Schachweltmeisterschaft: 3. Partie, 3. Remis

von André Schulz
12.11.2018 – Nach dem Ruhetag wurde heute die 3. Partie des Weltmeisterschaftskampfes zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana gespielt. Wie in Partie eins spielte Caruana im Sizilianer die Rossolimo-Variante. Diesmal hatte der Herausforderer zwar keine Schwierigkeiten, erreichte aber auch keinen Vorteil.|Fotos: Nikolai Dunaevsky (Agon)

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In den bisherigen beiden Partien der Schachweltmeisterschaft in London zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana dominierten die schwarzen Steine. In der ersten Partie konnte Magnus Carlsen einen psychologischen Vorteil verbuchen, zumindest am Anfang der Partie. Der Weltmeister erreichte in der Rossolimo-Variante großen Vorteil, den er jedoch später an mehreren Stellen verschenkte. Ist dieser Verlauf psychologisch von Vorteil oder von Nachteil für den Titelverteidiger? Für Caruana ging zwar die Eröffnung schief, aber er konnte trotz unglaublicher Zeitnot die Partie halten. Das sollte ihn mental gestärkt haben.

Fabiano Caruana

In der zweiten Partie witterte Carlsen nach Caruanas ungewöhnlichem Zug 10...Td8 Gefahr und wich der Hauptvariante mit 11. Le2 aus. Danach hatte Schwarz bequemen Ausgleich und konnte später mit einem Mehrbauern auf Gewinn spielen, ein bisschen wenigstens. Am Ende der beiden Partien stand zweimal die Punkteteilung. Weiß hat in diesem Wettlampf noch nichts gezeigt, egal welcher Spieler da am weißen Ruder saß. Und heute?

Fabiano Caruana, der mit wenigen Ausnahmen praktisch nur mit 1. e4 aufschlägt, zog auch in der 3. Partie zur Eröffnung den Königsbauern und Magnus Carlsen antwortete wie in Partie eins mit der Sizilianischen Verteidigung. Und auch heute wollte der Herausforderer nicht wissen, welche der Sizilianischen Varianten Carlsen eigentlich nach 3. d4 vorbereitet hat und wählte stattdessen den Rossolimo-Zug 3. Lb5. Nun ging es ein paar Züge weiter wie in der 1. Partie. Nach 6.0-0 Dc7 erhielt die Partie dann aber schnell ein neues Gesicht. Carlsens Wahl 6...Dc7 ist ein bislang sehr selten gespielter Zug. Offenbar hatte der Norweger überhaupt kein Interesse an einem Theorieduell. 

Magnus Carlsen

Im Unterschied zur ersten Partie, wo er sich mit f2-f4 eine Linie am Königsflügel öffnete, ging Caruana diesmal am Damenflügel vor, mit a3 und b4. In der Folge erhielt er dort etwas mehr Bewegungsspielraum für seine Steine. Carlsen neutralisierte einen möglich weißen Aufmarsch aber schon, bevor der sich überhaupt entwickeln. Auf der a-Linie wurden die Türme getauscht und bald danach auch die Damen. Im entstandenen Leichtfigurenendspiel war Carlsen mit der Bildung eines Freibauern am Damenflügel schneller, doch Caruana wickelte mit einem Springer"opfer" elegant in ein theoretisches Remisendspiel ab. Carlsen blieb mit dem "impotenten Paar" übrig: Randbauer und falscher Läufer.  

Game 3 Livekommentar von Klaus Bischoff

Game 3 Report

Stand

  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12         Stand
Magnus Carlsen ½ ½ ½                           1,5
Fabiano Caruana ½ ½ ½                           1,5

Partien

 

Tonmitschnitt der Pressekonferenz:

Die Pressekonferenz

Turnierseite...




