Vom Schachspieler zum Bankier: Ignaz Kolisch

von André Schulz
30.04.2019 – Ignaz Kolischs Leben begann als Schachspieler und Mitte der 1860er Jahre gehörte er zu den besten Schachspielern seiner Zeit. Dann griff ihm der schachbegeisterte Baron Rothschild unter die Arme und Kolisch startete eine erfolgreiche Karriere als Bankier und Finanzmogul. Heute jährt sich sein Todestag zum 130. Mal.

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Vom Schachspieler zum Finanzmogul

Das Leben von Ignaz Kolisch ist ein schönes Beispiel dafür, wie man mit Hilfe des Schachs gesellschaftliches Ansehen gewinnen und sogar reich werden kann. Ignaz Kolisch - den Adelstitel erhielt er erst sehr viel später - wurde am 6. April 1837 in Preßburg (seit 1919: Bratislava) geboren. Preßburg gehörte zu dieser Zeit zum Königreich Ungarn, welches mit Österreich eine Doppelmonarchie bildete. In Preßburg lebten zu dieser etwa 80.000 Menschen. Ein Zehntel waren jüdischer Abstammung, so wie die Familie Kolisch auch.

Ignaz Kolisch war ein guter Schüler und wurde schon in der Grundschule für seine guten Leistungen belobigt. 1845 zog die Familie nach Wien um und gehörte dort zu den 179 offiziell "geduldeten" jüdischen Familien der Stadt. Seine Mutter starb 1850 an einer Lungenkrankheit. Aus der Todesmeldung weiß man, dass die Familie zu der Zeit am Ruprechtsplatz 460 wohnte.

Über Ignaz Kolischs weitere Jugendzeit ist wenig bekannt. Vermutlich besuchte er das Wiener Akademische Gymnasium, nachdem die höheren Schulen seit 1848 auch für jüdische Kinder zugänglich geworden waren. Kolisch hatte eine Begabung für alte Sprachen und Mathematik, absolvierte aber offenbar kein Universitätsstudium, zumindest gibt es dafür keine gesicherten Quellen.

Die Wiener Schachszene

Das Schachspiel erlernte Kolisch während seiner Gymnasialzeit. 1856 tauchte seine Name erstmals in den Wiener Schachkreisen auf und er besaß zu dieser Zeit bereits eine sehr ansehnlich Spielstärke. Das Schachleben spielte sich Mitte der 1850er Jahre in den Cafés ab. Zu den bevorzugten Treffpunkten der Wiener Schachfreunde gehörte das Café Kegel, Café Sauer und Rebhuhn (Goldschmiedegasse, 1. Stock, erster Sitz der Wiener Schachgesellschaft nach deren Gründung am 1. Oktober 1857), das Café Weghuber und Ignaz Neuners Silbernes Kaffeehaus an der Ecke Spiegelgasse, Plankengasse. Bekannte Spieler waren, Josef Matschego, der aus Polen stammende Eduard Jeney, Karl Schorn und Carl Hampe, wohl der beste Schachspieler in Wien. Aber auch die Schriftsteller Franz Grillparzer und und Nikolaus Lenau waren häufig gesehen Gäste beim Schachspiel.

Die ersten überlieferte Partien von  Kolisch stammen aus dem Jahr 1857, darunter auch eine Gewinnpartie gegen Carl Hampe. Ende 1857 verließ Kolisch Wien und ging nach Genua, vermutlich aus beruflichen Gründen. In Genua spielte Kolsch regelmäßig Schach mit Simone Antonio Pacoret de Saint Bon, der später Admiral wurde und als Marineminister Italiens riesige Schlachtschiffe bauen ließ. In Genua hatte Ignaz Kolisch zudem Gelegenheit, mit Conrad Woldemar Graf Vitzthum von Eckstädt zu spielen. Dieser entstammte einem alten thüringischen Adelsgeschlecht und reiste gerne. Conrad Woldemar Graf Vitzthum von Eckstädt war Kunstliebhaber, sprach mehrere Sprachen und liebte das Schachspiel. Aus der Zeit zwischen 1846 und 1880 sind eine Reihe seiner Partien, auch gegen prominente Spieler überliefert. Graf Vitzthum von Eckstädt war im Übrigen ein Großonkel von  Peter Petrowitsch Saburoff, Schachspieler und Organisator der großen St. Petersburger Turniere.

