25.01.2025 – Was für ein Spieltag. Nach den vielen Remisen am Freitag ging es am Samstag in Runde 7 des Tata Steel Masters richtig zur Sache: Warmerdam schlug Erigaisi in beeindruckender Manier. Gukesh nutzte die Remisen an den Spitzenbrettern, indem er Harikrishna schlug und Fedoseev fegte Vincent Keymer. Im Challengers bleibt l'Ami nach dem Remis gegen Suleymanli vorne, aber Nguyen und Bok zogen gleich. Nach seinem Sieg gegen Bulmaga liegt Svane nur noch einen Punkt hinter dem Führungstrio. | Alle Fotos: Lennart Ootes
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Tata Steel Masters, 7. Runde:
Mit nur 2 bzw. 1,5 Punkten gingen der Niederländer Max Warmerdam und der an zwei gesetzte Inder Arjun Erigaisi in Runde 7. Während Warmerdam aber bereits mehrere gute Vorbereitungen gezeigt hat, aber Pech in der Verwertung hatte, spielt Erigaisi einfach nur ein katastrophales Turnier. Der Horror sollte sich heute für den Inder fortsetzen. In einem Sizilianer mit 3.c3 wagte Erigaisi nach rund acht Minuten Bedenkzeit 7...g5. Es entwickelte sich eine Kampfpartie, in der Warmerdam brillierte, obwohl er nicht immer den allerbesten Zug fand. Erigaisi misslang es, die perfekte Verteidigung zu finden und Warmerdam nutzte dies trotz sehr knapper Zeit in souveräner Weise aus. Durch diesen großartigen Sieg steht Warmerdam nun mit 3 aus 7 in diesem Topfeld aktzeptabel da, während Erigaisi alleiniger letzter ist und bereits 29 Ratingpunkte im Minus ist.
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Ähnlich hoch her ging es auch an einem der Spitzenbretter: Zwar endete die Partie zwischen Jorden van Foreeest und Praggnanandhaa Rameshbabu remis, doch die beiden extrem gut vorbereiteten Spieler zauberten eine atemberaubende Eröffnung aufs Brett. Nach 13 Zügen hatte Weiß zwar kurz rochiert, aber dennoch mit dem Bauern auf g4 den Springer auf h5 gefangen, während Schwarz den weißen Läufer mit einem Bauernkeil auf b3 gefangen hatte. Es entwickelte sich ein spannendes Mittelspiel mit völlig zerstörten Bauernstrukturen, das aber schließlich in einem Unentschieden mündete.
Nicht ganz so taktisch verlief die Partie zwischen Anish Giri und dem zweiten Führenden Nodirbek Abdusattorov. Giri wählte die Englische Eröffnung und baute ein gutes Druckspiel auf, doch die Partie blieb meist in der Nähe des Ausgleichs, da sich Abdusattorov umsichtig verteidigte.
Diese beiden relativ frühen Unentschieden offenbarten dem frischgebackenen Weltmeister Gukesh Dommaraju die Möglichkeit, zum Spitzenduo vorzustoßen. Er nutzte diese Chance, indem er eine lange ausgeglichene, französisch eröffnete Partie in langer Kleinstarbeit zum vollen Punkt verwertete. Sein Gegner Harikrishna konnte dem Druck schließlich nicht mehr standhalten und verlor schließlich gegen einen starken Königsangriff.
Skeptische Blicke bei Deutschlands bestem Schachspieler.
Für den deutschen Teilnehmer im Feld geht das Turnier schwierig weiter: Gegen Vladimir Fedoseevs 1.d4 entschloss sich Vincent Keymer für das Abgelehnte Damengambit. Im 16. Zug nahm er das Bauernopfer Fedoseevs auf c5 an, doch die Dame verlor in der Folge etwas die Orientierung. Beeindruckend, wie der Weiße dies ausnutzte und schließlich Keymers schwachen König zur Strecke brachte. Während Fedoseev nun mit 4,5 Punkten nur einen halben Punkt hinter dem Führungstrio liegt, wird Keymer mit 3 aus 7 Punkten sicher nicht zufrieden sein.
Eine Serie hielt in Runde 7: Die chinesische Mauer steht und Titelverteidiger Wei Yi spielte zum siebten Mal remis. Diese Mal gegen den bislang eher glücklosen Inder Leon Luke Mendonca, der nun vier Remisen und drei Niederlagen auf dem Konto hat.
