Teilnehmerfeld und Regeln
Im Vorjahr spielten 34 Spielerinnen und Spieler in drei Gruppen. Dieses Jahr fanden sich 44 Schachbegeisterte ein, um in vier Gruppen (jeweils 11) im altbewährten „Rutschsystem einen schönen spannenden Schachabend zu verbringen. Die Betriebssport-Schachgruppen folgender Institutionen waren neben Gastgeber Deka vertreten: Die DZ-Bank AG, KfW, Deutsche Bundesbank, Fraport AG, Deutsche Börse AG, Commerzbank AG und natürlich die sehr starken Spieler von der d-fine GmbH.

Blick in den Spielsaal. | Foto: Gerd Densing
Die Gruppe A war recht stark besetzt mit sechs Titelträgern und einem Elo-Schnitt von 2231. Die Gruppe B deckte den Elo-/DWZ-Bereich von circa 1700 bis 2000 ab und hatte einen Durchschnitt von 1784. In Gruppe C waren es Spieler von 1250 bis 1700 und in der Gruppe D spielten eher die Neulinge oder Einsteiger und ausschließlich Mitarbeiter der Deka.
Neben einer Einzelwertung gab es auch eine Team-Wertung, bei der die Punkte der vier besten Spieler der jeweiligen Institution der Gruppen A bis C addiert wurden. Da die Gruppe D ausschließlich aus Mitarbeitern der Deka bestand, wurde diese nicht bei der Wertung berücksichtigt. Bei der Siegerehrung gab es neben kleinen Trophäen bei der Teamwertung diverse Deka-Sachpreise für die jeweils Top 3 der einzelnen Gruppen.
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG
In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.
Ergebnisse
A-Gruppe
Großmeister Prusikin zeigt auf diesem Videokurs Mittel und Wege auf, wie Vereinsspieler unterschiedlicher Spielstärke ihr Denken besser strukturieren können, um in scharfen Stellungen schneller und effizienter richtige Entscheidungen treffen zu können.
Nach gut zweistündiger Spielzeit standen die Ergebnisse fest. In der A-Gruppe wurden IM Sven Telljohann von der Deka und FM Amir Rezade von der Fraport AG punktgleich mit je 8 Punkten aus 10 Partien zum Turniersieger erklärt. Der direkte Vergleich der beiden Spieler endete remis und eine weitere Feinwertung wurde nicht herangezogen. Dritter wurde FM Patrick Burkart, auch Deka, mit 6,5 Punkten.

Der Elobeste, IM Maximilian Meinhardt (vorne rechts) wurde geteilter Vierter. Die beiden Sieger sind auf dem Titelfoto zu sehen: IM Sven Telljohann (l.) und FM Amir Rezasade (r.). | Foto: Gerd Densing

B-Gruppe
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In der B-Gruppe gewann der Setzlistenerste Markus Wilke von der Deutschen Börse mit 8 Punkten aus 10 Partien sehr souverän. Er remisierte zwei Mal und verlor nur eine einzige Partie, und zwar in der Vorschlussrunde gegen den Berichterstatter Gerd Densing, der mit 6 Punkten hinter Alexander Diehm von der Deka mit 7,5 Punkten landete.

Alexander Diehm (vorne links) wurde Zweiter in der B-Gruppe – einen halben Punkt hinter Markus Wilke (Foto unten). | Fotos: Gerd Densing


C-Gruppe

Kampfgeschehen in der C-Gruppe. | Fotos: Gerd Densing
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In Gruppe C gewann Christoph Xu (Foto unten) mit 8 Punkten vor dem punktgleichen Khayot Khalimov von der DZ-Bank dank Sieg im direkten Vergleich. Dritter wurde Robert Nguyen von d-fine mit einem halben Punkt Rückstand.


D-Gruppe

Haben Feuer für Schach gefangen: Die Neulinge und Wiedereinsteiger in der D-Gruppe. | Fotos: Gerd Densing
In Gruppe D gewann Svetlana Sandak (Foto unten) mit einer dominierenden Leistung von 9,5 Punkten aus 10 Partien vor Jan Spiess und Max Haselwander (je 8 Punkte).



Die Teamwertung gewann die gastgebende Deka mit 30 Punkten souverän vor Fraport AG mit 22 Punkten. Dritter wurde das Quartett der Deutschen Bundesbank mit 19 Punkten, wobei die Punkte ausschließlich in der Gruppe B erzielt wurden.
Deutsche Meisterschaften im Juni
Weiter in Sachen Betriebssport geht es im Juni 2026 in Frankfurt bei den Deutschen Betriebssport Meisterschaften im Schach. Dabei wird auch das 25-jährige Jubiläum der Betriebssport-Schach-Meisterschaften begangen.
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