Spannung und hohes Niveau beim Tiebreak

14.10.2006 – Tausende in aller Welt verfolgten den Tiebreak von Elista und durften sich an vier spannenden Partien erfreuen. Noch einmal standen Slawisch und Halbslawisch zur Diskussion. Das Niveau war für Schnellschach durchaus hoch, was die mit Fritz-Engine ausgerüsteten Zuschauer live miterleben konnten. Fotos vom Stichkampf...... Fotos vom Stichkampf...

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Es war nicht das erste Mal, dass bei der FIDE ein Weltmeistertitel im Schach mit normaler Bedenkzeit letztlich durch Schnellschachpartien vergeben wurde: bei Karpov-Anand, Lausanne 1998, gab es nach dem 3:3 zwei Schnellschachpartien; der bereits durch die lange Qualifikation ausgelaugte Anand verlor beide. Auch in Tripolis 2004 stand es nach 6 Partien zwischen Adams und Kasimdzhanov 3:3. Letzterer setzte sich beim Schnellschach mit 1,5:0,5 durch. Nun also bei einem klassischen Match über 12 Partien. Die Tatsache, dass es keinen Titelverteidiger gab, dem ein Unentschieden genügt hätte, machte die Entscheidung im Schnellschach notwendig.


Gleich geht's los

Fotos von der FIDE (oben) und Murat Kul, Deputy President of Turkish Chess Federation


Das Publikum in der Halle am Ende der 3. Partie


Zwischen den Partien


Partie 1: nach 13.Sxd5


Die letzte Partie


Kramnik hat gerade 10.e4 gespielt


Topalov ist gerade dabei den Sc3 zu nehmen (11...bxc3)


Es ist zu Ende: Kramnik bleibt Weltmeister


Topalov nach der Niederlage, rechts Berik Balgabaev, persönlicher Assistent von Kirsan Ilyumzhinov

Ob man nun für Kramnik die Daumen hielt oder Topalov-Fan ist - dass Kramnik den Tiebreak gewann, erspart zumindest unnötige Diskussionen ob der kampflosen Partie. Auch die Tatsache, dass es nicht zum Stechen im Blitzschach kam, ist zu begrüßen, wenngleich das mancher Zuschauer wohl gern gesehen hätte.

 


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