Spielend reisen

16.04.2007 – Kaum ein Großmeister ist heute noch ohne Notebook oder Laptop unterwegs. Gerade lange Bahnfahrten bieten eine gute Gelegenheit, sich auf seine Gegner vorzubereiten. Doch Schach als Zeitvertreib beim Reisen war schon beliebt, als es noch keine Computer gab und so entstanden im Laufe der Jahre unterschiedlichste Reiseschachspiele. Die originellsten und interessantesten präsentiert die Emanuel-Lasker-Gesellschaft vom 27. April bis zum 31. August 2007 in der Ausstellung "Spielend reisen". Mit dabei: Das Raumschach, mit dem Mr. Spock gegen den Bordcomputer der Enterprise spielte.Zur Lasker-Gesellschaft...Zur Einladung...

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EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG SPIELEND REISEN
REISESCHACHSPIELE VOM 18. JAHRHUNDERT BIS HEUTE

am 26. April um 19:00 Uhr
Ort: Sitz der Emanuel Lasker Gesellschaft
Leuschnerdamm 31
10999 Berlin

Eine Ausstellung der Emanuel Lasker Gesellschaft vom 27. April - 31. August

Bahnreisenden und Schachspielern ist eines gemeinsam: Die Suche nach dem richtigen Zug. Der Reisende braucht ihn für die schnellstmögliche Verbindung, der Schachspieler für den Sieg. Schon für die ersten Bahnreisenden war Schach das klassische Spiel, um sich die Fahrt so kurzweilig wie möglich zu gestalten.



Die Spiele-Hersteller reagierten prompt auf den mit dem Ausbau des Schienennetzes verbundenen Reiseboom. Unterschiedlichste Modelle wurden gefertigt, die den Anforderungen des Reisens entsprachen. Die größte Verbreitung fanden Steck- oder Magnetspiele, wie sie in der Ausstellung in zahlreichen Ausführungen und Materialien gezeigt werden. Ideale Reisebegleiter waren auch Taschen- oder Brieftaschenschachs, die bequem in die Manteltasche passten. Das berühmteste Taschenschach entwarf 1943 Marcel Duchamp.

Doch bereits vor dem Zeitalter der Eisenbahn gab es Spiele, die als Reisespiele angesehen werden können: z.B. arabische Figurensätze mit textilem Spielplan; ein für Kutschfahrten gefertigtes Steckschach mit Sand gefülltem Kissen als "Spielbrett" oder Kapitänsspiele, die den besonderen Bedingungen einer Schiffsreise angepaßt wurden.


"Faszinierend: Ich werde matt gesetzt." Mr. Spock, Anhänger logischer Spiele.

Ein Kuriosum der Ausstellung ist das dreidimensionale Raumschach, eine Replik des Spiels aus dem „Raumschiff Enterprise“, mit dem Mister Spock den Bordcomputer zu einigen Partien herausforderte. Für Reisen ins All eignen sich auch Reiseschachcomputer, die ebenfalls Eingang in die Ausstellung gefunden haben.

Idee und Realisation: Susanna Poldauf

Besichtigung und Führung nur nach telefonischer Anmeldung unter: Tel: 0049-30-616 84 130

info@lasker-gesellschaft.de
www.lasker-gesellschaft.de

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