André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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rollinghills rollinghills 14.11.2018 09:38
@gerreg: Zum Teil gebe ich Dir Recht. Und es stimmt auch, dass ich hier nicht immer sachlich geschrieben habe. Die andern aber zum großen Teil auch nicht. Man passt sich halt an. Mein letzter Post war rein provokativer Natur. Ich habe selbst auch schon mit GM's analysiert und weiss, dass das eine andere Welt ist. Wo wir vermuten wissen sie, und sie sehen so unendlich viel mehr als wir. Nur regt mich bei unserem Weltmeister das Verhalten einfach auf, und da bin ich nicht der einzige. Das ist meine Meinung, und die wird auch von Spitzen GM's geteilt. Insofern ist auch Dein Beitrag nicht ganz sachlich.
Auf die Bewertung von Enigens gebe ich wenig. Sd2 in Partie 2 ist einfach historisch die Hauptfortsetzung. Und nach Le2 sieht sogar ein Patzer wie ich, dass Schwächen am Damenflügel verbleiben, und man dynamisch versuchen muss das auszugleichen. Mehr wird aber nicht drinn sein.
Carlsen hat ja nicht nur eine Technik gezeigt, die es vorher so kaum gab, sondern auch, dass man nicht immer die Hauptvarianten spielen muss, wenn man sich in der Weltspitze bewegt, dass ist alles richtig. Dennoch benimmt er sich oft wie ein Lümmel - soll ich hier etwa noch Belege liefern?? Und das hat so seit Bobby Fischer kein Weltmeister mehr getan. Insofern ist meine Kritik nicht unsachlich.
gerreg gerreg 14.11.2018 07:38
@rollinghills: Und Du fragst wirklich, warum Du hier kritisierst wird? Es geht um Deine Unsachlichkeit. Und wenn Du dann noch zeigst, dass Du nicht wirklich weißt, worüber Du redest, macht es das für Einige halt Unerträglich. Beispiele: Du kritisierst Carlsen, weil er nach Partien oder an Ruhetagen lieber Sport macht als sich um Schach zu kümmern. Das hat nichts mangelnder Schachmotivation o.ä. zu tun, sondern ist ein notwendiger Ausgleich und eine Mögichkeit zum Abschalten. Karpov spielte z.B. Tennis. Körperliche Fitness ist heutzutage bei Super-GMs viel wichtiger als vor 30 Jahren. Du schreibst, Carlsen würde Partien aussitzen und hätte das Schach nicht voran gebracht. Das stimmt nicht. Carlsen hat (wie jeder große WM vor ihm) das Schach bereichert. Bei Karpov war es das tiefere Verständnis der Position (im fragilen Zusammenspiel aus Raum, Zeit(auf dem Brett, nicht auf der Uhr) und Material) und der Technik. Kasparov zeigte, wieviel Angriffspotential in Stellungen stecken kann und führte das "strategische Qualitätsopfer" ein. Carlsen ist ein Allrounder, der insbesondere zeigt(e), wieviel Gewinnpotential in vermeintlichen Remisstellungen versteckt sind. Er gewann dadurch viele solcher Partien, ohne dass der Gegner einen Fehler machte.
Zur zweiten Partie hast Du geschrieben, Carslen hätte Sd2 vergessen. Das ist, um es in aller Deutlichkeit zu schreiben, lächerlich. Natürlich weiß er sowas. Es ging ihm darum, der Vorbereitung seines Gegners auszuweichen. Das ist insbesondere in WM-Matches ein zentrales, wichtiges Thema.
GM Balaschow hat mir einmal erzählt, was ein Sekundantenteam für Aufgaben hat und wie es bei WM-Kämpfen zugeht. Er war Karpovs Sekundant gegen Korchnoi und später gegen Kasparow. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit normalen Schachpartien zu tun. Hier spielen so viele Faktoren eine Rolle, die es sonst nicht gibt. Und das bringt mich zum letzten Punkt, warum Du kritisierst wird: Fehlender Respekt. Wer einmal mit normalen GM zwischen ELO 2500-2650 Partien analysiert hat, weiß, das sie im Vergleich zu uns Patzern ein anderes Spiel spielen *g*. Hatte das Glück, dass ich dies mehrfach persönlich erleben durfte. Hast Du gehört, mit welchem Respekt z.B. ein GM Gustafsson, selber ein Spieler um ELO 2650 über die Supergroßmeister oder insbesondere über Carlsen spricht. Er weiß, das zwischen 2650 und Weltspitze schachliche Welten liegen. Und er kann das mit Sicherheit beurteilen.