Von Wien nach Paris

Im April 1859 verließ Kolisch Genua und ging nach Paris. Er begab sich dort umgehend in das Café de la Régence, in der Hoffnung Paul Morphy anzutreffen, doch der Amerikaner hatte Paris schon am 6. April 1859 verlassen. Ersatzweise maß Kolisch nun seine Kräfte mit Daniel Harrwitz, der ebenfalls als einer der besten Spieler der Welt galt, und besiegte ihn in einem Wettkampf über vier Partien mit 2,5:1,5. Adolf Andersson kommentierte Kolischs Sieg über Harrwitz später etwas respektlos mit den Worten "Der Kolisch hat ihn ausgeräuchert." (The Field 4, Mai 1889, zitiert nach Zavatarelli: Ignaz Kolisch). Harrwitz hatte nämlich Probleme mit seiner Lunge, während Kolisch es liebte dicke Zigarren zu rauchen. Mit diesem und weiteren Wettkampfsiegen machte sich Ignaz Kolisch in der Pariser Schachwelt schnell einen Namen. Auch der berühmte und exzentrischen Graf Karl von Braunschweig, bekannt aus seiner Beratungspartie in der Pariser Oper gegen Morphy, lud Kolisch zum Schach ein.

Im April 1860 besuchte Adolf Andersson Paris und traf sich mit Kolisch zum Wettkampf. Der Vergleich endete mit 5:5 nach Siegen. Eine einzige Partie endete remis.

Zwischen England und Paris

Ende Mai 1860 reiste Ignaz Kolisch nach London und maß sich dort ebenfalls in Wettkämpfen mit den besten Spielern der Stadt. Ende August nahm Kolisch am Kongress des Britischen Schachbundes in Cambridge teil und gewann das Turnier. Er spielte Wett- und Schaukämpfe in London, Manchester, Liverpool und Dundee. Zwischenzeitlich kehrte er nach Paris zurück.

 

Anfang 1861 ist er wieder in England zu finden und besuchte die Schachclubs in den Städten des Landes, um dort seine Schachkunst vorzuführen. Im Juli 1861 kam es in London zu einem weiteren Wettkampf mit Adolf Andersson, der diesmal 5:4 (zwei Remis inklusive) zugunsten des Breslauer Meisters endete.

Zum Bristol Chess Congress im September 1861 erschien auch Louis Paulsen und verblüffte die Schachfreunde mit seinen Blindsimultankünsten gegen bis zu zehn Gegner. Beim Turnier in Bristol schied Kolisch mit einer Niederlage und einem Remis gegen Paulsen aus. Paulsen gewann das Turnier. Eine Woche vereinbarten Kolisch und Paulsen einen Wettkampf in London, der sehr lange währte. Zwischen Ende September und November 1861 spielten die beiden im Londoner Chess Club 31 Partien, von denen 18 remis endeten. Sechs Partien gewann Paulsen, fünf Kolisch. Auch die Remisen waren umkämpft. Die erste Partie dauerte zwanzig Stunden, mit einer Unterbrechung, und über 80 Züge.

 

Eigentlich war der Wettkampf auf neun Gewinnpartien angesetzt worden, doch keiner der Spieler errichte dies. Nach 31 Partien schlug Paulsen vor, den Wettkampf ohne Sieger abzubrechen. So geschah es. 

Kolisch pendelte zunächst weiter zwischen London und Paris und nahm dann eine Einladung nach St. Petersburg an, wo er im Mai 1862 unter anderem Ilia Shumov im Wettkampf glatt besiegte. Im August 1862 traf er in Berlin Emil Schallopp und besiegte diesen ebenfalls in einer Partie.

Anfang 1863 hielt sich Morphy erneut in Paris auf und Kolisch schickte dem US-Amerikaner am 14. Februar 1863 eine Herausforderung zu einem Wettkampf. Morphy lehnte diese jedoch mit Hinweis auf Kolischs Niederlagen gegen Andersen und Paulsen ab.

Spieler und Organisator

Mitte der 1860er Jahre verdiente Kolisch seinen Lebensunterhalt auch mit der Betreuung einer Schachspalte und betätigte sich zudem als Organisator von Turnieren. Im September 1866 besiegte er den großen Schachproblemkomponisten Sam Loyd, der sich für einige Zeit in Paris aufhielt. Loyd war vor allem von der Schnelligkeit beeindruckt, mit der Ignaz Kolisch seine Partien spielte. Lloyd war dann einer der Teilnehmer beim großen Pariser Internationalen Schachkongress, der 1887 anlässlich der Weltausstellung organisiert wurde.

