtenteils aus profunden Kennern des Europäischen, ach was: Weltfußball, bestehend, tippte die Ergebnisse der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft. Als diese gespielt war, ergab die Auswertung einen klaren Sieger. Unser niederländischer Mitarbeiter (wer sonst) Jeroen van den Belt sicherte sich den ersten und den zweiten Platz und außerdem einen sehr schönen Preis. Wie das...?

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Training mit Almira

Für den Betriebsausflug nach Helgoland hatte sich das ChessBase-Team ein ziemlich schnelles Vehikel ausgesucht.


Schnellboot

Helgoland gehört zwar zum Kreis Pinneberg, gleich im Norden von Hamburg gelegen, ist aber dennoch nur über das Wasser (oder per Flugzeug) zu erreichen. Der Katamaran brachte es aber fast auf die gleiche Geschwindigkeit wie ein Bus (sofern dieser sich an die vorgeschriebne Höchstgeschwindigkeit hält) und so kann man den Ausflug Hamburg-Helgoland-Hamburg tatsächlich an einem Tag erledigen. Dennoch blieb während der Fahrt  noch Zeit für etwas Schach oder einen Fußball-Tipp.


Auf dem Schiff: Schach spielen und Fußball-Tipps abgeben


Im Großen und Ganzen bewiesen alle Mitarbeiter großen Sachverstand, indem sie z.B. die Niederlande, Frankreich, England, Tschechien oder Portugal als Sieger tippten. Einige Patrioten setzten auch auf Deutschland, doch die meisten hielten dies für sehr unwahrscheinlich. Natürlich gab es auch extreme Ausreißer. So meinte Matthias Feist, tatsächlich, dass Griechenland in seiner Vorgruppe weiter kommen können, wofür er herzlich ausgelacht wurde.

Nach der Europameisterschaft wurde ausgewertet und Jeroen van den Belt belegte den ersten Platz.


Jeroen van den Belt mit dem richtigen Weitblick

Er hatte außerdem noch den Tipp für Frederic Friedel ausgefüllt, der sich als völliger Fußballlaie außerstande sah, selber zu tippen. Immerhin setzte Frederic eine kleine Änderung gegenüber Jeroens Original-Tipp durch, die allerdings zu Punktabzug führt. Zum zweiten Platz reichte es allemal. So belegt Jeroen also die Plätze Eins und Zwei.

Als Preis für den Sieger wurde eine Trainingsstunde im Schach ausgelobt. Nach kurzer (sehr kurzer) Überlegung entschied sich Jeroen für Almira Skripchenko als Trainer.


Schachtrainerin: Almira Skripchenko

Die französische Spitzenspielerin erklärte sich gerne bereit. Und am letzten Wochenende ergab sich dann endlich am Rande des Bundesligawochenendes in Bremen die Gelegenheit zu diesem denkwürdigen Training.


Covergirl Almira Skripchenko...


...als Trainingsvorbild.

 



Zu Beginn des Trainings sollte Jeroen (Spielstärke ca. 1600) zeigen, wie er mit Weiß spielt. Dann demonstrierte Almira ihm, warum das nicht funktioniert und wie er nach vier Zügen einen Bauern verliert.

Als nächstes zeigte Jeroen, wie er mit Schwarz eröffnet und Almira erklärte ihm die Schwächen seines Konzepts Schließlich zeigte die Großmeisterin Jeroen einen leicht zu lernenden Aufbau, den man mit Weiß und mit Schwarz spielen kann und einige typische Pläne für beide Seiten.







 

Außerdem bot sie ihm an, per Mail zugeschickte Partien anzuschauen und mit Anmerkungen versehn zurück zu schicken. Am Ende hatte Jeroen laut eigener Aussage viel gelernt. Matthias Feist, der ihn begeleitet hatte, war ebenfalls begeistert und erklärte, sich in Zukunft bei allen Fußball-Tipps mehr anstrengen zu wollen, um selbst einmal so einen tollen Preis zu gewinnen.


Matthias Feist (mitte)


Als Dank überreichte Jeroen van den Belt Almira eine in den Niederlanden ortsübliche Fußbekleidung (leider nicht bei Fußballspielern), die sofort wie angegossen saß.

Schließlich machte Jereon noch einige Schnappschüsse von den Bundesliga-Wettkämpfen:


Mr. ChessBase-Magazin Rainer Knaak setzt lieber die Brille auf


 








Baden-Ooser Neuzugang Baadur Jobava






Peter Enders (Erfurt)


Yannick Pelletier (Bremen) im und vor dem Bilde



Und Almira fand noch Gelegenheit zu einem Besuch des Bremer Weihnachtsmarktes und der Stadtmusikanten.

 

 



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