Vorstellung der Lasker-Monographie

30.11.2009 – Am 20.November stellten die Emanuel-Lasker-Gesellschaft im Rahmen eines Empfangs in der berühmten Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel die neue große Lasker- Monographie vor. Das Werk umfasst über 1000 Seiten und dokumentiert in einer Prachtausgabe den derzeitigen Forschungsstand zu Leben und Werk des 2. Schachweltmeisters. Zahlreiche Fachleute beleuchteten unter dem Titel: "Emanuel Lasker - Denker, Weltenbürger- Schachweltmeister", die Leistungen des einzigen deutschen Schachweltmeisters auf den verschiedenen Gebieten, auf denen er sich im Laufe seines Lebens betätigt hat, und zeichnen dabei in Bild seiner Lebensumstände. Mit der Herzog August-Bibliothek wählten die Herausgeber Stefan Hansen, Richard Forster und Michael Negele einen besonderen Ort für die Vorstellung des Buches. August d.J. , Herzog von Braunschweig-Lüneburg, (1579-1666), der den Weltruhm der Bibliothek von Wolfenbüttel (mit Bibliothekaren wie Leibnitz und Lessing) begründete, schrieb unter dem Pseudonym Selenus das erste deutschsprachige Schachbuch: "Das Schach- oder Königsspiel" (1616). Herzog August- Bibliothek Wolfenbüttel... Lasker-Gesellschaft...Mehr...

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E M A N U E L L A S K E R G E S E L L S C H A F T

PRESSEINFORMATION

Berlin, 21. November 2009

Emanuel Lasker Gesellschaft präsentiert neue Monographie zu Emanuel Lasker.


Mehr als hundert hochkarätige Gäste aus dem In- und Ausland waren am Freitag, 20. November, in Wolfenbüttel dabei, als die Emanuel Lasker Gesellschaft die neue Monographie „Emanuel Lasker. Denker, Weltenbürger, Schachweltmeister.“ vorstellte.



Die feierliche Präsentation fand in den Räumen der ehrwürdigen Herzog August Bibliothek statt, die neben vielen anderen Schätzen auch das berühmte erste deutschsprachige Schachbuch beherbergt, das Ernst August 1616 unter dem Pseudonym Gustavus Selenus veröffentlichte.

Mit von der Partie waren die Herausgeber Dr. Michael Negele, Stefan Hansen und Dr. Richard Forster sowie viele der in der Monographie vertretenen Autoren, darunter Prof. Dr. Wolfgang Angerstein, Dr. Tony Gillam, Peter De Jong, Tomasz Lissowski, Egbert Meissenburg, Susanna Poldauf, Toni Preziuso, Prof. Dr. Joachim Rosenthal, Raj Tischbierek, Robert van de Velde und Hans-Christian Wohlfarth.


Dr. Michael Negele (mitte)


Susanna Poldauf und  Peter de Jong


Toni Preziuso mit Olaf Wolna


Tony Gilliam und Henry Serruys


Egbert Meissenburg (re.)

Besonders freuten sich die Anwesenden über die Schachlegende Viktor Kortschnoi, der ebenfalls mit einem Beitrag in der Monographie vertreten ist.


Petra und Viktor Kortschnoj


Viktor Kortschnoj und Prof. Joachim Rosenthal


 

Zum Auftakt gab es eine Sonderführung durch die Herzog August Bibliothek. Danach begrüßte Gastgeber Prof. Dr. Schmidt-Glintzer, Leiter der Herzog August Bibliothek, die Gäste. Im Anschluss stellte der Vorsitzende der Emanuel Lasker Gesellschaft, Paul Werner Wagner, in einer ausführlichen Rede das Leben und Werk Emanuel Laskers sowie die neue Monographie vor. Es folgten die Grußworte der Herausgeber Stefan Hansen und Dr. Michael Negele. Abschließend ehrte Michael Langer im Namen des Deutsche Schachbundes Dr. Michael Negele für sein besonderes wissenschaftliches Engagement mit dem Ehrenteller Deutschen Schachbundes.


Prof. Dr. Schmidt-Glintzer, Leiter der Herzog August Bibliothek (mitte)

Dann war der große Moment gekommen und die Monographie wurde feierlich enthüllt. Nicht nur das Format – 1104 Seiten und ein Gewicht von fast fünf Kilogramm – ist beeindruckend. Auch inhaltlich erweist sich die neue Monographie als Schwergewicht. Sie ist das bislang umfassendste Werk zu dem Mathematiker, Philosoph und Schachspieler Emanuel Lasker, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Geistesgeschichte. Mit großer Begeisterung nahmen die Anwesenden das Buch auf, das viele von ihnen mit Spannung erwartet hatten. Nach der Präsentation bildete sich vor dem Counter, an dem die Monographie erworben werden konnte, schnell eine lange Schlange und nicht wenige Gäste nahmen gleich mehrere Buchexemplare nach Hause.







Robert van de Velde








Richard Forster (li.)


Achim Frederic Kiel und Paul Werner Wagner


Der Höhepunkt des Abends war die Signierstunde der anwesenden Autoren und Herausgeber. Parallel dazu fand eine Online-Schachpartie gegen die derzeit stärkste deutsche Spielerin Elisabeth Pähtz statt. Nach einem spannenden Kampf bot die Juniorenweltmeisterin von 2005 freundlicherweise ein Remis an. Abschließend ging es zum Abendessen in den Braunschweiger Ratskeller, wo für das leibliche Wohl gesorgt war.

Die Resonanz über den gelungenen Abend war auf allen Seiten positiv. Gäste wie auch Veranstalter freuten sich über den historischen Moment, auf den die Schachwelt lange Zeit gewartet hatte. All diejenigen, die in Wolfenbüttel nicht dabei sein konnten und noch ein Buchexemplar erwerben möchten, können dies über die Lasker Gesellschaft ( www.lasker-gesellschaft.de ) oder direkt über den Exzelsior Verlag ( www.exzelsior.de ) nachholen.

 

 

 

 

 



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