Schachweltmeisterschaft: Die Wüste lebt

13.10.2005 – Während die acht Spieler, die gegenwärtig in San Luis um die Weltmeisterschaft spielen, jede freie Minute nutzen, um ihre Vorbereitung zu verbessern oder sich auf die Partien zu konzentrieren, haben Journalisten, Offizielle und Funktionäre die Möglichkeit an den spielfreien Vormittagen die Reize der Landschaft kennen zu lernen. Vor der elften Runde stand ein Ausflug in den "Parque Nacional Sierra de las Quijadas" auf dem Programm. Die nackten Gesteinsformationen bieten vor allem den paläontologisch interessierten Besuchern ein reizvolles Angebot und erzählen dem Kundigen eine Jahrmillionen währende Geschichte. Und seit Walt Disney weiß man, dass auch "die Wüste lebt," - zumindest solange dort eine Schar Journalisten hindurch marschiert. Mehr...

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Ausflug zum "Parque Nacional Sierra de las Quijadas"
Von Nadja Wosin
Fotos: Nadja Woisin und Frederic Friedel

Für den Vormittag vor der elften Runden hatten die Organisatoren der Schachweltmeisterschaft in San Luis für Journalisten, Zuschauer und Begleiter einen Ausflug zum Nationalpark Sierra de las Quijadas angeboten. Die Fahrt mit dem Bus zum 120 km entfernten Nationalpark dauerte zwei Stunden.


Blick aus dem Inneren des Wagens auf den Highway.



Am Eingang zum Nationalpark empfängt uns eine Gaststätte.


Gastsstätte mit Geschäft.

Das Klima im argentinischen Hochland ist typisch kontinental. In der Zeit zwischen Oktober und April ist es sehr warm und an manchen Tagen sollte man besser keine Ausflüge in die Wüste  unternehmen, da dann die Hitze wirklich unerträglich ist. An diesem Tag war die Temperatur angenehm und ein leichter Wind war zu spüren. Dennoch brannte die Sonne unerbittlich.

Wir unternahmen einen längeren Fußmarsch und erreichten dabei eine Reihe von wunderbaren Aussichtspunkten.


Die Wüste lebt

Unser Führer erklärte uns, dass man aus der Art der Erosion der Felsen ersehen kann, welche Wasser und Windkräfte zu welcher Zeit und in welcher Form gewirkt haben.

Jeder der geologischen Formationen wurden in paläontologischer Weise gründlich untersucht und an vielen Stellen fand man fossile Pflanzen und Tiere. Mit diesen Funden konnte man ermitteln, welche Lebensformen in der Vergangenheit hier zu finden waren. Die ersten Untersuchungen gehen auf das Jahr 1937 zurück, nachdem ein Geologie Skelettteile eines Sauriers fand.


Boris Kutin, Florencio Campomanes und Lakhdar Mazouz


Unser Führer Daniel und Campomanes mit seinem improvisierten Sonnenhut.


Manisha Mohite (vom Deccan Herald, Indien)

Text: Nadja Woisin
Fotos: Frederic Friedel, Nadja Woisin

Link:

Zum "Parque Nacional Sierra de las Quijadas"...

 

 



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