Das Gelände der Weltausstellung 1867

Das Turnier wurde mit 13 Teilnehmern doppelrundig gespielt. Remisen wurden nicht gezählt. Ignaz Kolisch gewann vor Szymon Winawer, Wilhelm Steinitz und Richard Neumann. Sam Loyd wurde neunter bis Elfter. Kolischs Sieg bei diesem Turnier war der größte Erfolg in seiner Schachkarriere und dokumentierte seine Rolle als bester Spieler der Welt zu dieser Zeit, wenn man einmal den nicht mehr aktiven Paul Morphy beiseite lässt.

Tabelle: Wikipedia

 

 

 

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Nach dem Turnier begab sich Kolisch im Sommer 1867 auf eine Tour durch Deutschland, besuchte unter anderem Bad Homburg und Baden-Baden,  gab dort Simultanvorstellungen und spielte einige Wettkampfpartien, unter anderem gegen Prinz Andrej von Mingrelien. Nach seiner Rückkehr nach Paris scheint Kolisch das Interesse am Wettkampfschach mehr und mehr verloren zu haben und betätigte sich stattdessen nun häufiger als Organisator.

Gegen Ende der 1860er Jahre verschlechterte sich jedoch die wirtschaftlich Situation in Frankreich. Die Staatsausgaben waren stark gestiegen und aus Angst vor einem Staatsbankrott zogen sich viele Investoren aus Frankreich zurück. Auf der anderen Seite hatte sich die gesellschaftliche Situation in Österreich verbessert. Das Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867 legte fest, dass von nun alle Bürger vor dem Gesetz gleich zu behandeln seien, also auch jüdische Mitbürger. Außerdem galt von nun volle Reisefreiheit. Kolisch verließ im Herbst 1868 Paris und reiste über Frankfurt, Berlin und Leipzig nach Wien. Dort sorgte er mit einem Blindsimultan an drei Brettern für öffentliches Aufsehen. An einem der Bretter spielte Baron Albert von Rothschild, unterstützt vom Maler Georg Decker.

Albert von Rothschild

Albert von Rothschild gehörte zum österreichischen Zweig der wohlhabenden und weit verzweigten Familie Rothschild und war mit seiner SM von Rothschild Bank seit 1874 der Hauptgeldgeber der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Er war er ein guter Schachspieler und großzügiger Mäzen. Von 1872 bis 1884 war er Präsident der Wiener Schachgesellschaft.

Albert von Rothschild

Baron Rothschild unterstütze nun auch Ignaz Kolisch. Gemäß der Überlieferung soll er ihm einen Wettkampf angeboten haben und war bereit, dafür 1000 Pfund (damals 120.000 Dollar) zu zahlen. Kolisch akzeptierte gerne und gab einen Bauern und zwei Züge vor.

1869, vielleicht auch schon früher, bezog Kolisch nun in Wien eine feste Wohnung in der Brandstätte. Kolisch gab weitere Blindsimultanvorstellungen, verließ aber Wien im April 1869 und begab sich nach Paris und dann nach London. In Paris traf er unter anderem John Cochrane, der sich auf seiner Rückreise von Indien, wo er 40 Jahre lang gelebt hatte, nach England war. Den Wettkampf gegen Cochrane verlor Kolisch allerdings mit 2,5:4,5. Im Dezember 1869 ist Kolisch in Wien zurück und gab im Domizil des Botschafters von Italien eine weitere Blindsimultanvorstellung.

Im Juli 1870 gehört Ignaz Kolisch als Turniersekretär zu den Organisatoren des großen Turniers von Baden-Baden. Präsident des Organisationskomitees war Prinz Michael Stourdza von Moldawien, sein Vizepräsident Ivan Turgenjew. Kolisch führte bei dem Turnier eine Reihe von organisatorischen Neuerungen ein, legte zum Beispiel die Paarungen rechtzeitig vorher fest und regelte die Karenzzeit, mit der man zu spät zur Partie erscheinen durfte. Nach anderthalb Stunden Verspätung war die Partie verloren. Schachbretter, Figuren und Uhren waren einheitlich. Adolf Anderssen gewann das Turnier vor Wilhelm Steinitz. Zum Ende des Turnier erklärte Frankreich Preußen den Krieg. Adolf Stern konnte das Turnier nicht beenden, da er eingezogen wurde.

Vom Schachspieler zum Bankier

Nach seiner Rückkehr nach Wien verhalf Baron Albert von Rothschild Ignaz Kolisch zu einer Karriere als Bankier. Mit der Unterstützung des Barons gründete Kolisch Anfang 1872 in der Schottengasse 9 die Wiener Börsensyndicatskasse. Innerhalb kurzer Zeit erwarb sich das neue Bankhaus dank erfolgreicher Transaktionen an der Börse in der Finanzwelt einen guten Ruf.

