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Auch am zweiten Tag des Masters wurden nur zwei Partien entschieden, doch die Intensität, mit der um die Punkte gekämpft wurde, schien sich gesteigert zu haben.
Vincent Keymer 0-1 Magnus Carlsen
Möglicherweise hat Vincent Keymer mit seinem 15. Zug den falschen Plan verfolgt. Jedenfalls wurde Carlsens Stellung danach immer besser, während Keymer nichts Aktives mehr gelingen wollte. Die Partie war eine Machtdemonstration des besten Spielers der Welt:
Auch wenn er keine Lust mehr hat auf den Weltmeistertitel der FIDE: Magnus Carlsen thront auf einzigartige Weise über allen seinen Kollegen - nach wie vor
Nodirbek Abdusattorov, Nummer 30 der Weltrangliste, hatte gegen die Nummer 6 gewissen Vorteil, doch der war nicht groß genug, um die Partie gewinnen zu können:
Mit zwei Remisen hat Fabiano Caruana einen ordentlichen Turnierbeginn geschafft
Wesley So ½-½ Arjun Erigaisi
Wesley So hat in der Partie gegen Erigaisi einige Chancen ausgelassen. Am Ende hatte er einen Freibauern auf der 7. Reihe, doch diesen konnte der Inder sicher kontrollieren.
Mittlerweile ist 1.b3 auch in der Weltelite unserer Tage angekommen, und nun hat sich für ChessBase ein moderner Spitzenspieler des Themas angenommen: kein Geringerer als Top-Ten-Großmeister Wesley So!
Der 40-jährige Levon Aronian, Senior in diesem Turnier, testete seinen 17-jährigen Gegner Pragg mit ein paar kleinen Nadelstichen. Der Inder reagierte souverän:
Hochkarätige Kiebitze bei der Analyse: Vishy Anand und Abhimanyu Mishra
Ding Liren ½-½ Parham Maghsoodloo
In der Partie zwischen Ding Liren und Parham Maghsoodloo wurde in einem spannenden Endspiel lange gekämpft. Zwischenzeitlich war dieses Endspiel, so sagen es die Computer, für den Chinesen gewonnen, doch solche "Computerzüge" finden wohl auch die besten der Welt nicht immer - nicht einmal mit der üppigen Bedenkzeit, die in Wijk jedem zur Verfügung steht. Um die richtigen Varianten aufzufinden, bedarf es also eines Endspiel-Experten, und den haben wir: Karsten Müller. Hier seine Analyse:
Krönender Abschluss der erfolgreichen DVD-Reihe von Karsten Müller. Die Kenntnis der "Goldenen Endspielregeln" ist unverzichtbar, wenn Sie in einem komplexen Endspiel das Zepter mit sicherer Hand führen wollen!
Früher galt eine Partie als Kurzpartie, wenn ein Spieler vor dem 20. Zug gewinnen konnte. Heutzutage, wo jeder Großmeister über ausgefeiltes Eröffnungswissen verfügt, kann man vielleicht auch bei 27 Zügen noch von einer Kurzpartie sprechen. Es war nur ein einziger Fehler, der Gukesh heute zu Fall brachte, doch es war eben ein sehr schwerer Fehler und dann spielte der Gegner Anish Giri die Sache auch noch ausgesprochen sehenswert zu Ende.
Das war heute richtig stark: Anish Giri
Jorden van Foreest ½-½ Richard Rapport
Jorden van Foreest hatte zeitweise einen Minusbauern, doch in seinen aktiven Figuren (und dem Läuferpaar) besaß er genügend Kompensation. Das Spiel blieb stets innerhalb der Remisbreite.
Ergebnisse aus Runde 2
Tabelle nach Runde 2
Partien
Challengers
Alexander Donchenko hat seine Partie gegen Vaishali gewonnen, obwohl die Computer die Schlussstellung nur als besser für ihn, aber nicht als gewonnen beurteilt haben. Wie das angehen kann? Der deutsche Großmeister erklärt es im Video: Er gewann die Partie nach Zeit. Nach seinem guten Start mit 1,5/2 spielt Donchenko am Montag, in Runde 3, mit Weiß gegen Adhiban Baskaran.
Klaus BesenthalKlaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.
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Nach den Zügen 1.e4 c5 2.Sf3 werden alle schwarzen Antworten außer 2…d6 und 2…Sc6 behandelt. In den meisten Varianten setzt Weiß auf 3.c3 – eine moderne, flexible Form der Alapin-Idee.
In diesem Band widmen wir uns den zentralen Aspekten der Schachtechnik. u.a. Präzise Endspieltechnik, Aktivität vor Material oder auch Taktischer Wachsamkeit!
Videos: Nico Zwirs untersucht Russisch-Experimente vom Kandidatenturnier. Robert Ris hat einen Tipp gegen die Caro-Kann-Vorstoßvariante mit 3…c5. Fiona Sieber zeigt eine Überraschungswaffe gegen Najdorf. „Wundertüte“ mit 40 Analysen von Berg, L'Ami u.a.
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In diesem neuen Kurs bündeln Karsten Müller und Leon Mendonca ihr Wissen, um das zu vermitteln, worauf es im Endspiel wirklich ankommt: 10 essenzielle Regeln, die jeder Schachspieler kennen muss.
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