Schachweltmeisterschaft: Auch die 2. Partie endet remis

von Klaus Besenthal
10.11.2018 – Auch die 2. Partie der Schachweltmeisterschaft in London ist heute Abend mit einem Remis beendet worden. Der Wettkampf zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana steht damit 1-1. Caruana hatte im Turmendspiel mit einem Mehrbauern Vorteil, hatte aber wohl keine Neigung, sich stundenlang mit der Stellung zu beschäftigen, wie Carlsen es gestern in der 1. Partie getan hatte. Update: jetzt mit Video-Kommentar von Daniel King. | Nikolai Dunaevsky (Agon)

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Großmeister Daniel King bespricht die 2. Partie ausführlich in seinem Video-Kommentar:

Nach der Marathonpartie gestern sahen die Spieler müde aus, mussten Daniel King aber trotzdem noch Auskunft darüber geben, was sie während des Spiels bewegt hatte.

Heute waren Magnus Carlsen ...

... und Fabiano Caruana aber wieder voll konzentriert bei der Sache

Die 2. Wettkampfpartie verlief ruhiger und korrekter als die Auftaktpartie gestern, war aber keinesfalls langweilig. Am Ende gab es ein Remis in einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern auf Caruanas Seite - Carlsen hätte es vielleicht noch weitergespielt, wenn er der Schwarze gewesen wäre:

 

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Klaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.
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Krennwurzn Krennwurzn 11.11.2018 05:09
@rollinghills Hat doch Carlsen selbst erklärt: natürlich kannte er 11. Sd2 ihm war nur unklar was das Team von Caruana gegen diese Variante gefunden haben könnte und wählte den pragmatischen Weg aus der Situation mit einer Nebenvariante …


Zitat aus Artikel derStandard (Österreich)

10. ... Td8!?. "Als ich den Zug auf dem Brett sah, dachte ich nur: 'Oh, shit", wird Magnus Carlsen später in der Pressekonferenz sagen und damit für allgemeine Heiterkeit sorgen. Dabei ist es nicht der Zug selbst, der dem Weltmeister in diesem Moment so viel Kopfzerbrechen bereitet, dass er schon in der Eröffnung einen guten Teil seiner Bedenkzeit verbraucht. 10. ...Td8 war bisher auf hohem Niveau in dieser Stellung nicht zu sehen gewesen, weil darauf die weiße Antwort 11. Sd2 als problematisch galt. Dass Caruana den Turmzug dennoch spielt, kann für Carlsen nur eines bedeuten: Sein Gegner hat im Vorfeld wichtige neue Erkenntnisse über die seltene Variante gewonnen, die vermutlich die Frucht vieler Stunden computergestützter Analyse sind. - derstandard.at/2000091051815/Schach-WM-Caruana-erreicht-komfortables-Schwarzremis
Chessiszen Chessiszen 11.11.2018 12:28
rollinghills: "nix mehr außer Probleme". Das stimmt doch überhaupt nicht. In der Stellung gab es überhaupt keine Probleme. Der verzweifelte Versuch Carlsens Spiel irgendwie zu kritisieren geht bei dir am Montag weiter. Jede Wette...
rollinghills rollinghills 11.11.2018 11:32
Kann es sein, dass Carlsen einfach vergessen hat, 11.Sd2 einzuschieben? Nach 11.Le2 (Neuerung) Se4! hatte Weiß jedenfalls nix mehr außer Probleme. Carlsen hat also keinen nennenswerten Weißaufschlag mit ins Match gebracht. Mal schauen wie es weitergeht...
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