Das Wettkampfschach hatte Kolisch aufgegeben, aber nicht das Interesse am Schach. Unter anderem gehörte er zum Beratungs-Komitee, das 1872 den Städtewettkampf Wien-London 1872 bestritt. Im gleichen Jahr wurde er zum Vizepräsidenten der Wiener Schachgesellschaft gewählt.

Auch sein Aufstieg in der Finanzwelt ging weiter voran. Inzwischen war nicht nur Präsident der Wiener Börsensyndicatskasse, sondern leitete auch noch die Neutraer Kreditbank und war Vizepräsident der Nordungarischen Baugesellschaft. Am 9. Mai 1873 ("Black Friday", Gründerkrach") erlebte die Wiener Börse nach Panikverkäufen einen schweren Kurs-Zusammenbruch, Beginn einer wirtschaftlichen Depression.

Börsencrash 1873 in Wien

Ignaz Kolisch schaffte es  jedoch, mit seinen Finanzhäusern von den Auswirkungen einigermaßen unbehelligt zu bleiben. Zusammen mit Baron Albert von Rothschild war er in der Lage, das große Wiener Turnier von 1873 zu finanziell zu unterstützen. Wilhelm Steinitz gewann nach Stichkampf gegen Joseph Henry Blackburne. Kurz zuvor war Kolisch Mitherausgeber der Österreichischen Schachzeitung geworden.

Erfolgreiche Börsenspekulation in Paris

1873 verlegte Kolisch seine finanziellen Aktivitäten nach Paris, hielt sich dort mit Unterbrechungen einige Jahre auf und war mit Börsenspekulationen sehr erfolgreich, indem der Aktien von aufstrebenden Firmen kauft und mit Gewinn verkaufte. Schon Ende der 1870er Jahre begann sich in Frankreich eine antisemitische Stimmung breitzumachen, die 1894 in der Dreyfuß-Affäre ihren Höhepunkt finden sollte. Ignaz Kolisch beschloss 1880 seine Zelte in Paris abzubrechen und kaufte eine Villa auf dem Kahlenberg bei Wien.

1881 kaufte Kolisch sich vom Fürstenhaus Sachsen-Meiningen den Titel eines Barons und zahlte dafür den Betrag von 36.700 Mark (damals ca. 2. Mio. USD). Von nun trat er als Baron Ignaz von Kolisch auf. Seine Liebe zum Schach pflegte er durch die Organisation und finanzielle Förderung von Turnieren, so beim Wiener Turnier von 1882. Zu den Zuschauern des Turniers gehörte unter anderem Baron Tassilo von Heydebrand und der Lasa, Herausgeber des "Bilguer". Bei einem Bankett wird erstmals auch die Baroness Kolisch erwähnt, Kolischs junge Frau Irma Rajz, geboren 1855. Die Hochzeit fand 1882 in England statt.

Mitte der 1880er Jahre reiste Ignaz von Kolisch noch zu einigen Schachturnieren und betätigte sich als Kolumnist. Doch gegen Ende der 1880er Jahre verschlechterte sich sein Gesundheitszustand allmählich. Nach kurzer schwerere Krankheit starb er am 10. April 1889.

Fabrizio Zavtarelli Ignaz Kolisch - The Life and Chess Career

Der Lebensweg dieser frühen und herausragenden Persönlichkeit der europäischen Schachgeschichte wurde mit viel Liebe zum Detail von Fabrizio Zavatarelli in seinem Buch Ignaz Kolisch - The Life and Chess Career nachgezeichnet (McFarland, Jefferson, 2015). Zavatarelli hat alle Zeitungsarchive aus jener Zeit, nicht nur Schachzeitungen, gesichtet, sämtliche Erwähnungen von Ignaz Kolisch aufgespürt und daraus seinen Lebensweg akribisch rekonstruiert. Das 340 Seiten starke Buch enthält sämtliche überlieferte Partien von Ignaz Kolisch, 323 an der Zahl. Auch die Gegner von Kolisch wurden von Zavatarelli in Kurzbiografien, häufig auch mit Bildern, gewürdigt, darunter viele illustre Persönlichkeiten jener Zeit, so dass auf diese Weise eine ganze Schachepoche beim Lesen des Buches noch einmal Gestalt annimmt.

 

Ignaz Kolisch - The Life and Chess Career (McFarland)

ISBN-10: 9780786496907
ISBN-13: 978-0786496907

ca. 70 Euro

 

Ignaz Kolisch - The Life and Chess Career

Ignaz Kolisch bei Niggemann...

 

 




André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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