The Road to Chennai

von ChessBase
28.07.2022 – Ist das nicht fantastisch? Fast 2000 Menschen haben sich auf den Weg gemacht, alle mit dem gleichen Ziel: Chennai, eigentlich Mahabalipuram - aber das kann man ja nicht aussprechen. Und was wollen sie dort? Schachspielen! Nun geht es bald los!

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Alle zwei Jahre ist die Schacholympiade ein großes Völkerfest. Diesmal mussten die Schachfreunde allerdings länger warten, denn wegen der Pandemie musste die 44. Schacholympiade zweimal verschoben werden. Und dann hat sie auch noch den Ort gewechselt. Nach dem russischen Angriffs auf die Ukraine verlor der Russische Schachverband das Gastgeberrecht und darf auch auch mit seinem Teams nicht mitspielen. Die All-Indian Chess Federation sprang ein und richtet die 44. Schacholympiade nun in der Nähe von Chennai aus, am Golf von Bengalen, in Mahabalipuram.

Auch ohne Schacholympiade ist die Schachbegeisterung in Indien schon riesig. Der 15. Schachweltmeister Viswanathan Anand ist in Indien ein weithin bekanntes Sportidol. Der indische Olymp kennt über 3300 Götter. Mit Anand ist dort nun auch ein Schachspieler eingezogen. Seine Erfolge haben in Indien diesen gewaltigen Schachboom ausgelöst.

Und das Schachfieber ist weithin sichtbar. Für die Schacholympiade haben die Inder die älteste Brücke von Chennai, die Napier Bridge, wie ein Schachbrett angemalt.

 

Einen Schachzug gibt es auch
 


Auf der Napier Bridge findet man gelegentlich auch bekannte Schachspieler.

 

Es ist die Schacholympiade mit der größten Anzahl an teilnehmenden Teams, im offenen Wettbewerb mit 188 Mannschaften, und auch im Frauenturnier, mit 162 Mannschaften. Wenn das Turnier läuft, werden die Zuschauer vor allem auf die Spitzenteams an der Tabellenspitze schauen. Aber die Kämpfe im Mittelfeld oder am Ende der Tabelle sind mindestens genauso intensiv. Und die Spieler der "kleinen" Teams freuen sich noch mehr auf ihre Teilnahme an der Schacholympiade.

Bekannte und weniger bekannte Spieler zeigen ihre gespannte Vorfreude in ihren Twitter-Reisemeldungen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die deutsche Delegation wurde auch von der Deutschen Botschaft in Indien begrüßt, hier stellvertretend Jana Schneider:

 


Das Geschehen auf den Brettern wird von Judith Polgar und Mihail Marin live im Videostream kommentiert. Mihail Marin reiste über Hamburg an, wo er bei ChessBase noch einen Fritztrainer aufgenommen hat.
 


Am Rande der Schacholympiade werden eine Vielzahl von Rahmeneventse organisiert.

 

 

 

 

 

 

Das letzte Wort soll Scherzkeks Anish Giri haben:

 

 


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