Senatsempfang für den Hamburger Schachklub

30.09.2005 – Am 8.Mai 1830 gründeten zwölf Hamburger Schachfreunde die "Hamburgische Gesellschaft vereinigter Schachfreunde", aus der später der Hamburger Schachklub hervor ging. In diesem Jahr feiert der Klub stolz sein 175-jähriges Bestehen und ist der zweitälteste noch bestehende Schachklub Deutschlands. Zum Jubiläum organisieren die Hamburger Schachfreunde ab kommendem Montag das Hamburger Schachfestival 2005 zum Gedenken an Klaus Junge und Walter Robinow. Aus diesem Anlass lud der Hamburger Senat den Schachklub und seine Mitglieder zu einem Empfang in den Kaisersaal des Hamburger Rathauses ein. Mehr...

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Der Senatsempfang für den Hamburger Schachclub fand vergangenen Montag im so genannten Kaisersaal statt. An gleichem Ort hatte Kaiser Wilhelm 1895 mit Vertretern der Ostseestaaten die Einweihung des Nord-Ostseekanals gefeiert.

In ihren Ansprachen betonten die Redner die großen Verdienste des Hamburger Schachklubs für das soziale leben in Hamburg und für die Entwicklung des Schachs in Deutschland und würdigten besonders die Leistungen des derzeitigen Präsidenten Christian Zickelbein. Aus dem Hamburger Schulschach ging u.a. die Organisation der Deutschen Schachjugend hervor. Mit Walter Rubinow und Emil Dähne waren zwei der Vereinsvorsitzenden auch Präsidenten des deutschen Schachbundes. Christian Zickelbein ist als Sprecher der Bundesliga maßgeblich für den Strukturwandel der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft verantwortlich. Stolz blickt man auf drei Großmeister, die im Hamburger Schachklub groß geworden sind: Matthias Wahls, Karsten Müller und Jan Gustafsson.

Als besondere Würdigung wurde dem Vorsitzenden des Vereins die Ehrenmedaille des Bundespräsidenten überreicht.

In seiner Schlussrede lenkte Christian Zickelbein das ihm ausgesprochene Lob auf die Vereinsmitglieder, die mit ihrem Engagement den Verein zu einem der größten in Deutschland gemacht hätten. Und als unermüdlicher Schachmissionar regte er die Bewerbung Hamburgs für die Schacholympiade an.

André Schulz

 

 


Di Hamburger Alsterarkaden


Das Rathaus


Das Foyer des Rathauses


Einlasskontrolle


Der aktuelle Vorstand des Hamburger Schacklubs?


Doch nicht, sondern Hamburger Ratsherren


Eingang zu den Säalen


Hamburger Senatssäale




Der Kaisersaal


Staatsrat Rainer Schmitz


Die Ehrenplakette des Bundespräsidenten wurde auf dem Empfang überreicht





André van der Velde, Vorsitzender des Hamburger Schachverbandes (m)


Matthias Biermann-Rathjen


Silke Schubert (m)


Major Siegfried Wölk (m)


Hugo Schulz (m), u.a. Schiedsrichter


Dr. René Gralla


Jörg Schulz (Geschäftsführer der Schachjugend und des DSB-Wirtschaftsdienstes) und Gerd Blankenburg




Dr. Dr. Erwin Wicking, Reinhard Ahrens (re)











Christian Zickelbein immer mitten drin




Dr. Thomas Stark




Merijn van Delft, Stefan Sievers


Evi Zickelbein




Stefan Sievers und Jan Gustafsson


Gerd Blankenburg und Siegfried Wöhll



Auf dem Rückweg wieder an Justitia vorbei

 

Chronik des Hamburger SK von 1830 e.V.

8. Mai 1830 Gründung des Hamburger Schachklubs durch 12 Hamburger Schachfreunde unter der Bezeichnung "Hamburgische Gesellschaft vereinigter Schachfreunde".

1862 In den neu beschlossenen Statuten vom 7.1.1862 benennt sich der HSK offiziell als "Hamburger Schach-Club".

1908 - 1933 Walter Robinow HSK Vorsitzender von 1920–33 ist er auch Präsident des Deutschen Schachbundes

1912 die Mitgliederzahl übersteigt zum ersten Mal 100

1930 finden zum 100jährigen HSK Jubiläum die "Länderkämpfe des Weltschachbundes" (später Schacholympiaden genannt) in Hamburg statt

1933 Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland. Auf Grund der nationalsozialistischen Gesetzgebung müssen die verdienten Vorstandsmitglieder Robinow und Frankfurter ihre Ämter niederlegen und scheiden aus dem Klub aus.

1934-1945 E. Friederich HSK Vorsitzender

1938 wird der HSK Dritter der deutschen Mannschaftsmeisterschaft

1942 Klaus Junge teilt mit 8.5/11 den 1.Platz beim Großmeisterturnier in Prag mit Weltmeister Aljechin, der in Klaus seinen möglichen Nachfolger sieht.

17.April 1945 Klaus Junge fällt kurz vor der deutschen Kapitulation als Leutnant der Wehrmacht vor den Toren Hamburgs.

1948-68 Konsul Emil Dähne Vorsitzender des HSK, 1951–68 auch Präsident des DSB

1951 richtet der HSK die Deutsche Jugendmeisterschaft aus

1955 Internationales Meisterturnier zum 125jährigen Jubiläum

1956 und 1958 wird der HSK Deutscher Mannschaftsmeister

1968-1972 Wolfgang Gergs Vorsitzender des HSK

1972-1978 Hans Krieger Vorsitzender des HSK

1976-79, 1982 und 1996 wird die erste Jugendmannschaft Deutscher Meister

1978-1982 Kersten Spruth Vorsitzender des HSK

1980 Internationales Turnier zum 150jährigen Jubliäum

1980-2000 die erste Mannschaft spielt ununterbrochen in der eingleisigen 1.Bundesliga

1980-1988 Kooperation mit dem Hamburger SV

1986 bis heute Christian Zickelbein Vorsitzender des HSK

1987 Deutscher Mannschaftspokalsieger

1990 Grünes Band für vorbildliche Talentförderung im Verein

1991 SKA-Turnier in Hamburg, GM-Turnier der Kategorie 11

1992 die U13 Mannschaft wird Deutscher Meister

1996 Bau des HSK-Schachzentrums an der Schellingstraße in Eilbek und Eröffnung mit einem GM- und einem IM-Turnier

1996 und 1997 wird GM Matthias Wahls Deutscher Meister

1999 die U16 Mannschaft wird Deutscher Meister

Karsten Müller, Claus Langmann und Christian Zickelbein

Quelle: http://www.hsk1830.de/pages/hskinfos/chronik.htm

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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