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Gegen Fabiano Caruana war Constantin Lupulescu mit den schwarzen Steinen von Anfang an in der Defensive. Objektiv betrachtet stand der Rumäne zwar nicht schlecht, doch die zwei oder drei kleinen Fehler, die er beging, wurden von einem gut aufgelegten Fabiano Caruana humorlos bestraft.
Fabiano Caruana war heute eine Klasse besser als sein Gegner
Im 30. Zug unterlief Maxime Vachier-Lagrave ein Fehler, der ihn schlagartig von einer schönen Mittelspielinitiative in ein Endspiel mit Minusbauer beförderte. Die Verteidigung führte der Franzose anschließend etwas lustlos, so dass er die Partie schnell sang- und klanglos verlor.
Bogdan-Daniel Deac ist offenbar ein begabter junger Mann
In der 1. Runde gab es gestern drei "Großmeisterremisen" (solche neuzeitlicher Prägung), und heute war es, im Großen und Ganzen gesehen, nicht viel anders. Es ist vielleicht kein Zufall, dass sich dieses Phänomen ausgerechnet an denjenigen Brettern zugetragen hat, wo die Spieler aus der absoluten Weltspitze unter sich waren. Man kann das mit dem Radsport vergleichen: Die Topfahrer kraxeln gemeinsam die steilsten Berge hoch, und dann, wenn die Gelegenheit günstig ist, gibt es irgendwann einige ganz wenige "Attacken", die aber für den Ausgang des Rennens von entscheidender Bedeutung sind.
Die Stimmung ist gut, doch auf die erste "Attacke" dieser beiden müssen wir noch warten
Auch Wesley So und Levon Aronian halten ihr Pulver vorerst noch trocken
Radjabov und Giri produzierten ebenfalls zunächst ein weiteres "kontrolliertes Remis"