Tiviakovs Chess and Culture Tours

30.05.2006 – Mit 9 Siegen in 9 Runden gewann der die ägyptische Mannschaft "El Sharkia" überlegen die 7. Arabische Liga in Amman. Einziger Legionär im Viererteam war Sergey Tiviakov, der mit 7 Punkten - sechs Siegen und zwei Remisen - überzeugend das erste Brett besetzte. Insgesamt 14 Mannschaften aus den arabischen Ländern hatten sich beteiligt. Das Gefälle im Spielniveau zwischen den Spitzenmannschaften und den Teams am Tabellenende ist groß, obwohl nur drei nichtarabische Großmeister als Legionäre zum Einsatz kamen. Zwei davon, Sergey Tiviakov und Mikhail Kobalia nutzen die Gelegenheit, in der Nähe von Amman die einzigartigen antiken Kulturdenkmäler in Jerash und Madaba aufzusuchen. Kultur und Schachtabelle...

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7th Arab League: Endstand

Turnierseite...


Statistiken bei Wiener Zeitung...
 

Rk. SNo Team Games   +    =    -   TB1   TB2   TB3 
1 1 El Sharkia 9 9 0 0 30.0 18 0
2 4 El Shark 9 5 2 2 21.5 12 0
3 3 El Mokawlon 9 5 2 2 21.0 12 0
4 6 El Malaky 9 4 3 2 20.0 11 3
5 7 Sanaa 9 5 1 3 20.0 11 0
6 2 Dubai 9 3 3 3 20.0 9 1
7 5 El Mohafaza 9 5 0 4 18.5 10 0
8 12 Adan 9 4 0 5 18.0 8 0
9 9 El Bareed 9 4 0 5 16.5 8 0
10 13 Edleb 9 5 1 3 16.0 11 2
11 8 Sharjah 9 2 2 5 16.0 6 0
12 10 Elryady 9 1 2 6 15.5 4 0
13 11 Hersh 9 2 2 5 13.5 6 0
14 14 El Kods 9 0 0 9 5.5 0 0


Tie Break1: points (game-points)
Tie Break2: Matchpoints (2 for wins, 1 for Draws, 0 for Losses)
Tie Break3: The results of the teams in then same point group according to Matchpoints
 

 

Jerash

Die Ruinen von Jerash, 50 km nördlich von Amman entfernt, gehören zu den großen Attraktionen Jordaniens. Jerash gilt als best erhaltene römische Stadt der Welt. Besonders beeindruckend ist der von einer Säulenreihe umgebene Platz und die 600 Meter lange Kollonadenstraße. Das antike Gerasa, in der Bibel als Gilead bekannt, gehörte zum Städtebund der Dekapolis war einer der bedeutenden römischen Stützpunkte bei der Ausdehnung des römischen Reiches nach Osten. Hier kreuzten mehrere Handelsstraßen und die Römer konnten von diesem Standort den Ghor-Graben und das gesamte Jordantal kontrollieren. So entstand ein wichtiges Handels- und Verwaltungszentrum mit wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen nach Syrien und ins Nabatäerreich.

Gerasa, vom Joabok in einen westlichen und östlichen Teil getrennt, war in der Antike von einer 2-3 Meter dicken und 4-5 Meter hohen Mauer umgeben, die einen Gesamtumfang von 3,5 km hatte. Insgesamt 120 Wehrtürme sicherten die Stadt. Der Ostteil der antiken Stadt wurde im Laufe der Zeit von neueren Gebäuden überbaut, während der Westteil erhalten blieb.


Blick auf das moderne Jerash


Das Südtor


Die Bühne des südlichen Amphitheater


Das Südtheater mit Elo starkem Schachgroßmeister der Neuzeit
 


Die Ruinen des Zeustempel



Der Artemis Tempel


Im Inneren des Artemis Tempel


Blick vom Artemis Tempel abwärts


Der Trajan Triumphbogen


Blick aus der Nähe auf den Trajan Bogen


Die Kolonnadenstraße


Die original römische Pflastersteinstraße, mit etwas Unkraut



Das nördliche Amphitheater


Blick auf die Bühne


Was wurde hier gespielt?


Der Tempel der Nymphen


Blick auf den berühmten ovalen Platz


Madaba

Madaba ist eine Kleinstadt mit heute 50.000 Einwohnern ca. 35 km südlich von Amman. Erwähnt wurde der Ort schon in der Bibel (u. a. 4. Buch Moses 21, 30; Josua 13, 9-16), wo er zum Reich der Nabatäer gezählt wird. Seit 106 n. Chr. gehört Madaba zur römischen Provinz Arabia und wird im 4.Jh Bischofssitz. 614 erobern die Perser die Stadt, 746 wird Madaba bei einem Erdbeben stark zerstört. Nachdem die Stadt 1880 von Christen wiederbesiedelt wurde, entdeckte ein Mönch im Schutt in der Kirche des St. Georg ein Mosaik, das um das Jahr 560 entstanden war und aus über 2 Mio. Steinen besteht. Es zeigt eine Landkarte Palästinas und seiner Umgebung bis Ägypten. 1887 wurden noch die Reste von insgesamt 10 christlichen Kirchen entdeckt, deren Mauern aber zum Teil beim Neubau von Häusern integriert wurden.

In den Sechziger Jahren wurde einiges der alten Stadt restauriert, neben der Kirche des St. Georg u.a noch die Kirche des Propheten Elias und der Hl. Jungfrau, und als Archäologischer Park für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Madaba liegt südlich von Amman


Kobalia vor Tier-Mosaiken


Schachtourist Sergey Tiviakov


Abbildung eines antiken Hauses, das auch in jeder deutschen Stadt so stehen könnte.


Die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria an der alten Römerstraße


Im Inneren der Kirche


Bild der Heiligen Maria in der Kirche St. Georg


Die Karte Palästinas im Jahre 560 n. Chr.


Das alte Jerusalem (mitte) auf der Mosaik-Karte

 

 

 

 



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