Natürlich hat jeder das Recht, offensichtliche Fehler sachlich zu kritisieren. Aber z.B. Sd2 in der zweiten Partie nicht zu spielen ist (s.o.) kein Fehler. Chessengines gaukeln mit ihren Bewertungen eine Objektivität vor, die es im Schach nicht gibt. Jetzt könnte ich hier viel über spieltheoretische Aspekte des Schachs schreiben (bin Mathematiker und habe mich Jahrzehnte damit beschäftigt ;-) ), aber der Beitrag ist jetzt schon lang genug. Nur soviel: Es gibt i.A. keinen besten Zug in einer Stellung! Ist ein Zug schlecht, nur weil eine Engine die Bewertung von 0.8 auf 0.2 ändert? Mit Sicherheit nicht. Das ist alles so viel komplexer, als sich dass die Patzer mit Chessengines überhaupt vorstellen können. Ganz schlimm sind für mich die Bewertungen der Partiegenauigkeit am Ende :-( Das hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Fazit: Bleibe sachlich und zeige Respekt vor den GMs. Dann wirst Du hier auch nicht mehr so viel Gegenwind bekommen.
rollinghills rollinghills 14.11.2018 06:35
Ich möchte um Entschuldigung bitten. Die 4. Partie hat exemplarisch gezeigt, was für ein großer Kämpfer unser Champion doch ist. Und auf solch eine Idee wie 6... Lc5, kann man als Mensch ja gar nicht kommen. Das können nur Engines. Das hat ja außer Alexander Grischuk auch kaum jemand je gespielt. Ach doch, Caruana glaube ich selbst, aber das ist auch schon wieder ein halbes Jahr her. Kann man ja mal übersehen.
Tut mir leid wegen all der kritischen Worte über den amtierenden Weltmeister. Ich kann das wirklich nicht beurteilen.
binnun binnun 13.11.2018 07:36
Carlsen verhält sich in der Tat am und abseits des Brettes nicht wirklich vorbildlich, ok. Aber dass er faul ist, ist sicherlich unzutreffend - höchstens fauler als manche andere Großmeister. Grischuk hat in einer der Partiekommentare ja erzählt, dass er die Partien von Carlsen durchgesehen hat (war das Wijk? weiß ich nicht mehr) und Carlsen so lange, wie Theorie angesagt war, immer den ersten Computerzug gezogen hat. Grischuk meinte daraufhin, dass das bestimmt eine tolle Fleißarbeit der Vorbereitung war :)) Fand ich amüsant...
rollinghills rollinghills 13.11.2018 05:15
Blitz2010: In den 90er Jahren erschien mal ein Artikel mit Interview über mich in der örtlichen Lokalzeitung. Der Titel: "Schach als Kampfsport". Tja, so fällt irgendwann alles auf einen zurück. Ich bin ehrlich erstaut, dass sich überhaupt jemand über meine Beiträge aufregt. Carlsen ist von fast der gesamten Schachpresse immer wieder als faules Genie bezeichnet worden. In seinem ersten Kampf gegen Anand hat er keinen Hehl daraus gemacht, dass er in den Wettkampfpausen lieber Sport treibt, als sich ans Brett zu setzten. Kasparov selbst hat einst das Training mit Carlsen wegen dessen fehlender Einstellung beendet. Das habe ich mir doch alles nicht ausgedacht. Und zum Thema "Weltmeister kritisieren": Entschuldigung, aber das ist recht albern. Hat nicht unsere ganze Nation vor kurzem noch den amtierenden Fussballweltmeister beim WM Turnier kritisiert, und ihm fehlende Einstellung bescheinigt? :-)
Kennt Ihr eigentlich das Youtube Video, das einen schlafenden Carlsen bei einer seiner Partien gegen Anand zeigt? Ob er nun geschlafen hat oder nicht: das ist lümmelhaftes Verhalten. Oder sein Verhalten als er Blitz- oder Schnellschach Vizeweltmeister wurde, und einfach genervt die Bühne verließ? Das ist einfach total daneben.

