Sonntägliche Turbulenzen

24.07.2005 – Der Bieler Sonntag verlief recht turbulent. In beiden Einladungsturnieren gab es Entscheidungen. Eine schnelle und spektakuläre Niederlage musste Magnus Carlssen hinnehmen. Nach nur 15 Zügen musste er seine Partie gegen Yannick Pelletier aufgeben. Boris Gelfand kämpfte in einem schwierigen Endspiel gegen Christian Bauer ums Remis. Nakamura und Volokitin spielten remis. Im Frauenturnier siegten Subbaraman Vijayalakshmi und Almira Skripchenko. Turnierseite...   Mehr...

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Bieler Festivalsonntag
Von André Schulz

Am Sonntag nach dem Ruhetag lieferten die Spieler der beiden Einladungsturniere eine Reihe spannender Partien. Magnus Carlssen misslang ein Nimzoinder und nach nicht einmal zwei Stunden und 15 Zügen hatte er gegen Yannick Pelletier eine Figur weniger und musste aufgeben.

Boris Gelfands Ansturm auf die Spitze missglückte ebenfalls. Mit den weißen Steinen versuchte er mit einem scharfen Katalanischen Gambit zum Erfolg zu kommen und musste zum Schluss ein schwieriges Endspiel mit Turm gegen Springer und Läufer und Bauern auf beiden Seiten verteidigen. Diese Partie war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

Volokitin und Nakamura trennten sich remis, sodass Nakamura die Spitze behält.

Im Frauenturnier trennten sich Gaponenko und Pähtz remis und bei Redaktionsschluss versucht Skripchenko noch ihre Partie gegen Korbut zu gewinnen, wodurch sie zur Spitze aufschließen würde.

Bilder vom Sonntag:

 



Schweizer Humor: Die Schadensskizzen, die hier an einer Plakatwand für eine Schweizer Versicherung werben, kommen einem irgendwie bekannt vor.

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Die Bieler Altstadt - wieder ein Jahr älter geworden



Rechts: Die alte General-Motors-Fabrik steht heute leer. Mitte der Dreißiger Jahre wurde das Werk gebaut und am 5. Februar 1936 verließ der erste Buick-8-Zylinder das Werk. Nach einer zeitweiligen Blüte, in der das Montagewerk immer am Rande der Kapazität gearbeitet hatte, wurde das Wek schließlich 1975 still gelegt. Bis dahin hatte man hier 329 864 Fahrzeuge gebaut.



Blick in den Park des Schlosses von Nidau in unmittelbarere Nachbarschaft von Biel. Das Schloss wurde 1140 vom Grafen von Neuenburg gebaut. Im Mittelalter war der Wasserspiegel des Bieler Sees 2 Meter höher und das Schloss war eine schwer einzunehmende Wasserfestung.


Das Kongresszentrum, von der Parkseite aus gesehen.


Blick auf das Turnierbüro im Foyer des Kongresszentrums


Am Turnierbüro gibt es einen Stand mit Büchern zum Schmökern und Kaufen.


Die Bühne im Foyer: Hier wird zum Schluss die Siegerehrung vorgenommen.


Auf der Empore wird analysiert, geblitzt...


... und gegenüber wird das Jugendturnier gespielt.




Die jüngste Teilnehmerin steht auf Verlust, hat aber deutlichen Zeitvorteil. Das blöde Fallblättchen will aber einfach nicht fallen.



Unweit des Jugendturniers analysiert Magnus Carlsen, der ja selber noch ein Jugendlicher ist, seine Partie gegen Yannick Pelletier, die ihm völlig misslungen war.


Blick in den großen Saal des Bieler Kongresszentrums,..


..der einige architektonische Feinheiten aufzuweisen hat.


Meisteropen und GM-Turnier werden zur gleichen Zeit gespielt.


Zuschauer vor der Bühne mit den Einladungsturnieren


Vitlay Tseshkowski spielte heute um Platz eins gegen Mikhaik Kobalija


Vadim Milov


Leonid Kritz aus Deutschland spielt vorne mit


Vitali Golod gewann gestern das Blitzturnier


Die 12-jährige Lara Stock hat sich im oberen Viertel fest gespielt.


Semen Dvojris hat Probleme mit seinem Brillenbügel.


Menakshi Subbaraman. Ihre Schwester spielt im Accentusturnier mit


Alexandra Wilson lebt in England, besitzt aber einen Schweizer Pass und ist jedes Jahr in Biel dabei


Große Partie, kleine Zuschauer



Carlssons Versuch, in einer bekannten Position des Nimzoinders eine scharfe Neuerung zu spielen, wurde von Pelletier widerlegt. Nach nur 15 Zügen musste Carlsson wegen Figurenverlust aufgeben.



Boris Gelfands Versuch, ein Katalansiches Gambit scharf auf Gewinn zu spielen, missglückte ebenfalls. Am Ende musste er mit Turm und Bauern gegen Springer und Läufer und Bauern um das Remis kämpfen.


Noch zuversichtlich: Der stets freundliche Boris Gelfand.


Christian Bauer


Duell der Youngster: Nakamura und Volokitin



Korbut gegen Skripchenko. Diese Partie dauerte heute im Frauenturnier am längsten.


Ekaterina Korbut


Amira Skripchenko


Pähtz gegen Gaponemko endete schnell remis.


Inna Gaponenko



Elena Sedina und  Subbaraman Vijayalakshmi. Die Inderin gewann glatt.

 

 

 



Themen: Biel 2005
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