![](/Portals/all/_for_legal_reasons.jpg)
Das Wissen, das Du jetzt brauchst!
Die neue Version 18 bietet völlig neue Möglichkeiten für Schachtraining und Analyse: Stilanalyse von Spielern, Suche nach strategischen Themen, Zugriff auf 6 Mrd. LiChess-Partien, Download von chess.com mit eingebauter API, Spielervorbereitung durch Abgleich mit LiChess-Partien, eingebaute Cloud-Engine u.v.m..
Die vier Partien des ersten Halbfinaltages werden als "Match" gewertet; in diesem Sinne führen also Carlsen und So jeweils mit 1:0. Heute, am Samstag, folgen zwei weitere Matches zwischen Carlsen und Nepomniachtchi bzw. So und Nakamura, die wiederum aus jeweils vier 15+10-Rapidpartien bestehen. Sollten Nepomniachtchi oder Nakamura auf diesem Wege den 1:1-Ausgleich schaffen, dann würde direkt im Anschluss ein aus zwei 5+3-Blitzpartien sowie ggfs. einer finalen Armageddonpartie bestehender Tiebreak durchgeführt.
Carlsen gewann am Freitag gleich die erste Partie, bevor dann die drei Unentschieden folgen sollten. Ursache für den Sieg des Weltmeisters war ein schwerer Patzer von Nepomniachtchi, der diesem in einer Partie mit langer Bedenkzeit sicher nicht unterlaufen wäre:
Bei So und Nakamura war es die zweite Partie, in der der Sieg an Wesley So ging. Es war durchaus beeindruckend, wie So hartnäckig an seiner Idee eines Königsangriffs festhielt und diese schließlich auch realisieren konnte. Möglich wurde dies aber erst durch ungenaues Spiel von Nakamura, der zuließ, dass sich der weiße Springer unbehelligt auf f5 einnisten konnte. Meistens ist es ja nicht schlecht, wenn sich die Dame in unmittelbarer Nähe ihres bedrohten Königs aufhält, doch mit so einem Springer vor der Nase kann manchmal auch das Gegenteil der Fall sein:
My Black Secrets in the Modern Italian
Italienisch gilt als gediegener Partieanfang, bei dem wenig Figuren getauscht werden und gehaltvolle Stellungen entstehen, in denen es mehr auf Pläne ankommt als auf forcierte Varianten. So zeigt hier die Pläne aus schwarzer Sicht.