26.05.2017 – Auch nach acht Runden hat Tabellenführer Clichy bei der Französischen Mannschaftsmeisterschaft "Top 12" in Chartres noch keinen Punkt abgegeben. Die Grenke-Mannschaft Bischwiler hat sich nun auf den zweiten Platz vorgekämpft. Bester Spieler des Turniers ist weiter Jorden van Foresst mit jetzt 7,5 aus 8.
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Van Foresst: So spielt man gegen Italienisch
Bei seiner Verfolgungsjagd auf den Spitzenreiter Clichy verhängte das von der Grenke AG gespnserte Team von Bischwiler in der 7. Runde gegen Montpellier die Höchstrafe: 8:0. Montpellier hat zwar auch einen Großmeister in seinen Reihen, Glenn Flear am 1. Brett, doch die meisten Spieler sind titellos und der Eloüberschuss auf Seiten von Bischwiler betrug im Schnitt etwa 500 Punkte. Am höchsten war er sogar am Frauenbrett, denn Clarisse Guerlin Dit de Guer kommt nur auf eine Elozahl von knapp 1300 und stand gegen Nino Maisuradze auf verlorenem Posten.
8:0-Kantersiege wurden auch schon häufiger in der Geschichte der Bundesliga verzeichnet. Nicht aber ein 0:0, wie in Grasse Echecs - Nice Alekhine in der 7. Runde. Alle Partien endeten remis. Solche werden in der französischen Liga nicht gezählt. Eigentlich spricht einiges dafür, das Ergebnis eines Wettkampfes so abzubilden, denn hier weiß man sofort, dass sämtliche Partien remis endeten. In der Bundesliga stünde dort ein 4:4. Da muss man erst nachschauen, wie die Partien im einzelnen endeten. Mannschaftssiege werden in Frankreich übrigens mit 3 Punkten belohnt.
In der 8. Runde gab Grasse Echecs, mit drei Ukrainern an den Spitzenbrettern Gas und feierte ein 7:1 gegen den Tabellenletzten Lisieux. Alexander Areshchenko zeigte, wie man Königsindisch spielt, wenn Weiß sich am Königsflügel mit g4 kompromittiert hat.
Der Spieler des Turniers ist Jorden van Foreest. Von seinen acht Partien hat der junge niederländische Meister sieben gewonnen und nur ein einziges Remis abgegeben. Seine Elo-Leistung liegt weit über 2900. In der achten Runde erdrückte Van Foreest Christophe Philippe auf bemerkenswerte Weise mit Schwarz in der Italienischen Partie.
Die Italienische Eröffnung gehört zu den großen Klassikern der Eröffnungstheorie. In letzter Zeit wird sie zunehmend populär und ist regelmäßiger Gast bei den Top-Turnieren. Stefan Kindermann zeigt warum.
Was machen die deutschen Spieler? Dennis Wagner, der für Nice Alekhine spielt, kam erst in den letzten beiden Runden zum Einsatz und spielte zweimal Remis. Andreas Heimann spielt für Mulhouse Philidor und holte 3,5 Punkte in 5 Partien. Alexander Donchenko ist für Vandouvre im Einsatz und holte 4 aus 7.
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Das Benkö-Gambit ist auf allerhöchstem Niveau zurück – und es ist leicht zu erkennen, warum. Schwarz opfert einen Bauern, um am Damenflügel die Initiative zu ergreifen, und erhält so anhaltenden Druck, aktive Figuren und offene Linien, die Weiß das Leben
Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und kann oftmals d5 in einem Zug spielen und ein Tempo sparen.
Der Hyper-Accelerated Dragon ist schnell und scharf. Schwarz entwickelt seinen Läufer sofort nach g7 und dessen Stärke auf der langen Diagonale a1-h8 kommt gerade gegen die Anti-Sizilianer zur Geltung.
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