Nicht zufrieden bislang: Fabiano Caruana.
Ebenfalls Remis endete die als letzte beendete Partie zwischen dem topgesetzten Fabiano Caruana und Alexey Sarana. Auch Caruana eröffnete Englisch, konnte aber keinen Siegvorteil erarbeiten. Sarana hat nun 4 Punkte und dürfte damit deutlich zufriedener sein, als der bei 50 Prozent stehende Weltranglistenzweite.
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Im Challenger-Turnier hat Thai Dai Van Nguyen zu Erwin L'Ami aufgeschlossen. Die beiden führen jetzt mit je einem halben Punkt vor Benjamin Bok und der nach wie vor sensationell aufspielenden jungen Chinesin Lu Miaoyi.
Reden beide vorne ein ernsthaftes Wörtchen mit: Thai Dai Van Nguyen und...
...Lu Maioyi
Der topgesetzte Nguyen zog durch seinen Sieg gegen Faustino Oro mit l'Ami gleich, während die 14-jährige Lu Miaoyi nach einem dramatischen Sieg über IM Divya Deshmukh den Kontakt zur Tabellenspitze hielt.
Einen wichtigen Sieg konnte der deutsche Frederik Svane landen. Gegen die Tabellenletzte Irina Bulmaga spielte er seinen Vorteil geduldig aus und gewann das Damenendspiel nach etwa sechs Stunden. Svane liegt mit jetzt 4 Punkten nur einen Punkt hinter den Tabellenführern. Am Sonntag trifft er mit Schwarz auf den drittplatzierten Benjamin Bok.
Außerdem gewann auch der junge Türke Ediz Gurel seine Partie gegen Nodirbek Yakubboev. Die weiteren Partien zwischen Erwin l'Ami und Auydin Suleymanli, zwischen Kazybek Nogerbek und Arthur Pijpers sowie zwischen Vaishali Rameshbabu und Benjamin Bok endeten Untentschieden.
Stefan LiebigStefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
25.01.2025 – Zwar gab es im Masters und Challengers insgesamt elf Unentschieden in der gestrigen Runde in Wijk aan Zee, doch meist waren es hart umkämpfte Partien. So einigten sich die beiden im Masters führenden Spieler Praggnanandhaa und Abdusattorov erst nach weit über fünf Stunden mit ihren Gegnern Wei Yi und Gukesh auf Remis. Im Challengers konnte der elfjährige Faustino Oro seine zeitweise gar nicht so gut aussehende Stellung gegen Divya Deshmukh ebenso gewinnen, wie Aydin Suleymanli gegen Ediz Gurel. | Fotos: Lennart Ootes und Juriaan Hoefsmit
24.01.2025 – Die neunzehnjährige Divya Deshmukh will ihre erste Großmeisternorm erzielen. 2024 war ein sehr erfolgreiches Jahr für die Inderin. Ihr Start in Wijk 2025 war jedoch nicht gelungen. Thorsten Cmiel schaut bei den Frauen im Challengers genauer hin und beginnen mit der Inderin. | Fotos: Jurriaan Hoefsmit und Lennart Ootes für Tata Steel Chess
Die Vorstoßvariante 3.e5 gegen die Französische Verteidigung ist ein gern gesehener Gast in der heutigen Turnierpraxis. Weiß nimmt sofort Raum ein und versucht die Aktivität des Gegners einzuschränken und dem Spiel mit energischen Zügen seinen Stempel aufzudrücken. Die vorgestellte Spielweise sichert Schwarz ausreichendes Gegenspiel, um dem Anliegen des Gegners entgegenzuwirken. Der Damenflügel wird zumeist mit dem Bauernzug c5-c4 abgeriegelt und diese Struktur bietet dem Nachziehenden zuverlässiges und solides Spiel. Welche Strategien und Möglichkeiten ihm hierbei zur Verfügung stehen, erklärt Ihnen das Duo Luther/Jordan in unterhaltsamer Weise.
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Diese Variante ist eine innovative Waffe im Sizilianer, die erst seit 2021 an Popularität gewinnt, aber bereits die Aufmerksamkeit von Weltklassespielern, darunter Magnus Carlsen, auf sich gezogen hat.
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Die moderne Steinitz-Verteidigung (1 e4 e5 2 Sf3 Sc6 3 Lb5 a6 4 La4 d6!?) ist eine kompromisslose Waffe für Gegenangriffe, mit der Schwarz Weiß von Anfang an unter Druck setzen kann.
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