Wenn sich jemand bei irgendeiner Bezirks- oder Landesmeisterschaft dementsprechend verhalten würde, währe er dermaßen schnell bei allen Leuten untern durch, dass er gar nicht so schnell gucken könnte.
Rüsseltier Rüsseltier 13.11.2018 03:35
Vielen Dank
Krennwurzn Krennwurzn 13.11.2018 03:31
Livekommentar Klaus Bischoff heute auf Schach.de Raum Übertragungen Premiummitgliedschaft notwendig
Rüsseltier Rüsseltier 13.11.2018 03:18
Kann mir bitte jemand sagen wo ich den Livekommentar von Klaus Bischoff hören kann?
fjordfish fjordfish 13.11.2018 03:09
Rollinghills,bist Du es ?
Blitz2010 Blitz2010 13.11.2018 02:00
Und noch etwas: Wenn Euer Totschlagargument was für sich hätte, dass man erst so gut sein müsste wie Carlsen und Caruana, um kritisch über sie diskutieren zu können, dann könnten wir doch jede Diskussion hier abbrechen. Und dann könnte ich auch nicht über die Leistung zum Beispiel von Real Madrid im Fußball diskutieren, wenn ich nicht so gut wie die Fußball spiele.

Was einige auch nicht sehen (wollen?): Dass es legitim ist, Schach nicht nur als Kampfsport, sondern auch unter ästhetischen Aspekten zu betrachten. Deswegen ja auch das Ausloben von "Schönheitspreisen" für Partien. Und auch wenn Carlsen als Kampfsportler zur absoluten Weltspitze gehört, so darf man doch - auch mit einer niedrigeren Elo-Zahl - bemerken, dass seine letzten Züge in der ersten WM-Partie nicht den Schönheitspreis gewinnen werden. Warum ist eine solche Bemerkung (die jedenfalls von mir sein könnte) so ein Aufreger?
Blitz2010 Blitz2010 13.11.2018 01:52
Ich bin rollinghills dankbar für seine spannenden Diskussionsbeiträge! Was mich wundert, ist die Emotionalität, mit der sich zum Beispiel flachspieler über ihn "kollektiv aufregen" will. Verstehe ich nicht. Man kann doch verschiedener Meinung sein, sonst gäbe es nichts zu diskutieren. Und schlecht begründet sind die Beiträge von rollinghills ja wohl NICHT!
Martin Erik Martin Erik 13.11.2018 01:37
Es macht keinen Sinn, mit rollinghills zu diskutieren. Da er ganz offenbar meint, über mehr Schachverständnis zu verfügen als Carlsen und Caruana, wundert er sich wahrscheinlich, warum er nur 2260 Elo hat und nicht 3260. Vermutlich ein sich wiederholender Berechnungsfehler.
flachspieler flachspieler 13.11.2018 08:33
Liebe Leute,
ist doch gut, wenn wir einen haben, der "komisch schreibt" und über den wir uns kollektiv aufregen können.
rollinghills rollinghills 13.11.2018 07:34
@Chessiszen: Mit 15.Txa5 Dxa5 und Ld2 nebst Da1 und Tb1 hätte Caruana einen kleinen aber stabilen Vorteil erreichen können. Wahrscheinlich hat er einfach 15.... Taa8 übersehen. Ich bin zwar kein starker Spieler, habe aber immerhin Elo 2260, ein bisschen was vom Schach verstehe ich also schon. In dem Artikel, den wir hier gerade kommentieren steht im übrigen auch: "Offensichtlich hat Carlsen überhaupt kein Interesse an einem Theorieduell". Damit Du nicht den ganzen Artikel lesen musst (entschuldige bitte den Ton, aber ich lasse mich selbst ungerne anpampen) es ist der letzte Satz im 4. Absatz. Wenn er also kein Interesse an einem Theorieduell hat, wofür hat er dann sein Eröffnungsteam?? Diese Frage liegt doch recht nahe, oder?
@Falk: Carlsen hatte heute eine schlechtere Stellung nach der Eröffnung (siehe oben), Caruana hat nur ungenau fortgesetzt (s.o.)
Noch mal zusammengefasst: Wenn sich ein Weltmeister im Damengambit nach 10 Zügen derart überraschen lässt wie in der 2. Partie, und dann nur noch ins Remis abwickeln will, und in der 3. Partie, in der die gleiche - Rossolimo - Variante aufs Brett kommt wie in der 1. Partie, deutlich unter Druck gerät, dann spricht das nicht für seine Vorbereitung. Das war schon seit mehr als 50 Jahren bei allen Wettkämpfen so, und daran hat sich auch 2018 nix geändert.
@Kreuzwurzn: Du hast Recht!!! Aber das muss einem doch nicht gefallen, oder?
Es stimmt, dass ich Carlsen unsympatisch finde. Er benimmt sich oftmal wie ein Lümmel, und bringt das Schach überhaupt nicht voran. Er sitzt seine Gegner Tod, obwohl er schon seit Jahren kaum einmal mit dieser Methode gewinnt.
Alexander Grischuk hat das gestern wunderbar zusammengefasst: "Er meint das er mehr nicht nötig hat". Nach Grischuks Meinung ist Carlsen seinem Herausforderer im frühen Mittelspiel (altertümlich: Planfindungsphase) haushoch überlegen, aber wenn es um die Mühevolle Rechenarbeit geht, macht Caruana weniger Fehler und hält den Laden dicht. So ähnlich hatte ich das auch zu erkennen geglaubt. Mehr nicht.
Chessiszen Chessiszen 13.11.2018 05:31
rollinghills:
Du kritisierst seit Tag eins ausschließlich Carlsen.
Man kann auch kritisieren, dass Caruana mit Weiß bei der 3. keinen Vorteil zustande brachte.
Dann trifft deine Aussage:"Hat Carlsen eigentlich wirklich ein Team für die Eröffnungsvorbereitung? Und wenn ja, was machen die den ganzen Tag?" AUCH AUF CARUANA ZU !!!

