Vitaly Sivuk dominiert Staufer-Open

von Stefan Liebig
07.01.2026 – Die 36. Auflage des Staufer Opens ist beendet: Das Hauptturnier dominierte Vitaly Sivuk. Mit 7,5 Punkten aus 9 Runden ließ er der Konkurrenz keine Chance. Mit 5 aus 5 war er furios gestartet und sicherte sich mit einem weiteren Sieg und drei Remisen den Turniersieg mit einem halben Zähler Vorsprung. Ein sehr starkes Turnier spielte auch die junge deutsche Spielerin Svenja Butenandt. Hätte sie ihre Gewinnstellung in der letzten Runde verwertet, wäre sie geteilte Zweite gewesen. | Fotos: Lars OA Hedlund (Titelfoto: Vitaly Sivuk gewann 2024 die schwedische Meisterschaft) / Krzysztof Szeląg, Pressemitteilung Staufer Open / Bernd Vökler (DSB)

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Sivuk mit souveränem Durchmarsch

Was für ein Lauf: GM Vitaly Sivuk von den Schachfreunden Wolfhagen hat das 36. Staufer Open souverän gewonnen. Mit 7,5 Punkten wurde der unter schwedischer Flagge startende und am Neujahrstag 34 Jahre alt gewordene Spieler klar Erster. 

Auf Rang 2 und 3 folgten mit sieben Punkten IM Mohamed Anees M aus Indien und der ebenfalls ungeschlagene FM Jasper Holtel vom SK Doppelbauer Kiel. Es folgte eine Gruppe von 16 Spielern mit 6,5 Punkten. Diese wurde angeführt vom Vorjahressieger GM Christopher Noe (rechts, Foto: Krzysztof Szelag) und abgeschlossen vom deutschen Nachwuchstalent FM Hussain Besou. Der Topgesetzte Li Min Peng (SUI/Sfr. Wolfhagen) wurde Sechster und war damit auch in dieser Verfolgergruppe. 

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Spielte ein sehr starkes Staufer-Open: Svenja Butenandt. | Foto: Bernd Vökler (DSB, beim Mitropa-Cup 2022)

Bemerkenswert auch das Abschneiden der 2006 geborenen, jungen deutschen Spielerin Svenja Butenandt. Mit sechs Punkten ging sie in die Schlussrunde. Ein schwerer Gegner wartete dort auf sie: IM Mohamed Anees M, der exakt 200 Elopunkte mehr ans Brett bringt. Nach einer starken Eröffnung stand Butenandt nach 21 Zügen sogar auf Gewinn. Doch sie fand den Zug g4 nicht. Hielt die Partie dann lange ausgeglichen. Im Läufer-gegen-Springer-Endspiel stellte sie dann aber ihren Zentralbauern ein und verlor dann schnell. So wurde ihr Gegner Zweiter und nicht Svenja Butenandt. Als letztlich 37. war sie aber beste Dame im Feld. Hier die spannende Letztrundenpartie:

Nach den Zügen 1.d4 d5 2.c4 c6 befinden wir uns in der Slawischen Verteidigung. Dieser Videokurs konzentriert sich auf 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 und jetzt dxc4, aber die weißen Alternativen, die zur Hauptvariante führen, werden auch sehr ausführlich besprochen.

Endstand nach 9 Runden, A-Gruppe:

Rg. Name Pkt.  Wtg1 
1 Sivuk, Vitaly 7,5 50,5
2 Mohamed Anees M, 7 47,5
3 Holtel, Jasper 7 45
4 Noe, Christopher 6,5 52
5 Harsh Suresh, 6,5 51,5
6 Peng, Li Min 6,5 50,5
7 Kolb, Tobias 6,5 49,5
8 Korneev, Oleg 6,5 47,5
9 Toktomushev, Teimur 6,5 47
Karsay, Pascal 6,5 47
11 Vuckovic, Zarko 6,5 45
Herbrig, Alexander 6,5 45
13 Stork, Oliver 6,5 44,5
14 Ronge, Tim 6,5 44
15 Petrovskiy, Vadym 6,5 44
16 Eull, Emil 6,5 42,5
17 Biastoch, Bennet 6,5 42,5
18 Redzisz, Michal 6,5 41,5
19 Besou, Hussain 6,5 40,5
20 Nunez Grégoire, Daniel 6 50,5

Das Open mit 317 Spielern lief über neun Runden (90 Min. + 30 Sek. für die ersten 40 Züge plus 30 Min. + 30 Sek. für den Rest der Partie).

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Free video sample: Introduction
Free video sample: Forcing moves

Endstand nach der 9. Runde, B-Gruppe:

Rg. Name Pkt.  Wtg1 
1 Telioridis, Vasileios 7,5 50
2 Martseniuk, Mikhail 7,5 45,5
3 Trumpp, Lothar 7,5 43
4 Roth, Stefan 7 46,5
Besou, Jad 7 46,5
6 Minich, Sven 7 46
7 Messerschmidt, Nicolas 7 45
Mayer, Alex Patrick 7 45
9 Mohr, Alwin 7 43,5
10 Jekel, Wolfgang 6,5 48

Ergebnisse bei Chess-Results

Turnierseite...


Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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