Außerdem kristallisiert sich bei dir langsam heraus, dass du vom Schach recht wenig Ahnung hast.
Falk Falk 12.11.2018 11:52
Also nicht
https://www.youtube.com/watch?v=XtgZKwK6C3U
?

Nagut.


@rollinghills
Du kritisierst Carlsen, dass er mit seiner Eröffungswahl mit Schwarz in Vorteil gekommen ist (OK, Caruana konnte ins Remis abwickeln)?

Nebenbei: Wahrscheinlich ist immer noch Peter Heine Nielsen als Sekundant dabei, der auch schon mit Anand "Weltweister wurde".

Ich kann mir übrigens auch vorstellen , dass da ein Matchplan dahinter ist. Bisher wird recht strategisch und solide gespielt. Später, wenn Carlsen nicht mehr viel Zeit zum Kontern hat, wird von Caruana eventuell dann doch nochmal die Remisbreite veringert - in der Hoffung, dass es eine entschiedene Partie geben wird und Caruana der Gewinner ist?
Krennwurzn Krennwurzn 12.11.2018 11:20
@rollinghills

Ich möchte nicht unhöflich sein, aber vielleicht solltest Du mal Deinen Zugang zum Schach überdenken!

Die Romantik ist schon lange vorbei, denn Schach ist REMIS und es gewinnt der, der den Fehler des anderen erkennt und ausnutzen kann. Eröffnungsvorteil hat jener, der den anderen in eine Remisstellung mit höherem Fehlerpotential auf dessen Seite bewegt. Gewinnen aus eigener Kraft könnte theoretisch unmöglich sein!
binnun binnun 12.11.2018 10:44
@rollinghills Die machen vermutlich genau das, was man sieht... Varianten suchen, die die klassische Theorie vermeiden, aber nicht übermäßig schlecht sind.
fjordfish fjordfish 12.11.2018 10:21
Also dafür das Caruana Weltmeister werden will,
macht er meiner Meinung nach zu wenig !
rollinghills rollinghills 12.11.2018 10:09
Hat Carlsen eigentlich wirklich ein Team für die Eröffnungsvorbereitung? Und wenn ja, was machen die den ganzen Tag?
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